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August Scharnke

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August Scharnke (* 4. April 1885 in Striegau, Niederschlesien; † 5. Oktober 1931 in Rostock) war ein deutscher Sanitätsoffizier, Psychiater und Hochschullehrer.<ref name="CPR">Eintrag zu Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 345: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) im Catalogus Professorum Rostochiensium</ref>

Leben[Bearbeiten]

1903 begann Scharnke an der Kaiser-Wilhelm-Akademie für das militärärztliche Bildungswesen Medizin zu studieren. Ab 1904 diente er als Einjährig-Freiwilliger in der Preußischen Armee. Im selben Jahr wurde er im Pépinière-Corps Franconia aktiv.<ref name="KCL">Kösener Corpslisten 1960, 60/400.</ref> Das praktische Jahr absolvierte er in der Charité. Als Sanitätsoffizier kam er 1910 in Köln zur 27. Infanterie-Brigade der 14. Division. 1913 ging er als beurlaubter Oberarzt (mil.) an die Psychiatrische und Nervenklinik der Kaiser-Wilhelms-Universität Straßburg. Dort wurde er im selben Jahr zum Dr. med. promoviert.<ref>Dissertation: Enuresis und Spina bifida occulta.</ref> Von 1914 bis 1919 nahm er am Ersten Weltkrieg teil, zuletzt als Oberstabsarzt.<ref name="KCL" />

Nach der Novemberrevolution ging er 1920 als Oberarzt an die Klinik der Philipps-Universität Marburg. Er habilitierte sich 1921 und erhielt als Privatdozent die Venia legendi für Psychiatrie und Neurologie.<ref>Habilitationsschrift: Über die Notwendigkeit einer ätiologischen Gestaltung der Paralysetherapie; veröffentlicht in: Zeitschrift für die gesamte Neurologie und Psychiatrie 69 (1921), S. 220–253.</ref> 1925 wurde er zum außerplanmäßigen a.o. Professor ernannt. 1927 ging er als Oberarzt (ziv.) an die Landesirrenanstalt Domjüch. An der Universität Rostock lehrte er als Professor für Psychiatrie.<ref name="CPR" /> Er starb mit 46 Jahren.

Werke[Bearbeiten]

  • Spirochäten und Paralyse. Marburg 1924.
  • Ueber Beziehungen zwischen den eidetischen Phänomenen und den Sinnestäuschungen. Berlin 1927.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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