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Baralla

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Gemeinde Baralla
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Wappen Karte von Spanien
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Baralla (Spanien)
Baralla (Spanien)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: GalicienDatei:Flag of Galicia.svg Galicien
Provinz: Lugo
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Koordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 42° 54′ N, 7° 15′ WKoordinaten: Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Provinz zu ISO Code_type:city 42° 54′ N, 7° 15′ W
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Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Unerkanntes Wort „strong“ Einw./km²
Postleitzahl(en): 27680
Gemeindenummer (INE): 27901 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Nächster Flughafen: Flughafen Santiago de Compostela
Verwaltung
Amtssprache: Kastilisch, Galicisch
Bürgermeister: Miguel González (PP)(2019)
Website: Baralla

Baralla ist eine spanische Gemeinde (Concello) mit {{#property:P1082}} Einwohnern (Stand: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) in der Provinz Lugo der Autonomen Gemeinschaft Galicien.

Geografie[Bearbeiten]

Baralla liegt zentral in der Provinz Lugo ca. 30 Kilometer südöstlich der Provinzhauptstadt Lugo.

Umgeben wird Baralla von den fünf Nachbargemeinden:

Castroverde Baleira
O Corgo Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Becerreá
Láncara

Der Río Neira, ein Nebenfluss des Río Miño, durchströmt das Gebiet der Gemeinde von Nordost kommend in südöstlicher Richtung. Das Relief der Gemeinde wird durch das Tal des Flusses geprägt, das sich zwischen den westlichsten Erhebungen der Sierra de Ancares (Serra do Rañadoiro im Norden, Serra do Picato im Westen, Serra de Piñeira im Südosten) befindet. Die Höhe schwankt zwischen 943 m (Serra do Rañadoiro) und 420 m am Ufer des Flusses Neira.<ref>IPERPIX</ref>

Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde[Bearbeiten]

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</timeline> Legende: Neira de Jusá___Baralla
Quelle: INE-Archiv – grafische Aufarbeitung für Wikipedia

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Baralla ist in 30 Parroquias gegliedert: Vorlage:Verwaltungstabelle ES Kopf

Der Sitz der Gemeinde befindet sich in der gleichnamigen Parroquia Baralla.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Situación.] Concello de Baralla, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 17. Januar 2022 (galizisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Anhand von Funden wie Fliesen, Reste von Bauten, Keramik sowie Gold- und Silbermünzen lassen sich zahlreiche Siedlungen (Castros) der Castrokultur auf dem Gebiet der Gemeinde nachweisen. Diese befanden sich auf Hügeln, wie auf dem As Croas (643 m), aber auch in der Ebene ohne oder fast ohne Verteidigungsstrukturen. Letztere werden in der Literatur der jüngsten oder letzten Periode des der Castrokultur zugeordnet.

Datei:Vía XIX.svg
Römische Straße vom heutigen Braga zum heutigen Astorga

Die Straße von Bracara Augusta, dem heutigen Braga, nach Asturica Augusta, dem heutigen Astorga, führte durch die heutige Gemeinde, wie neben archäologischen Beweisen aus dem hervorgeht, was sich in dem Itinerarium Antonini widerspiegelt, der Hauptquelle für die Kenntnis der Routen der antiken römischen Straßen auf der iberischen Halbinsel. In dem Verzeichnis wird 22 römische Meilen östlich von Lucus Augusti ein Ort oder Haus Timalino zwischen Lucus Augusti, dem heutigen Lugo und der Ponte Neviae, einer Brücke über dem Navia, erwähnt. Die exakte Position von Timalino steht allerdings noch nicht endgültig fest. Die bekannten und untersuchten materiellen Zeugnisse der Römerzeit sind hingegen rar, nur vereinzelte Überreste wurden isoliert gefunden, die wichtigsten sind Inschriften, z. B. auf Grabsteinen.

In den Napoleonischen Kriegen spielten sich militärische Ereignisse auch auf dem Gebiet von Baralla ab. Im Dezember 1808 verfolgte der französische Kommandant Nicolas Jean-de-Dieu Soult von Astorga aus die von John Moore kommandierte englische Armee und die von ihm unterstellte spanische Division unter Pedro Caro y Sureda de la Romana. Im Bierzo trennte sich De la Romana, der englische Rückzug wirkte eher wie eine unorganisierte Flucht. Moore setzte seinen Rückzug über Lugo fort. Die Unruhen, die die englischen Soldaten auf der Durchreise verursachten, waren so disziplinlos und unmoralisch, dass General Moore ihnen befahl, 120.000 Pesos von einer Klippe bei As Nogais zu werfen, und es vorzog, sie zu verteilen, wie sie wollten. Marschall Soult verfolgte Moore, erlitt aber einen großen Rückschlag in der Parroquia Constantín von Baralla, wo er den Weg von einigen Truppenteilen abzuschneiden versuchte. Nach dem Abzug der englischen Truppen führten einheimische Bergsteiger, die den Briten bei ihrem Rückzug geholfen hatten, einen Guerillakrieg, in dem sie englische Gefangene befreiten, viele französische Einheiten angriffen und Post und Nachrichten abfingen.

Am 25. Februar 1809 machte sich eine größere französische Einheit von Lugo aus auf, um die Aufständischen anzugreifen und gleichzeitig einige spanische Kommissare nach Madrid zu eskortieren. In Constantín postierten sich die Bergsteiger so gut, dass sie die Franzosen mit großem Verlust zurückschlugen und den Kommandeur der Truppen und andere Militärführer im Kampf töteten. Der Gouverneur von Lugo, François Fournier-Sarlovèse, sann auf Vergeltung und verließ Lugo mit einer beträchtlichen Einheit. Er konnte jedoch die inzwischen verstreuten Aufständischen nicht zu einem Kampf stellen und ließ stattdessen Dörfer und Wälder an der Straße nach Astorga niederbrennen. Als Fournier sich nach Lugo zurückzog, ließ er eine beträchtliche Truppenabteilung in Baralla zurück, um den sicheren Durchgang von Posten und Verbindungen wiederzuerlangen. Am nächsten Tag aber wurde diese Abteilung von den Bergsteigern überraschend angegriffen und veranlasste die Feinde, den Posten in hastiger Flucht zu verlassen, wobei sie Munition, Lebensmittel und Gepäck zurückließen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Historia.] Concello de Baralla, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 18. Januar 2022 (galizisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Romanische Kirchen in den Parroquias

Wirtschaft[Bearbeiten]

Beschäftigungszahlen der Gemeinde Baralla in den Wirtschaftszweigen
Stand: März 2025
Sektor Beschäftigte Anteil in Prozent
Ackerbau, Viehzucht und Fischerei 177 019,18
Industrie 095 010,29
Bauwirtschaft 077 008,34
Dienstleistungsbetriebe 574 062,19
Total 923 100,00
* Daten aus dem Statistischen Amt für Wirtschaftliche Entwicklung in Galicien, IGE

Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Autovía A-6 von Madrid nach Arteixo durchquert das Gemeindegebiet von Ost nach West mit zwei Abfahrten in San Miguel de Neira de Rey und Villartelín. Parallel verläuft die Nationalstraße N-VI. Weitere lokale Verbindungen sind die Provinzstraßen LU-621 nach Láncara und LU-710 nach Baleira.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Baralla – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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