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Beat Arnold

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Datei:Beat Arnold (2015, cropped).jpg
Beat Arnold (2015)

Beat Arnold (* 24. April 1978 in Altdorf, heimatberechtigt in Unterschächen; † 10. Oktober 2021 in Luzern<ref name="rip">Urner alt Nationalrat Beat Arnold ist verstorben. In: SRF, 11. Oktober 2021. Abgerufen am 11. Oktober 2021.</ref>) war ein Schweizer Politiker (SVP). Er war von 2010 bis 2016 Regierungsrat des Kantons Uri und von 2015 bis 2019 Nationalrat.

Leben[Bearbeiten]

Beat Arnold stammt aus Schattdorf, von Beruf diplomierter Bauingenieur und Wirtschaftsingenieur und arbeitete vor seiner Wahl in den Regierungsrat als Projektleiter bei den SBB.<ref>Martin Merki: Die SVP Uri vor dem Sprung. In: NZZ. 10. April 2010, S. 12. SVP schafft Sprung in die Urner Regierung. In: Tages-Anzeiger. 25. April 2010, abgerufen am 1. Dezember 2019.</ref> Er war von 2006 bis 2010 Mitglied des Urner Landrats, von 2008 bis 2010 als Chef der SVP-Fraktion.<ref>Martin Merki: Die SVP Uri vor dem Sprung. In: NZZ. 10. April 2010, S. 12.</ref> Im April 2010 wurde er erstes SVP-Mitglied in die Urner Kantonsregierung gewählt.<ref>SVP schafft Sprung in die Urner Regierung. In: Tages-Anzeiger. 25. April 2010, abgerufen am 1. Dezember 2019.</ref> Er übernahm die Sicherheitsdirektion.<ref>Bruno Arnold: «Konstellation hat entschieden». In: Urner Zeitung. 2. Juni 2010.</ref> Bei den Wahlen 2015 wurde er in den Nationalrat gewählt, ebenfalls als erster Urner SVP-Politiker.<ref>Erich Aschwanden: Wahlausgang in den Kantonen. Uri. In: NZZ. 19. Oktober 2015, S. 7.</ref> Er setzte sich mit über 44 % der Stimmen überraschend deutlich gegen zwei Konkurrentinnen von CVP und Grünen durch.<ref>Elias Bricker: SVP schafft erstmals Sprung nach Bern. In: Urner Zeitung. 19. Oktober 2015, S. 15.</ref> Die FDP, die seit 1919 den einzigen Urner Nationalrat stellte, war zu dieser Wahl nicht angetreten, da sie mit Josef Dittli für den Ständerat kandidierte.<ref>SVP erbt Urner Nationalratssitz von der FDP. In: Bote der Urschweiz. 19. Oktober 2015, S. 31.</ref> Infolge seiner Wahl in den Nationalrat verzichtete Arnold bei den Regierungsratswahlen 2016 auf eine erneute Kandidatur.<ref>2016 als grosses Wahljahr in allen Zentralschweizer Kantonen. In: Bote der Urschweiz. 24. Dezember 2015, S. 20.</ref> Die SVP verlor darauf ihren einzigen Regierungssitz wieder.<ref>Bruno Arnold: Das alles hat Uri 2016 bewegt. In: Urner Zeitung. 31. Dezember 2016, S. 18.</ref> 2018 erkrankte er an einem Hirntumor, 2019 gab er bekannt, dass er bei den Nationalratswahlen 2019 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antreten werde.<ref>Der Urner SVP-Nationalrat Beat Arnold tritt nicht mehr an. SRF, 29. März 2019, abgerufen am 1. Dezember 2019.</ref> Auch dieser Sitz ging für die Urner SVP daraufhin verloren, nämlich an den CVP-Politiker Simon Stadler.<ref>CVP-Mann Simon Stadler in den Nationalrat gewählt. SRF, 20. Oktober 2019, abgerufen am 1. Dezember 2019.</ref>

Arnold starb im Oktober 2021 im Alter von 43 Jahren an den Folgen seines Krebsleidens. Zuletzt arbeitete er als Mentalcoach in Schattdorf. Er hinterlässt seine Familie mit drei Kindern.<ref name="rip"/>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Beat Arnold – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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