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Arthur Henry Hardinge

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Sir Arthur Henry Hardinge GCMG 1910, KCB 1904 (* 12. Oktober 1859 in London; † 27. Dezember 1933 in East Sheen, Greater London) war ein britischer Diplomat.

Leben[Bearbeiten]

Arthur Henry Hardinge war der Sohn von General Hon. Sir Arthur Edward Hardinge (1828–1892). Von 1886 bis 1890 studierte er klassische Philologie und Neuere Geschichte an Balliol College der Oxford University. 1881 wurde er Fellow am All Souls College.

Im Juli 1880 trat er in den auswärtigen Dienst unter Robert Gascoyne-Cecil, 3. Marquess of Salisbury. 1883 wurde er Junior-Agent des Foreign Office in Madrid, Spanien, unter Botschafter Robert Morier. Als Robert Morier als Botschafter nach Sankt Petersburg entsandt wurde, folgte ihm Hardinge als persönlicher Gehilfe. 1887 ging er an die Gesandtschaft in Istanbul unter Sir William White. 1890 ging er an die Gesandtschaft in Bukarest, Rumänien und an das Konsulat in Kairo unter Evelyn Baring, 1. Earl of Cromer. 1891 begleitet er den Zessarewitsch, Nikolaus II. auf einer Reise nach Britisch-Indien. Ab 1894 hatte er Exequartur als Generalkonsul in Sansibar.

Als Ergebnis der Kongokonferenz wurde Ostafrika zu einem britischen Protektorat, die Imperial British East Africa Company (IBEA) mit der Entwicklung und Arthur Henry Hardinge mit der Leitung der Verwaltung betraut. Von 1895 bis 1900 war er Verwalter von Britisch-Ostafrika.<ref>Kenyan political development was long walk in the dark. In: allvoices.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2026.</ref>

Von 1900 bis 1906 war er außerordentlicher Gesandter und Ministre plénipotentiaire in Teheran. Im Great Game strich er die Vorzüge für den Persischen Hof heraus, falls sich dieser nicht an Russland bände. In seiner Amtszeit sagte William Knox D’Arcy 1900 zu, die Suche der Anglo-Persian Oil Company nach Mineralöl in Persien zu finanzieren.<ref>Oil Agreements in Iran (1901–1978): their history and evolution. The history of Iranian oil agreements began with an unprecedented concession granted by Nāṣer-al-Din Shah in 1872 to Baron Julius de Reuter. In: iranica.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. August 2026.</ref>

Von 1906 bis 1911 war er Gesandter in Brüssel, von 1911 bis 1913 in Lissabon und von 1913 bis 1919 in Madrid. 1920 wurde er in den Ruhestand versetzt.

Er überlebte seine beiden Söhne Henry Arthur Mina Hardinge (* 1905; † 1925) und George Granville Douglas Hardinge (* 1912; † 1927) und liegt auf dem St. Peter Friedhof, Fordcombe, Kent, England begraben.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Life of Lord Carnarvon, 1925
  • A Diplomatist in Europe, 1927
  • A Diplomatist in the East, 1928

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

VorgängerAmtNachfolger
—Verwalter von Britisch-Ostafrika
1895–1900
Charles Eliot
James Rennell RoddGeneralkonsul in Sansibar
1894–1900
Charles Norton Edgecumbe Eliot
Cecil Spring-RiceBritischer Botschafter in Teheran
1900–1906
Evelyn Mountstuart Grant Duff
Constantine Edmund Henry PhippsBritischer Botschafter in Brüssel
1906–1911
Granville Leveson-Gower, 3. Earl Granville
Francis Hyde VilliersBritischer Botschafter in Portugal
1911–1913
Lancelot Carnegie
Maurice William Ernest de BunsenBritischer Botschafter in Madrid
1913–1919
Esmé Howard, 1. Baron Howard of Penrith

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