Aspertshofen
Aspertshofen Gemeinde Kirchensittenbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(250)&title=Aspertshofen 49° 33′ N, 11° 26′ O
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| Höhe: | 370 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,82 km²<ref name= "Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 250 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1977 | |||||
| Postleitzahl: | 91241 | |||||
| Vorwahl: | 09151 | |||||
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Aspertshofen ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kirchensittenbach im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Aspertshofen hat eine Fläche von 2,817 km². Sie ist in 793 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 3552,78 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Aspertshofen (093507). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 15. November 2024.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. November 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf liegt im Sittenbachtal. Der Stöpperbach mündet innerorts als linker Zufluss des Sittenbachs. Die Staatsstraße 2404 führt nach Kirchensittenbach (1,4 km nordwestlich) bzw. nach Kühnhofen (2,3 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Stöppach (2,2 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Ortsname[Bearbeiten]
Soweit bisher bekannt, taucht der Name des Dorfes Aspertshofen erstmals im Bayerischen Salbuch von 1275 auf. Damals unter dem Namen „Oprechtshouen“. Der Name dürfte darauf hinweisen, dass sich hier zuerst ein Hof eines Osbrecht oder Ochsbrecht befunden hat, der später dem Dorf seinen Namen gab. Im Salbuch der Propstei Hersbruck von 1300 wird als Ortsname „Achtsprechtshofen“ genannt. Die Forschung geht davon aus, dass die Orte mit den Namensendungen -hof oder -hofen älter sind, als die Orte mit den Namensendungen -dorf oder -feld. Es kann also angenommen werden, dass die erste Ansiedlung im Dorf auf das 7.–8. Jahrhundert zurückgeht (Autor: Hans Engelhardt).
Geschichte[Bearbeiten]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Aspertshofen aus 18 Anwesen und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das nürnbergische Pflegamt Hersbruck aus. Alleiniger Grundherr war die Reichsstadt Nürnberg,
- unmittelbar: Pflegamt Hersbruck (5 Gütlein) und Pflegamt Reicheneck (2 Halbhöfe, 1 Gut),
- mittelbar: Propstei Hersbruck (1 Hube, 3 Halbhuben, 2 Viertelhuben), die Pfarrei Hersbruck (1 Gütlein) und die Jobst-Friedrich-Tetzelstiftung (1 Hof, 2 Güter).<ref>Vorlage:Schwemmer Voit Lauf-Hersbruck 1967</ref>
Mit dem Gemeindeedikt wurde Aspertshofen im Jahr 1808 der Steuerdistrikt Kirchensittenbach und der Ruralgemeinde Kirchensittenbach zugewiesen. Miz dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Aspertshofen. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Hersbruck und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Hersbruck.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 47 (Digitalisat).</ref> In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden 2 Anwesen bis 1835 dem Volckamer’schen und Behaim’schen Patrimonialgericht Kirchensittenbach.<ref>Vorlage:Schwemmer Voit Lauf-Hersbruck 1967</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Aspertshofen am 1. Januar 1977 nach Kirchensittenbach eingemeindet.<ref> </ref><ref>Kirchensittenbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. November 2024.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Baudenkmäler[Bearbeiten]
Es gibt acht Baudenkmäler, teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Aspertshofen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 481 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Schwemmer Landkreis Hersbruck
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Aspertshofen in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Aspertshofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Algersdorf | Aspertshofen | Dietershofen | Entmersberg | Hillhof | Hohenstein | Hopfengartenmühle | Kirchensittenbach | Kleedorf | Kreppling | Menschhof | Morsbrunn | Oberkrumbach | Obermühle | Siglitzberg | Siglitzhof | Steinensittenbach | Stöppach | Treuf | Unterkrumbach | Wallsdorf