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Aylostera pygmaea

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Aylostera pygmaea
Datei:Rebutia pygmaea1d.MW.jpg

Aylostera pygmaea

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Aylostera
Art: Aylostera pygmaea
Wissenschaftlicher Name
Aylostera pygmaea
(R.E.Fr.) Mosti & Papini

Aylostera pygmaea ist eine Pflanzenart in der Gattung Aylostera aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton pygmaea stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚Zwerg‘ und verweist auf die geringe Größe der Pflanzen.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 196.</ref>

Beschreibung[Bearbeiten]

Aylostera pygmaea wächst einzeln und nur selten sprossend mit kugelförmigen bis niedergedrückt kugelförmigen oder zylindrisch verlängerten Körpern. Die Körper erreichen bei Durchmessern von 0,5 bis 4 Zentimetern Wuchshöhen von bis zu 6 Zentimetern und haben eine kräftige Rübenwurzel. Die 9 bis 15 Rippen sind kaum in Höcker gegliedert. Die Areolen sind kreisrund. Der Mitteldorn, der auch fehlen kann, ist abstehend und kurz. Die 2 bis 11 Randdornen sind weiß bis bräunlich. Sie sind seitlich ausstrahlend, an der Oberfläche des Körpers anliegend oder leicht abstehend und 2 bis 6 Millimeter lang.

Die gelben bis goldgelben, orangen, orangeroten, rosafarbenen oder violetten, selten auch geflammten Blüten sind 1,6 bis 2,7 Zentimeter lang. Die kugelförmigen Früchte sind grünlich und weisen Durchmesser von bis zu 6 Millimetern auf.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten]

Aylostera pygmaea ist in Bolivien in den Departamentos Chuquisaca, Oruro, Potosí und Tarija sowie in Argentinien in den Provinzen Salta und Jujuy in Höhenlagen von 3200 bis 3800 Metern verbreitet, wo sie in der Puna-Vegetation wächst.

Die Erstbeschreibung als Echinopsis pygmaea wurde 1905 von Robert Elias Fries veröffentlicht.<ref>Rob. E. Fries: Zur Kenntnis der alpinen Flora im nördlichen Argentinien. In: Nova Acta Regiae Societatis Scientiarum Upsaliensis. 4. Folge, Band 1, Nr. 1, Uppsala 1905, S. 120 (online).</ref> Stefano Mosti und Alessio Papini stellten die Art 2011 in die Gattung Aylostera.<ref>Stefano Mosti, Nadeesha Lewke Bandara, Alessio Papini: Further insights and new combinations in Aylostera (Cactaceae) based on molecular and morphological data. In: Pakistan Journal of Botany. Band 43, Nr. 6, S. 2783 (PDF).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Rebutia pygmaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(R.E.Fr.) Britton & Rose (1922), Lobivia pygmaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(R.E.Fr.) Backeb. (1936) und Mediolobivia pygmaea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(R.E.Fr.) Krainz (1947). Da die Art sehr variabel ist, existieren zahlreiche taxonomische Synonyme, darunter Rebutia huasiensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Rausch (1977), Rebutia nigricans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Wessner) Pilbeam (1997) und Rebutia steinmannii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Solms) Britton & Rose (1922).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2013. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 564–465.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Aylostera pygmaea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien