Bahnhof Bad Ems
| Bad Ems | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| BD station.jpg | ||||||
| Daten | ||||||
| Bauform | Durchgangsbahnhof | |||||
| Bahnsteiggleise | 2 | |||||
| Abkürzung | FEMS | |||||
| IBNR | 8000701 | |||||
| Preisklasse | 5<ref>Bahnhofskategorieliste 2017. (PDF) DB Station&Service AG, 16. Dezember 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 15. Februar 2017; abgerufen am 14. Februar 2017.</ref> | |||||
| Eröffnung | 1. Juli 1858 | |||||
| Profil auf bahnhof.de | Bad-Ems | |||||
| Architektonische Daten | ||||||
| Architekt | Heinrich Velde | |||||
| Lage | ||||||
| Stadt/Gemeinde | Bad Ems | |||||
| Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink | Rheinland-Pfalz | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Koordinaten | 50° 19′ 39″ N, 7° 43′ 43″ O
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|
dim=2000 | globe= | name=Bad Ems | region=DE-RP | type=railwaystation
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| Höhe (SO) | 92 m ü. NHN | |||||
| Eisenbahnstrecken | ||||||
| ||||||
| Bahnhöfe in Rheinland-Pfalz | ||||||
Der Bahnhof Bad Ems ist ein Bahnhof in der Stadt Bad Ems an der Lahntalbahn Koblenz–Wetzlar. Das Empfangsgebäude und die Fußgängerunterführung stehen unter Denkmalschutz.
Geschichte[Bearbeiten]
Als erster Streckenabschnitt nach Bad Ems wurde die Bahn von Oberlahnstein her am 1. Juli 1858 eröffnet. Bis Wetzlar und Gießen konnte 1863 durchgefahren werden. Das damals errichtete Empfangsgebäude stammt im Kern wohl von Heinrich Velde.<ref>Heinz Schomann: Eisenbahn in Hessen. Eisenbahngeschichte und -baugattungen 1839–1999 / Eisenbahnbauten und -strecken 1839–1939. In: Landesamt für Denkmalpflege Hessen (Hrsg.): Kulturdenkmäler in Hessen. Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Drei Bände im Schuber. Band 2.1. Theiss Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-8062-1917-6, S. 277.</ref> 1910 wurde von MAN eine Bahnsteighalle angebaut<ref>Walter Strauss: Von eisernen Pferden und Pfaden. Hannover 1924, Abb. 385.</ref>, die heute als kleinste im DB-Netz gilt. 1912 wurde das Empfangsgebäude erweitert.<ref>Grossart: Die Entwicklung der Eisenbahnhochbauten im Rhein-Main-Gebiet. In: Die Reichsbahn 16 (1940), S. 200–215 (204).</ref>
Die Französische Besatzungsmacht ordnete nach dem Zweiten Weltkrieg alle Bahnstrecken im nördlichen Teil ihrer Besatzungszone der Eisenbahndirektion Mainz zu. Hierher gehörte auch der Bahnhof Bad Ems. Mit der schrittweisen Auflösung der Bundesbahndirektion Mainz in den Jahren 1971/72 fiel die Zuständigkeit für den Bahnhof zum 1. April 1971 an die Bundesbahndirektion Frankfurt/M.<ref>Bundesbahndirektion Mainz (Hrsg.): Amtsblatt der Bundesbahndirektion Mainz vom 23. November 1970, Nr. 52. Bekanntmachung Nr. 351, S. 351–356 (353); ebd., vom 30. Dezember 1970, Nr. 60, Bekanntmachung Nr. 402, S. 408–410.</ref>
Hochbauten[Bearbeiten]
Die Hochbauten des Bahnhofs sind: Das Empfangsgebäude, ein Anbau, der früher als Fürstenbahnhof diente, und die Bahnsteighalle. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Ihre Entstehung verdankt sie der hohen Bedeutung von Bad Ems als Kurbad der Belle Époque. Das Ensemble ist ein Kulturdenkmal nach dem Rheinland-Pfälzischen Denkmalschutzgesetz.<ref name="gdkerlprlk" />
Eine nachträglich eingebaute Unterführung verbindet das Empfangsgebäude mit dem Mittelbahnsteig und der Braubacher Straße (L 327) auf der anderen Bahnhofsseite. Der dortige Eingang ist mit einer Rollstuhlrampe ausgestattet. Die Unterführung nutzt vom Empfangsgebäude aus den Anbau, in dem Reste der Malerei an der Decke erhalten sind. Von hier führen Treppen und Aufzugsanlagen in die Unterführung, zum Bahnsteig und zur Braubacher Straße.
Gleisanlagen[Bearbeiten]
Der Bahnhof hat einen 55 cm hohen Mittelbahnsteig. Dieser hat an Gleis 1 für Züge nach Koblenz Hauptbahnhof eine Nutzlänge von 214 Metern, an Gleis 2 für Züge nach Limburg (Lahn) und Gießen eine Nutzlänge von 170 Metern.<ref>infrastrukturregister. DB InfraGO, abgerufen am 29. März 2025.</ref>
Die Station war zwischenzeitlich aus betrieblicher Sicht ein Haltepunkt.<ref name="spurplanfems" /> Damit in den Hauptverkehrszeiten mehr Züge über die Lahntalbahn verkehren können, wurden im August 2015 Weichen eingebaut und die Signale angepasst. Somit ist Bad Ems betrieblich wieder ein Bahnhof.<ref name="dbnetzinbetriebn" /><ref>Haltestelle in Bad Ems wird zum Bahnhof. Abgerufen am 21. Oktober 2016.</ref>
Verbindungen[Bearbeiten]
Bahn[Bearbeiten]
Im Bahnhof Bad Ems halten die folgenden Linien des Schienenpersonennahverkehrs (Stand 2021):
| Linie | Verlauf | Takt
Vorlage:Linienverlauf SPNV RMV 2X Vorlage:Linienverlauf SPNV RMV 2X |
|---|
Bus[Bearbeiten]
Die nahegelegene Haltestelle „Bad Ems Hauptbahnhof“ wird von folgenden Linien im Stadt- und Regionalbusverkehr bedient:<ref name="vrmfalinienfa" />
- 456: Bad Ems–Welschneudorf–Montabaur
- 547: Stadtverkehr Bad Ems
- 557: Bad Ems–Arzbach–Neuhäusel(–Koblenz)
Literatur[Bearbeiten]
- Erich Preuß: Bad Ems. In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe (= 5. Ergänzungsausgabe). GeraNova Zeitschriftenverlag, München 1996, ISSN 0949-2127 (2 Bl., 4 S.).
Weblinks[Bearbeiten]
- Gleise in Serviceeinrichtungen (FEMS). DB InfraGO (PDF)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="gdkerlprlk"> Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Rhein-Lahn </ref> <ref name="spurplanfems"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gleisplan ( vom 25. September 2014 im Webarchiv archive.today) auf db-netz.de </ref> <ref name="dbnetzinbetriebn"> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Inbetriebnahmen zum bzw. im Netzfahrplan 2015 ( vom 3. Dezember 2013 im Internet Archive) auf fahrweg.dbnetze.com </ref> <ref name="vrmfalinienfa"> Bad Ems Hauptbahnhof (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juli 2024. Suche im Internet Archive) auf vrminfo.de </ref> </references>