Balabalaganinseln
| Balabalaganinseln | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Straße von Makassar | |||||
| Geographische Lage | 2° 20′ S, 117° 25′ O
{{#coordinates:−2,3333|117,4167|primary
|
dim= | globe= | name=Balabalaganinseln | region=ID-SR | type=isle
}} |
|
| ||||||
| Anzahl der Inseln | Anak Malamber, Labia, Malamber, Popoongan, Sabakkatang, Saboyang, Salingsingan, Salingsingang, Samataha, Seloang, Tappilagang | |||||
| Hauptinsel | Ambo | |||||
| Gesamte Landfläche | 21,86 km²<ref name="StatMam">Statistische Daten von Mamuju von 2016 (indonesisch)</ref> | |||||
| Einwohner | 2611 (2015<ref name="StatMam" />) | |||||
Die indonesischen Balabalaganinseln oder Kleinen Paternosterinseln ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) befinden sich in der Straße von Makassar zwischen Borneo (Kalimantan) und Sulawesi (Celebes). Sie gehören zur Provinz Westsulawesi (Sulawesi Barat).
Geographie[Bearbeiten]
Die kleinen Inseln bilden einen Distrikt (Kecamatan) des Regierungsbezirks Mamuju (Kabupaten Mamuju). Der Distrikt wurde 2010 von Simboro abgetrennt. Der Distrikt Kepulauan Bala-Balakang teilt sich in die drei administrativen Dörfer Kepulauan Bala-Balakang (der Hauptort), Bala-balakang Timur und Popoongan.<ref name="Mandar">Mandar Kareba: Pulau Ambo, Surga Wisata Yang Tersembunyi Di Mamuju, abgerufen am 9. November 2017.</ref><ref name="Eksped">Ekspedisi Sulbar: Gugus Pulau Ambo di Selat Makassar, Antara Mamuju & Balikpapan, abgerufen am 9. November 2017.</ref>
Die Inseln bestehen aus Korallen und Korallensand.<ref>Michael Leifer: Malacca, Singapore, and Indonesia, S. 81, 1978, ISBN 9789028607781.</ref> Eine Quelle aus dem 19. Jahrhundert berichtet von Inseln, die dicht bewaldet seien. Weiter heißt es hier, dass die Kanäle zwischen den Inselchen schwierig zu befahren, dafür aber fischreich seien, was die heimischen Bajau nützten.<ref>George Newenham Wright: A New and Comprehensive Gazetteer, Band 1, 1834.</ref>
Hauptinsel ist Ambo (Pulau Ambo), etwa 202 Kilometer von Mamuju auf Sulawesi. Weitere Inseln sind Anak Malamber, Labia, Malamber, Popoongan (Popo’ongan, Popoongang), Sabakkatang, Saboyang (Saboeang), Salingsingan, Salissingang, Samataha, Seloang und Tappilagang. Die Inseln werden auch als Inselgruppen bezeichnet, da sie nicht kompakt sind. So teilt sich Ambo in Nord- und Süd-Ambo.<ref name="kom">Kommunitas Penggiat Budaya & Wisata Mandar: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pulau Ambo, Potensi Wisata Bahari Kota Mamuju Sulawesi Barat, 1. März 2014 ( des Vorlage:IconExternal vom 9. November 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 9. November 2017.</ref>
Eine Süßwasserquelle gibt es nur auf Saboyang, sonst sind die Bewohner auf Regenwasser zur Versorgung angewiesen.<ref name="Eksped" />
Einwohner[Bearbeiten]
2015 zählte man 2.611 Menschen auf den Inseln, von denen einige unbewohnt sind.<ref name="StatMam" /> Die Einwohner sind vor allem Mandar, daneben gibt es Minderheiten von Makassaren, Nordmolukken und Bajau. Die Einwohner von Salingsingang stammen aus dem Regierungsbezirk Majene und sind erst Anfang des 20. Jahrhunderts eingewandert, während Ambo schon seit langem als Stützpunkt von Mandar-Fischern genutzt wird.<ref name="Eksped" />
Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]
Menschen leben vom Fischfang, wobei es wegen illegalem Dynamitfischen immer wieder zu Konflikten kommt. Tappilagang, dass abseits der anderen Inseln im Norden liegt, wird oft von den Dynamitfischern als Stützpunkt verwendet. Die Inseln werden von Booten aus Mamuju und Balikpapan (auf Borneo) angelaufen. Vor allem Salissingang und Sabakkatang, die näher an Borneo als an Sulawesi liegen, erhalten Dinge des alltäglichen Bedarfs aus Balikpapan.<ref name="Eksped" />
Erdölvorkommen sind bekannt.<ref name="kom" />
Seit 2014 verfügt Ambo über eine Solaranlage zur Stromversorgung für etwa 100 Familien in den Dörfern Nord- und Süd-Ambo.<ref>Antara News: Warga Pulau Ambo Nikmati Listrik Tenaga Surya, 10. Januar 2014, abgerufen am 9. November 2017.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
