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Bahnhof Kybartai

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Kybartai
Kybartai station.jpg
Bahnhof Kybartai in 2014
Daten
Betriebsstellenart Bahnhof
Lage im Netz Grenzbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
PLC LT10107
IBNR 2408027
Eröffnung 1861
Lage
Stadt/Gemeinde Kybartai
Staat Litauen
Koordinaten 54° 38′ 25″ N, 22° 45′ 33″ OKoordinaten: 54° 38′ 25″ N, 22° 45′ 33″ O
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Liste der Bahnhöfe in Litauen

Der Bahnhof Kybartai (früher {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist der Bahnhof der Stadt Kybartai im Südwesten Litauens. Er ist ein Grenzbahnhof zwischen Russland und Litauen auf litauischer Seite.

Der Bahnhof verfügt über einen Warteraum und Toiletten.<ref>LTG Link: Stations (unter Buchstabe K)</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Stancija Veržbolovo1900.png
Der Bahnhof um 1900
Datei:Loc003.jpg
Hofzug des Zaren im Bahnhof Wirballen

Der Bahnhof wurde 1861 als Teil der Eisenbahnverbindung Berlin–St. Petersburg eröffnet.<ref>Lithuanian railway history. In: ltgmuziejus.lt. Litauisches Eisenbahnmuseum, abgerufen am 31. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er war der erste russische Grenzbahnhof zum Königreich Preußen und wurde nach der naheliegenden Stadt Werschbolowo benannt. Da hier an einer Zweigstrecke der Warschau-Petersburger Eisenbahn und in dem benachbarten deutschen Grenzbahnhof Eydtkuhnen an der Preußischen Ostbahn die mitteleuropäische Normalspur und die russische Breitspur aufeinander trafen, erhielt der Bahnhof ein besonders prächtig ausgestattetes Empfangsgebäude, denn alle Fahrgäste mussten hier umsteigen, auch der Zar und seine Familie, wenn sie mit der Bahn nach Westeuropa fuhren.

Nach dem Ersten Weltkrieg fiel Werschbolowo 1919 an Litauen und erhielt den Namen Virbalis. Später wurde der Bahnhof nach der Stadt Kybartai benannt, auf deren Gebiet er sich befindet. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das prächtige Empfangsgebäude von einer Einheit der Roten Armee gesprengt, die eigentlich das Empfangsgebäude von Eydtkuhnen zerstören sollte, die beiden Bahnhöfe aber aus Ortsunkenntnis verwechselte. Nach Kriegsende wurde ein einfacheres Gebäude gebaut. Seit dem Zerfall der Sowjetunion ist der Bahnhof wieder Grenzbahnhof, nunmehr zwischen der russischen Oblast Kaliningrad und Litauen, wobei Russland diesmal auf der westlichen Seite der Grenze liegt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Richard Deiss: Flügelradkathedrale und Zuckerrübenbahnhof. Kleine Geschichte zu 200 europäischen Bahnhöfen. Bonn 2010, S. 117.
  • Marius Ivaškevičius: Die Zivilisation Werschbolowo, übersetzt von Claudia Sinnig, in: Katharina Raabe (Hrsg.): Das wilde Leben. East Side Stories. Suhrkamp, Berlin 2012 (st 4317), S. 70–95.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />