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Atabae

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Vorlage:Infobox Suco

Atabae (Atabai, Atalaia) ist ein Suco im Norden der osttimoresischen Gemeinde Bobonaro. Der Ort Atabae liegt im benachbarten Suco Rairobo. Hauptort des Verwaltungsamts Atabae ist Aidabaleten, der immer wieder auch als „Atabae“ bezeichnet wird.<ref name="UNMIT"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNMIT Geographic Maps: Bobonaro District – August 2008 (Memento vom 8. November 2012 im Internet Archive) (PDF; 535 kB)</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Vorlage:Infobox Suco/Orte

Der Suco Atabae liegt im Nordosten des gleichnamigen Verwaltungsamts. Westlich liegt der Suco Rairobo und südlich der Suco Hataz. Jenseits des Flusses Nunura liegt östlich das Verwaltungsamt Cailaco mit seinen Sucos Purugua, Goulolo und Atudara. Im Nordosten von Atabae vereinigt sich der nuura mit dem aus Osten kommenden Marobo und bildet den Lóis, der nach Westen fließend der Nordgrenze Atabaes zum Suco Aculau (Verwaltungsamt Verwaltungsamt Hatulia, Gemeinde Ermera) und zum Suco Guiço (Verwaltungsamt Maubara, Gemeinde Liquiçá) folgt. Der Fluss Hatoleai entspringt im südlichen Grenzgebiets zwischen Rairobo und Atabae, fließt nach Süden, schwenkt dann nach Osten und bildet die gesamte Südgrenze Atabaes. Schließlich mündet er in den Nunura. Das Zentrum des Sucos dominiert ein bewaldeter Berg mit einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe/Fmt m (!491.1900755625.1756065<span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">Lage

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  }}). An seinem nordöstlichen Nebengipfel, dem Foho Hatubesilaun (Vorlage:Höhe/Fmt m, !491.1940005625.1801395<span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">Lage
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   |type=mountain
  }}) liegt ein Bergsee.<ref>Peakvisor: Foho Hatubesilaun, abgerufen am 5. August 2024.</ref> An der Grenze im Nordwesten erhebt sich der Monte Atabae (Vorlage:Höhe/Fmt m, !491.2104395625.1690835<span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">Lage
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   |type=mountain
  }}).<ref name="Atlas Bobonaro">Direcção-Geral de Estatística: Atlas der Gemeinde Bobonaro, abgerufen am 25. September 2022.</ref><ref name="GIS"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)</ref> Auf dem Foho Hatubesilaun befindet sich der Bergsee Tapo Heleço (!491.1938895625.1818335<span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">Lage
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  }}).

Atabae hat eine Fläche von 37,74 km²<ref name="Cen2015" /> und teilt sich in die fünf Aldeias Fatubesi (Fatu Besi, Fatubessi, Faturesi), Helesu, Lolocolo, Made Bau (Madeboau, Madehoau) und Saburapo.<ref name="Atlas Bobonaro" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (Portugiesisch; PDF; 323 kB)</ref>

Entlang von Lóis und Nunura führt eine Straße, die die meisten Orte des Sucos miteinander verbindet. Am Lóis liegt das Dorf Oekiar. Am Zusammenfluss von Nunura und Marobo befindet sich das Dorf Lóis-Nunudoi (Loes-Nunudoin) in der Aldeia Made Bau, das mit seiner lockeren Besiedlung bis zur Aldeia Fatubesi weiterreicht und dort als Fatubesi/Nunudoi (Nunudoi, Nunudoin) weiter dem Ufer des Nunura folgt. Nach einem kleinen Bach beginnt das Dorf Aidabaracabe (Aidabaraeabe). Im Süden von Fatubesi liegen an der Straße Lugu Teho und Loumate. In der Aldeia Helesu folgt nach Süden der Weiler Daarobou. Der Teil in der Aldeia Helesu wird durch eine Verlängerung der Aldeia Saburapo in drei Teile geteilt: Dirularan, Hatubou (in Saburapo) und Koilima. Am Hatoleai befindet sich der Weiler Atumate. Saburapo und Maleteten sind zwei der kleinen Siedlungen im Inneren der Aldeia Saburapo, an den Hängen des zentralen Berges. Malete ist ein Weiler in der Aldeia Mau Bau. Das Dorf Poetete an der Westgrenze liegt zwischen den beiden Bergen des Sucos. Es ist die größte Siedlung abseits der Flüsse.<ref name="Atlas Bobonaro" /><ref name="GIS" />

Berge und Erhebungen in Atabae
Name Alternativnamen Koordinaten Höhe Aldeia
Foho Duaderok Duaderok !491.1866975625.207847508° 49′ S, 125° 12′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Fatubesi
Foho Hutumanulau Hutumanulau !491.2144895625.199728508° 47′ S, 125° 12′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Fatubesi/Made Bau
Foho Ohulalipun Ohulalipun !491.1766115625.199081508° 49′ S, 125° 12′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Fatubesi/Saburapo
Foho Raemoloi Raemoloi !491.1996615625.193183508° 48′ S, 125° 12′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Fatubesi/Lolocolo
Foho Rupeulau Rupeulau !491.2137895625.204783508° 47′ S, 125° 12′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Fatubesi/Made Bau
Foho Tilikon Tilikon !491.1605395625.186944508° 50′ S, 125° 11′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Helesu
Monte Atabae Foho Atabae, Atabae !491.2104395625.169083508° 47′ S, 125° 10′ O
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  }} 
Vorlage:Höhe/Fmt m Lolocolo
Foho Foirislaun Foirislaun !491.2207565625.173003508° 47′ S, 125° 10′ O
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  }} 
Vorlage:Höhe/Fmt m Made Bau
Foho Hatulau Hatulau, Hato-Lau !491.2168675625.195983508° 47′ S, 125° 12′ O
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  }} 
Vorlage:Höhe/Fmt m Made Bau
Foho Hatumealeten Hatumealeten !491.2208535625.200511508° 47′ S, 125° 12′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Made Bau
Foho Hatuparag Hatuparag !491.2126585625.177017508° 47′ S, 125° 11′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Made Bau
Foho Kaikaulau Kaikaulau !491.2164445625.193650508° 47′ S, 125° 12′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Made Bau
Foho Nasanaralau Nasanaralau !491.2105175625.178228508° 47′ S, 125° 11′ O
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Vorlage:Höhe/Fmt m Made Bau
Foho Hatubesilaun Hatubesilaun !491.1940005625.180139508° 48′ S, 125° 11′ O
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  }} 
Vorlage:Höhe/Fmt m Saburapo

Einwohner[Bearbeiten]

Feierliche Begrüßung in Lóis-Nunudoi (2023)
Erste Reisernte in der Aldeia Helesu (2021)

Der Suco hat 2.033 Einwohner (2022), davon sind 1.065 Männer und 968 Frauen. Im Suco gibt es 354 Haushalte.<ref name="Cen2022" /> Über 85 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an. 5 % sprechen Tetum Prasa, kleine Minderheiten Mambai und Bunak.<ref>Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Atabae (tetum; PDF; 8,5 MB)</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

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Am 4. Januar 1998 führte João da Costa Tavares eine Gruppe aus Halilintar-Milizionären und verschiedenen Teilen des indonesischen Militärs. In Koilima folterten sie und erschossen anschließend vier Osttimoresen, die man verdächtigte, Unabhängigkeitsaktivisten zu sein.<ref name="MoT216">Hamish McDonald et al.: Masters of Terror: Indonesia's military & violence in East Timor in 1999, S. 216, Strategic and Defence Studies Centre, Australian National University, Canberra 2002, ISBN 07315 54191.</ref>

Politik[Bearbeiten]

Ernesto Gaspar (2016)

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Fortunato Reis Cardoso zum Chefe de Suco gewählt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> Bei den Wahlen 2009 gewann Ernesto Gaspar,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)</ref> 2016 Paulino Mali Bere.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016. (Memento vom 14. August 2021 im Internet Archive)</ref> und 2023 Juvinal Reis Cardoso.<ref name="PMB">Portal Municipal Bobonaro: Posto Administrativo Atabae, abgerufen am 1. März 2025.</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Atabae (suco) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive />

Vorlage:Hinweis Seiten-Koordinaten

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende