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August Dederer

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Datei:Doppelhaus Kaiserstraße 33 und 35 Herrmann Bauknecht - Robert Graeßle - Wilhelm Holl - August Dederer (Heilbronn).jpg
Dederers Entwurf für das Haus Kaiserstraße 33–35 in Heilbronn
Datei:Hn-wilhelmstr56-detail.jpg
Fassadendetail des von Dederer geplanten Gebäudes in der Wilhelmstraße 56 in Heilbronn

August Dederer (* 27. Juli 1858; † 17. April 1903)<ref>Lebensdaten bei Staehle, Worte am Grabe…, 1903.</ref><ref name="Todesanzeige">Todesanzeige im Correspondenz-Blatt des Vereins der Bauwerkmeister Württembergs Nr. 8 1903, Esslingen, erschienen am 30. April 1903, S. 1</ref> war ein deutscher Architekt.

Leben und Bauten[Bearbeiten]

Dederer war Sohn eines Bauunternehmers.<ref name="Fekete">Denkmaltopographie Stadtkreis Heilbronn (siehe Literatur), S. 139</ref> Er wirkte vor allem in Heilbronn. In der Kaiserstraße erbaute er während deren Umgestaltung zur Prachtstraße um 1900 das Haus Kleinlogel (Kaiserstraße 5) und das Doppelhaus Bauknecht & Graeßle (Kaiserstraße 33–35), die jedoch beide beim Luftangriff vom 4. Dezember 1944 zerstört wurden. Mehrere seiner außerhalb der historischen Altstadt gelegenen und deswegen erhaltenen Bauten stehen mittlerweile unter Denkmalschutz: Das Haus Weipert in der Heilbronner Herbststraße 8 ist ein historistisches Fabrikantenwohnhaus aus dem Jahr 1896.<ref>Denkmaltopographie Stadtkreis Heilbronn (siehe Literatur), S. 99</ref> Am Silcherplatz 6 in Heilbronn steht ein einstiges Wohnhaus eines Lehrers, das Elemente der Neorenaissance mit solchen des Neobarocks vereint.<ref>Denkmaltopographie Stadtkreis Heilbronn (siehe Literatur), S. 127</ref> Das Haus in der Uhlandstraße 70 in Heilbronn war einst als Gaststätte Uhlandslinde bekannt.<ref>Denkmaltopographie Stadtkreis Heilbronn (siehe Literatur), S. 132</ref> In der Wilhelmstraße 52, 54 und 56 in Heilbronn stehen drei dreigeschossige Bauten Dederers nebeneinander, die er zum Teil im Auftrag seiner Mutter in den Jahren 1898 bis 1901 schuf. Sie harmonieren stilistisch miteinander; die Fassaden sind im Stil des Späthistorismus aufwändig geschmückt.<ref name="Fekete" />

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts (bis Ende 1898) und erneut von 1901 bis 1902 gehörte Dederer dem Heilbronner Bürgerausschuss an.<ref>Friedrich Dürr: Chronik der Stadt Heilbronn (= Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Heilbronn. Band 28). Band II: 1896–1921. Stadtarchiv Heilbronn, Heilbronn 1986, DNB 870345052, S. 27, 43, 56, 330 (Unveränderter Nachdruck der Erstausgabe von 1922).</ref> Außerdem war Dederer der Gründer des Steinsägewerks in Weinsberg.<ref name="Todesanzeige" /> Nach Dederers Tod trat das Architektenduo Beutinger & Steiner seine Nachfolge an.<ref>Firmenstempel mit dem Text „Aug. Dederer's Nachfolger“ auf dem Plan zum Haus Bergstraße 25 und 27</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]

  • Wilhelm Staehle: Worte am Grabe des Herrn August Dederer, geboren 27. Juli 1858. Gestorben 17. April 1903. Beerdigt 19. April 1903. Carl Rembold, Heilbronn 1903 (Digitalisat).
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Weblinks[Bearbeiten]

Commons: August Dederer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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