Bahrenfelder SV
| Bahrenfelder SV | |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Name | Bahrenfelder Sportverein von 1919 e. V. |
| Sitz | Hamburg-Bahrenfeld |
| Gründung | 17. Februar 1919 |
| Farben | grün / weiß |
| Website | bsv19.de |
| Erste Fußballmannschaft | |
| Spielstätte | Sportplatz Baurstraße |
| Plätze | n. b. |
| Liga | Kreisliga 2 Hamburg |
| 2024/25 | 11. Platz |
Der Bahrenfelder SV ist ein Sportverein aus dem Hamburger Stadtteil Bahrenfeld. Die erste Fußballmannschaft wurde im Jahre 1930 deutscher Vizemeister der ATSB-Meisterschaft.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Verein wurde am 17. Februar 1919 von Arbeitern aus den Wohnblocks am Bahrenfelder Kirchenweg bzw. dem Woyrschweg gegründet.<ref name="gruene">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3897842238 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref> Die Fußballer nahmen am Spielbetrieb des Arbeiter-Turn- und Sportbundes teil und spielten zumeist an der Kreuzkirche, der sportlichen Heimat des FC Teutonia 05 Ottensen. Im Jahre 1924 wurden die Bahrenfelder erstmals Meister des ATSB-Kreises Norddeutschland und durften an den Spielen zur deutschen ATSB-Meisterschaft teilnehmen. Nach einem 1:0-Sieg bei Bremerhaven 93 unterlag die Mannschaft im Endspiel um die nordwestdeutsche Meisterschaft der FT Gerresheim aus Düsseldorf mit 2:3.<ref></ref><ref name="ReferenceA">Christian Wolter: Arbeiterfußball in Berlin und Brandenburg 1910–1933. Arete Verlag, Hildesheim 2015, ISBN 978-3-942468-49-7 (Resultate der ATSB-Meisterschaftsspiele von 1919 bis 1933).</ref>
Im Jahre 1930 wurde der BSV erneut Meister des ATSB-Kreises Norddeutschland. In den anschließenden Spielen um die nordwestdeutsche Meisterschaft setzte sich der BSV mit 4:3 bei der FT Ricklingen sowie mit 3:2 beim SC Obersprockhövel durch und erreichte dadurch die Endrunde um die deutsche Meisterschaft.<ref name="ReferenceA" /> Durch einen 7:1-Sieg über den TV Steinach zogen die Bahrenfelder ins Endspiel ein und wurden dort als Favorit gehandelt. Das Endspiel wurde jedoch beim TSV Nürnberg-Ost mit 1:6 verloren.<ref>Grüne (1996), S. 110</ref> In den folgenden Jahren zerfiel die Mannschaft und mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde der BSV verboten. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Verein neu gegründet.<ref name="gruene" />
Die Fußballer kamen nicht mehr über untere Spielklassen hinaus. Ihr Sportplatz an der Wichmannstraße musste 1982 wegen des Ausbaus des Elbtunnels aufgegeben werden. Heute spielen die Bahrenfelder an der Baurstraße.<ref name="gruene" /> Die Boxabteilung brachte mit Lukas Schulz einen Profikämpfer hervor. Im Frauenboxen gehörte der Verein zu den Pionieren in Hamburg und stellte mi Tina Kühn 1995 die erste Hamburger Meisterin.<ref>„HAMBURG“ in Hamburger Abendblatt vom 2. kber 1995, abgerufen am 9. März 2022.</ref> Die 1957 gegründete Tischtennis-Abteilung, die noch in den 1990er Jahren mit Damen und Herren in der Hamburg-Liga spielte, tritt zurzeit (Spielzeit 2021/22) mit einer Herren-Mannschaft in der 1. Kreisliga an.<ref>Mannschaftsübersicht auf mytischtennis.de, abgerufen am 11. August 2022.</ref> Darüber hinaus bietet der Verein noch, Ju-Jutsu, Karate, Radsport und Rückengymnastik an.<ref>BSV 19 Sportarten Vereinshomepage, abgerufen am 6. August 2021.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Boxverein aus Hamburg
- Fußballverein aus Hamburg
- Arbeitersportverein
- Vereinsgründung 1919
- Verein im Hamburger Fußball-Verband
- Karateverein aus Hamburg
- Deutscher Radsportverein
- Tischtennisverein aus Hamburg
- Hamburg-Bahrenfeld
- Arbeitersport (Deutschland)