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Badus

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Badus / Six Madun
Nordflanke des Piz Badus vom Pazolastock aus gesehen.
Nordflanke des Piz Badus vom Pazolastock aus gesehen.
Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.
Lage Kantonsgrenze Graubünden / Uri, Schweiz
Gebirge Gotthard-Gruppe der Alpen
Dominanz Vorlage:Str replace km → Gemsstock
Schartenhöhe Vorlage:Str replace m ↓ Lolenpass
Koordinaten 693840 / 164204Koordinaten: 46° 37′ 21″ N, 8° 39′ 50″ O; CH1903: 693840 / 164204
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dim=5000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=CH-UR/CH-GR type=mountain
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Topo-Karte Landeskarte 1:25'000 Blatt 1232 Oberalppass<ref name="LK1232" />
Erstbesteigung 1785 durch Placidus a Spescha
Besonderheiten Triangulationspunkt 1. Ordnung

Der Badus oder Six Madun (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist ein Berg der Gotthard-Gruppe in der Schweiz. Über seinen Gipfel auf Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. führt die Kantonsgrenze zwischen Graubünden und Uri. Er gilt als Hausberg der Gemeinde Tujetsch.<ref name="hausberg">Tarcisi Hendry: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2015-09-24;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Aufgrund seiner geografischen Lage ist er trotz seiner mässigen Höhe ein hervorragender Aussichtsberg mit Fernblicken zu mehreren grossen Massiven der Schweizer Alpen.

Lage[Bearbeiten]

Der Berg liegt auf der Wasserscheide zwischen dem Vorderrhein und der Reuss. Nach Westen fällt der Six Madun über 1000 Meter steil zum Unteralp-Tal mit Unteralpreuss ab. An seinem nordöstlichen Abhang liegt der Tomasee, der als die offizielle Quelle des Rheins gilt. Nord- und Ostflanken werden vom Rein da Tuma entwässert, südlich davon schliesst sich das vom Rein da Maighels durchflossene Val Maighels an.

Nach dem südöstlich vorgelagerten Piz Tagliola (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) fällt der Berg zum Lolenpass (Pass Tagliola, Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) ab, der südlich vom Schwarzberg (Piz Nair, Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) flankiert wird. Im Norden geht der Six Madun in den Älpetligrat über, dessen höchste Erhebung der Piz Tuma (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) bildet. An diesen schliessen sich der Rossbodenstock (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) und der Pazolastock (Piz Nurschalas, Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) an, bevor der Höhenzug zum Oberalppass abfällt.

Name[Bearbeiten]

Der Bergname Badus ist das substantivierte Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.e Adjektiv Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. „steil“, „abschüssig“, das vom rätoromanischen Verb Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. „achten, beobachten, schief stehen, sich neigen“ abgeleitet ist, welches seinerseits von Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. „offenstehen“ abstammt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Six Madun beinhaltet zum einen das Wort six, das im Tujetsch – im Gegensatz zu sex – gar nicht heimisch ist. Allem Anschein nach stammt die Schreibweise von Kartographen, die die Lautung aus dem Wallis übernommen haben, wo mehrere Berge das frankoprovenzalische six für „Fels“ im Namen haben. Sex ist der Plural von Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. was „dürr“ bedeutet und sich auf die „trockenen Abhänge“ bezieht.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref><ref name="widmer">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Madun zum andern ist eine Ableitung vom surselvischen Wort Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. „grosser Heuschober“, das seinerseits von Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. „Säule“ abstammt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Erstbesteigung[Bearbeiten]

Die Erstbesteigung erfolgte im August des Jahres 1785 durch die beiden Padres Placidus a Spescha und Fintan Birchler, von denen aber nur Placidus bis zum Gipfel hochstieg.<ref name="hausberg" /> Der Mönch Placidus a Spescha war ein aktiver Alpinist, der viele Erstbesteigungen in der Surselva unternommen hatte.

Routen[Bearbeiten]

  • Von der Badushütte über den Tomasee und den Nordwestgrat zum Gipfel, T4, am Gipfel leichte Blockkletterei (I)
  • Vom Oberalppass über Pazolastock, Rossbodenstock und Parlet zum Nordwestgrat und den Badus-Gipfel, L, Stellen I-II, stellenweise weglos
  • Von der Maighelshütte über Plauncas, Pt. 2676, Pt. 2807 zum Nordostgrat und dann zum Gipfel, T5, Stellen I, weglos, Hüttenwirt fragen!

Bilder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Piz Badus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive> <ref name="LK1232"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. </ref> </references>