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Artur Grottger

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Datei:Artur Grottger, Portret własny.jpg
Selbstporträt 1867, Nationalmuseum Warschau

Artur Grottger (* 11. November 1837 in Ottyniowice, Galizien, Kaisertum Österreich; † 13. Dezember 1867 in Amélie-les-Bains-Palalda, Département Pyrénées-Orientales) war ein polnischer Maler und Zeichner.

Leben[Bearbeiten]

Grottger war ein Sohn des Malers Josef Grottger (1798/1802 – 1853). Er wurde ein Schüler der Maler Juliusz Kossak, Władysław Łuszczkiewicz, Jan Maszkowski und Adolf Stattler in Lemberg und Krakau. Ab 1855 studierte er bei Karl von Blaas, Carl Joseph Geiger, Karl Mayer, Christian Ruben und Carl Wurzinger an der Kunstakademie in Wien. Seine Begabung offenbarte sich schon frühzeitig in einem Zyklus von Kohlezeichnungen, die den fehlgeschlagenen Januaraufstand in seiner Heimat behandelten und in der Leidenschaftlichkeit der Schilderung an Jan Matejko erinnern.<ref>Grottger, Arthur, poln. Maler. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 7, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 851.</ref> 1858 hielt er sich in München auf, wo er durch Moritz von Schwind beeinflusst wurde. 1864 begleitete er den Grafen Johann Pálffy von Erdőd von Wien aus nach Venedig und lebte für einige Zeit beim Grafen Stanisław Tarnowski in Sniatynka (Galizien). Im Dezember 1866 begab er sich nach Paris und ging im November 1867 in das Pyrenäenbad Amelie-les-Bains, um dort sein Lungenleiden zu lindern. Sein künstlerischer Nachlass wurde 1893 von seiner Schwester im Wiener Verlag M. Perles veröffentlicht. In Krakau wurde 1906 von Wacław Szymanowski ein Denkmal für ihn errichtet.<ref>Grottger, Artur. In: Ulrich Thieme, Fred. C. Willis (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 15: Gresse–Hanselmann. E. A. Seemann, Leipzig 1922, S. Vorlage:VonBis (Textarchiv – Internet Archive).</ref>

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Artur-Grottger-Denkmal in Krakau und Grottgers Grab auf dem Lytschakiwski-Friedhof in Lemberg

Grottger starb vier Wochen nach seinem 30. Geburtstag am 13. Dezember 1867 in dem Pyrenäenbad Amélie-les-Bains-Palalda. Seine Zeichnungen (zum Teil im Besitz des Grafen Pálffy) sind photographisch vervielfältigt worden.<ref>Im Thal der Tränen. In: Ludwig Schrank: Photographische Correspondenz. 5. Jg., 1868, S. 213–214. Es geht um Reproduktionen von Originalen, die Ludwig Angerer angefertigt hatte, nachdem er sie der Familie abgekauft hatte.</ref>

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1856: Ausflug der Wiener auf den Kahlenberg (Aquarell)
  • 1858: Die Schule des poln. Edelmannes (Aquarellzyklus 4 Blatt)
  • 1859: König Johann Sobieski und Kaiser Leopold I. vor Wien 1683 (Ölgemälde)
  • Selbstbildnis (Öl)
  • Die Nacht (Öl)
  • Rückkehr vom Aufstand (Öl)
  • 1867: Phryne (Nationalmuseum Warschau)

4 Kreidezeichnungszyklen

  • 1861: Warszawa (7 Blatt)
  • 1862/1863: Polonia" (9 Blatt)
  • um 1863: Lituania (6 Blatt)
  • 1867: Krieg (11 Blatt, von Kaiser Franz Joseph angekauft).

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Artur Grottger – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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