Zum Inhalt springen

Babșa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Babșa
Babscha
Babsa
Babșa (Rumänien)
Babșa (Rumänien)
Basisdaten
Staat: Rumänien Rumänien
Historische Region: Banat
Kreis: Timiș
Gemeinde: Belinț
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(216) 45° 49′ N, 21° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(216) 45° 48′ 32″ N, 21° 47′ 24″ O
 {{#coordinates:45,808888888889|21,79|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Einwohner: 216 (1. Dezember 2021<ref>Volkszählung 2021 in Rumänien bei citypopulation.de</ref>)
Postleitzahl: 307046
Telefonvorwahl: (+40) 02 56
Kfz-Kennzeichen: TM
Struktur und Verwaltung
Gemeindeart: Dorf
Postanschrift: loc. Babșa, jud. Timiș, RO–307046

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Datei:Belint jud Timis.png
Lage der Gemeinde Belinț im Kreis Timiș
Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg070.jpg
Babşa auf der Josephinischen Landaufnahme, 1769–72
Datei:Babsai haz1.JPG
Ein original ungarisches Haus aus Babșa im Muzeul National al Banatului Timișoara in Timișoara

Babșa ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf im Kreis Timiș, in der Region Banat, im Südwesten Rumäniens. Babșa gehört zur Gemeinde Belinț.

Geografische Lage[Bearbeiten]

Babșa liegt im Osten des Kreises Timiș, in 8 km Entfernung vom Gemeindesitz Belinț und 15 km von der Stadt Lugoj, am rechten Begaufer. Das Dorf befindet sich an der Kommunalstraße 83, die Babșa mit Belinț und der Nationalstraße Drum național DN6 verbindet.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Hisiaș Paniova Fâdimac
Ghizela Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Târgoviște
Șanovița Gruni Păru

Geschichte[Bearbeiten]

Das Dorf wurde 1488 als Bapsa erstmals urkundlich erwähnt.

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1488 Also Bapsa, Felsew Bapsa, Kewzepsew Bapsa, 1717 Babscha, 1808 Babsa, 1839 Babsa, 1858, 1863, 1877, 1882, 1893 Babsa, 1909 Babşa, Babsa, 1913 Babsa, 1921 Babşa, Babsa, 1932 Babşa.<ref>arcanum.hu, Babșa auf Arcanum.hu</ref>

Im Mittelalter hatte die Ortschaft mehrere Grundherren: 1488 Cziko Pomazi und 1510 Ferenc Horozath. 1554 war der Ort in einem türkischen Defter mit 42 Häuser vermerkt. In den Aufzeichnungen des Gelehrten Luigi Ferdinando Marsigli gehörte Babșa zum Distrikt Lipova. Auf der Josephinischen Landaufnahme von 1717 ist Babsa mit 40 Häuser eingetragen. Nach dem Frieden von Passarowitz (1718) war die Ortschaft Teil der Habsburger Krondomäne Temescher Banat. Auf der Mercy-Karte von 1723 gehört der Ort zum Distrikt Făget und 1786 laut Korabinszky zum Distrikt Lugoj.

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Banat dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. 1906 wurde in Babșa im Zuge der Magyarisierung eine ungarische Kolonie gegründet. Insgesamt wurden 55 Häuser gebaut und mit Ungarn aus dem Königreich Ungarn besiedelt. Nach und nach wurden die Häuser jedoch verlassen und dem Verfall preisgegeben. Heute stehen noch 12 Häuser der Kolonie. In den 1970er Jahren wurde eines der Häuser nach Timișoara ins Banater Nationalmuseum gebracht, wo es in einer Dauerausstellung zu sehen ist.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Dreiteilung des Banats zur Folge, wodurch Babșa an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Volkszählung<ref>Varga E. Árpád: Volkszählungen 1880–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960 kB; ungarisch).</ref> Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 0894 855 007 11 21
1910 1338 914 371 53 0-
1930 1115 824 272 14 05
1977 0471 457 014 0- 0-
2002 0261 257 004 0- 0-

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Babșa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />