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BIROS

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BIROS
BIROS
Typ: Erdbeobachtungssatellit
Land: Deutschland Deutschland
Betreiber: Deutsches Zentrum für Luft- und RaumfahrtDatei:DLR Logo.svg DLR
COSPAR-ID: Vorlage:COSPAR
Missionsdaten
Masse: 130 kg
Größe: 580 × 880 × 680 mm
Start: 22. Juni 2016 um 03:55 UTC
Startplatz: Satish Dhawan Space Centre
Trägerrakete: PSLV
Wiedereintritt: 22. Januar 2026
Betriebsdauer: 9 Jahre und sieben Monate
Status: verglüht
Bahndaten
Bahnhöhe: 510 km
Bahnneigung: 97,6°

BIROS (kurz für {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)<ref name="eoportal.org">BIROS (Bi-spectral InfraRed Optical System) (englisch) – eoPortal Directory der ESA; 2000 (letzte Änderung 2016)</ref> früher auch ‚Berlin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)‘<ref>Die FireBIRD-Satelliten – Ein Duo auf Kurs zur Feuerfrüherkennung – DLR; abgerufen am 31. Oktober 2016.</ref>) war ein Erdbeobachtungssatellit des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Feuer auf der Erde (und so bspw. Waldbrände [frühzeitig]) entdecken sollte.

Weitere Einzelheiten[Bearbeiten]

Der Kleinsatellit wurde am 22. Juni 2016 um 5:55 (MESZ) mit einer PSLV-Trägerrakete vom Raketenstartplatz Satish Dhawan Space Centre (zusammen mit Cartosat 2C und 18 weiteren Satelliten) in eine sonnensynchrone Umlaufbahn gebracht.<ref name="eoportal.org" /><ref>William Graham: India’s PSLV-XL launches with Cartosat-2C and 19 satellites. nasaspaceflight.com, 22. Juni 2016, abgerufen am 21. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er komplettierte das FireBIRD-Duo und war Weiterentwicklung des vier Jahre älteren Vorgängers TET-1. Der dreiachsenstabilisierte Satellit war mit einem aus drei Kameramodulen bestehenden Infrarotsystem zur quantitativen Analyse von Hochtemperaturereignissen ausgerüstet und konnte Waldbrände, Vulkanausbrüche und ähnliche Ereignisse entdecken. Das Kamerasystem bestand aus drei unabhängigen Zeilenkameras, davon eine im sichtbaren und (nahe) infraroten Bereich (englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), kurz VNIR; 0,5 µm, 0,6 µm, 0,8 µm) mit einer Auflösung von etwa 50 m und einer Schwadbreite von 210 km und zwei Infrarotkameras im mittleren (3,4 bis 4,2 µm) und langwelligen Infrarot (8,5 bis 9,3 µm) mit einer Auflösung unter 200 m und einer Schwadbreite von etwa 180 km. Der Satellit hatte eine geplante Lebensdauer von mehr als 2,5 Jahren, blieb aber fast 10 Jahre bis zum Verglühen in Betrieb.<ref name="dlr.de">dlr.de: DLR – Firebird – Aufnahmesysteme, abgerufen am 26. Juni 2016.</ref><ref name="eoportal.org" />

Neben der eigentlichen Feuerfernerkundung diente der Satellit auch der Technologieerprobung für die Kleinsatellitentechnik. Dazu hatte er neben einem neuen Kaltgasantrieb, ein Laser-Kommunikationssystem und High-Torque-Wheels auch zusätzliche Experimente an Bord. So den an der TU Berlin gebauten BEESAT-4,<ref>J. Weise: Institut f. Luft- u. Raumfahrt: BEESAT-4. In: www.tu-berlin.de. Abgerufen am 7. Juli 2016.</ref> einen Picosatelliten der von BIROS separiert wird und mit ihm im Formationsflug über einen InterSatellite-Link kommuniziert und AVANTI, ein Experiment zur Erforschung von Formationsflügen.<ref>BIROS – Der zweite Satellit der FireBIRD-Mission – DLR, am 30. Mai 2016.</ref>

Das DLR meldete, dass BIROS am 22. Januar 2026 beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre vollständig verglüht ist.<ref>Melanie-Konstanze Wiese: Abschied vom Feuersatelliten BIROS - Der Feuervogel ist verglüht. DLR, 23. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: BIROS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Raumsonden und Satelliten des DLR