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Barbara Dorsch

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Barbara Dorsch (* 29. Oktober 1955 in Passau) ist eine niederbayerische Kabarettistin, Schauspielerin und Musikerin.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Abitur am Europäischen Gymnasium Leopoldinum Passau studierte Barbara Dorsch ein halbes Jahr am Augsburger Mozart-Konservatorium. 1972 schloss sie sich als Sängerin der dritten Formation der Passauer Protestsängergruppe Bavarian City Preachers mit Jürgen Hellwing und Bruno Jonas an.

1982 debütierte Barbara Dorsch als Sängerin mit Elmar Raida im Scharfrichterhaus in Passau, wo sie mit ihm seitdem auftrat. Gemeinsam mit Gerlinde Feicht bildete Dorsch das Duo Passauer Saudiandln, bei dem Dorsch sang und Feicht Akkordeon spielte. Sie traten auf bayerischen Kleinkunstbühnen auf, auch zusammen mit Raida, und interpretieren mundartliche bayerische Volksmusik, französische Chansons, italienische Balladen und englische Jazzstandards.<ref>Drei, die im Blues zusammenfinden, Passauer Neue Presse/Feuilleton vom 14. Mai 2012 (Artikelanfang)</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Zwei Damen jodeln sich durch die Sauereien ihres Programms, Mittelbayerische Zeitung, 9. November 2006 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 13. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.mittelbayerische.de</ref><ref>Claudia Schmid: Passauer Land, Gmeiner Verlag, 2011, ISBN 978-3-8392-1161-8, S. 83</ref> Mit Gerlinde Feicht u. a. gestaltete Barbara Dorsch auch musikalisch-literarische Collagen mit Werken von bayerischen Dichterinnen wie Emerenz Meier und Lena Christ.<ref>Elke Zanner: Das Rollenspiel der „Ilzigen“. In: Passauer Neue Presse vom 13. Februar 2010 (S. 28; Artikelanfang)</ref> Im Scharfrichterhaus kam 1996 mit Barbara Dorsch und Manfred Kempinger die erste eigene Kabarettproduktion unter dem Titel „Absurdium des Passauer-Kulturverständnisses“ heraus in der Regie von Sigi Zimmerschied.<ref>Klaus Budzinski, Reinhard Hippen: Metzler Kabarett Lexikon, Metzler Verlag, Stuttgart/Weimar 1996, ISBN 978-3-476-01448-1, S. 350</ref>

Dorsch spielte Nebenrollen in mehreren Filmproduktionen. 1985 verkörperte sie in dem Fernsehspiel Der Traum der Schwestern Pechstein von Nina Grosse die Haushälterin ‚Barbara‘.<ref>Achim Klünder: Lexikon der Fernsehspiele, Bd. 1, K. G. Saur Verlag, 1991, S. 623</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Traum der Schwestern Pechstein, SWR (Memento vom 12. Mai 2014 im Internet Archive)</ref> 1994 übernahm sie die Rolle der Ehefrau des Protagonisten in Sigi Zimmerschieds Kabarettfilm Schartl.<ref>Filme mit Barbara Dorsch, in: Filmdienst</ref> Neben Zimmerschmied wirkte sie in weiteren Spielfilmproduktionen mit wie 2021 im siebten „Eberhoferkrimi“ Kaiserschmarrndrama und in der Satire Weißbier im Blut.<ref>Raimund Maisenberger: Der Anti-Eberhofer: "Weißbier im Blut" mit Sigi Zimmerschied, PNP, 9. Juni 2021</ref>

Von September 2011 bis April 2016 war Barbara Dorsch in der Hörfunk-Sendung Betthupferl des Bayerischen Rundfunks als „Passauer Donaunixerl“ zu hören im Wechsel mit sechs weiteren Sprechern unterschiedlicher bayerischer Dialekte.<ref>Raimund Meisenberger: BR beendet "Donaunixerl", aber Barbara Dorsch spielt im Tatort. In: Passau - Nachrichten - Zeitung - PNP. (pnp.de [abgerufen am 31. März 2017]).</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein