Balearen-Buchsbaum
Die Seite Vorlage:Taxobox/styles.css hat keinen Inhalt.
| Balearen-Buchsbaum | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:200410 Buxus balearica.JPG
Balearen-Buchsbaum (Buxus balearica) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Buxus balearica | ||||||||||||
| Lam. |
Der Balearen-Buchsbaum (Buxus balearica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Buchsbäume (Buxus) innerhalb der Familie der Buchsbaumgewächse (Buxaceae). Sie ist in Teilen des Mittelmeerraumes verbreitet.
Beschreibung[Bearbeiten]
Vegetative Merkmale[Bearbeiten]
Der Balearen-Buchsbaum wächst sehr langsam als Strauch oder kleiner Baum und kann Wuchshöhen von bis zu 3 Metern erreichen. Alle Pflanzenteile sind kahl.
Die gegenständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die einfache, ledrige Blattspreite ist bei einer Länge von 2,5 bis 4 Zentimetern und einer Breite von 0,9 bis 1,8 Zentimetern eiförmig. Im Vergleich zum Gewöhnlichen Buchsbaum (Buxus sempervirens) ist die Blattoberseite weniger glänzend und heller grün.
Generative Merkmale[Bearbeiten]
Die Blütezeit reicht von April und Mai. Die Blüten duften stark nach Jasmin.<ref name="Hegi1966" /> Der Blütenstand besitzt einen Durchmesser von 7 bis 10 Millimeter<ref name="FloraVascular" /> und enthält rundliche, stumpfe Hochblätter. Der Balearen-Buchsbaum ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), männliche und weibliche Blüten befinden sich also beide auf einem Exemplar.<ref name="FloraVascular" />
Die männlichen Blüten sind bis 2,5 Millimeter lang gestielt, die weiblichen Blüten sind sitzend.<ref name="FloraVascular" /> Es sind keine Kronblätter vorhanden. Die Staubfäden sind 4 bis 6 Millimeter lang und die Staubbeutel 2 bis 2,5 Millimeter lang.<ref name="FloraVascular" />
Die Kapselfrucht ist 12 bis 14 Millimeter lang sowie 7 bis 9 Millimeter breit. Die Griffel sind so lang wie die junge Kapselfrucht, bei der Reife erreichen sie aber nur zwei Drittel der Länge der Kapsel.<ref name="Hegi1966" /> Die Samen weisen eine Länge von 4,5 bis 5,5 Millimetern sowie einen Durchmesser von etwa 3 Millimetern auf.<ref name="FloraVascular" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 28.<ref name="FloraVascular" />
Nutzung[Bearbeiten]
Der Balearen-Buchsbaum ist im Gegensatz zum Gewöhnlichen Buchsbaum (Buxus sempervirens) empfindlich gegen Fröste. Er wird in die USDA-Klimazonen 7–10 eingeordnet. Dieses immergrüne Gehölz kann in Heckenform geschnitten werden.<ref name="PFAF" />
Verbreitung[Bearbeiten]
Das Verbreitungsgebiet des Balearen-Buchsbaum umfasst Sardinien, die Balearen (Mallorca und Cabrera), vereinzelt kommt er auch in Süd- und Ostspanien, Nordwestafrika und Südanatolien vor.<ref name="FloraVascular" />
Taxonomie[Bearbeiten]
Die Erstveröffentlichung von Buxus balearica erfolgte 1785 durch Jean-Baptiste de Lamarck in Encyclopédie Méthodique, Botanique, Band 1, Teil 2, Seite 511.<ref name="Lamarck1785" /><ref name="Tropicos" /> Synonyme für Buxus balearica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam. sind Buxus haleppica Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.K.Koch und Buxus longifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Boiss.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Rolf Goetz: Mallorcas Flora – Mit botanischen Wanderungen und GPS-Standorten. Bergverlag Rother, München 2023, ISBN 978-3-7633-6107-6.
- Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Was blüht am Mittelmeer. Stuttgart 2014, ISBN 978-3-440-13742-0.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Tropicos"> Buxus balearica bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="PFAF"> Buxus balearica bei Plants For A Future, abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Lamarck1785"> Jean-Baptiste de Lamarck: Encyclopédie Méthodique, Botanique, Tome 1, 2, 1785, S. 511. eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="FloraVascular"> Datenblatt bei Flora Vascular. </ref> <ref name="Hegi1966"> </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeerflora. [1]