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Beat Presser

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Datei:Beat Presser.jpg
Beat Presser in seiner Heimatstadt Basel (2017)

Beat Presser (* 14. Juli 1952 in Basel<ref name="HUTTERWIRTH">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Beat Presser (Memento vom 15. Januar 2013 im Webarchiv archive.today) bei hutter-wirth.ch, abgerufen am 18. Oktober 2011</ref>) ist ein Schweizer Fotograf.

Leben[Bearbeiten]

Bereits im Alter von 15 Jahren beschloss Presser Fotograf zu werden.<ref name="NOVOTNY">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Beat Presser Biografie (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. Mai 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.novotny-galerie.de bei novotny-galerie.de, abgerufen am 18. Oktober 2011</ref>

Im Jahr 1972 unternahm er eine mehrmonatige Weltreise durch den Nahen Osten, Afrika und Südostasien.<ref name="NOVOTNY"/> In Hongkong lernte er Walter Kägi kennen, der ihm den Kontakt zum Modefotografen Onorio Mansutti vermittelte.<ref name="NOVOTNY"/> Presser begann 1973 bei Mansutti in Basel eine Ausbildung als Fotograf, die er 1974 in Paris bei Peter Knapp fortsetzte.<ref name="NOVOTNY"/> Ab 1975 folgte eine Ausbildung zum Kameraassistenten für 16 mm und 35 mm in Basel. Nach einer kurzen Tätigkeit als Matrose arbeitete Presser unter anderem in New York.<ref name="NOVOTNY"/>

Seine erste eigene Fotoausstellung Daydreams and Nightmares hatte Presser 1976 in der Basler Daniel Blaise Thorens Gallery.<ref name="NOVOTNY"/> Danach war er in Paris für verschiedene Modefotografen tätig und verlegte das Fotomagazin Palm Beach News (später The Village Cry).<ref name="HUTTERWIRTH"/> 1979 zog Presser nach Bangkok, wo er in einer Werbeagentur als Creative Director angestellt war.<ref name="NOVOTNY"/> Danach kehrte er nach Europa zurück, wo er unter anderem mit Cyrille Kazis, Jacques Herzog, Pierre de Meuron und Mischa Schaub zusammenarbeitete.<ref name="NOVOTNY"/>

In den 1980er Jahren arbeitete Presser eng mit dem Regisseur Werner Herzog und dem Schauspieler Klaus Kinski zusammen.<ref name="HUTTERWIRTH"/> So dokumentierte er die Entstehung der Filme Fitzcarraldo (1982) und Cobra Verde (1987). Die während der Zusammenarbeit mit Herzog und Kinski entstandenen Fotos bildeten die Basis mehrerer von Presser veröffentlichter Bildbände und Ausstellungen, mit denen er weltweit auf Tournee ging.<ref name="NOVOTNY"/>

Sein erstes Buch Coming Attractions erschien 1983. Ab 1988 folgten mehrere Aufenthalte in Madagaskar. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Vera Pechel entstand die fotografische Geschichte Vom Feuer zur Religion.<ref name="NOVOTNY"/> Das Werk wurde ab 1991 in Basel, Berlin, Bordeaux, Stuttgart, Worpswede und Dakar ausgestellt.

Pressers Wanderausstellung Andohahela wurde 2001 in zwölf Städten in Madagaskar gezeigt und zog über 100.000 Besucher an.<ref name="NOVOTNY"/> Im September 2003 erhielt Presser den Hasselblad Masters Fotopreis.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Beat Presser (Memento vom 10. Juni 2012 im Internet Archive) bei hasselblad.com, abgerufen am 18. Oktober 2011</ref>

Im Auftrag des Goethe-Institutes organisierte Presser wiederholt Fotografie- und Filmworkshops in Südamerika, Indien, Asien und Afrika.<ref name="HUTTERWIRTH"/>

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten]

  • 2011: Beat Presser – Klaus Kinski en America del Sur, Museo de Arte Moderno de Bogotá, Bogota
  • 2018: Einmal um die Welt. Fotografien von Beat Presser, Kunsträume Michael Horbach Stiftung, Köln

Gruppenausstellungen[Bearbeiten]

  • 2007: Beat Presser – Ecstatic Truth: Documenting Herzog Documenting, Slought Foundation, Philadelphia
  • 2007: Blumen für Anita, Museum Tinguely, Basel
  • 2010 Regionale – The Village Cry, Kunsthalle Basel

Werke[Bearbeiten]

  • Beat Presser: Coming attractions. 1. Auflage. IAC, Basel 1983.
  • Werner Herzog, Beat Presser: Cobra Verde. Filmbuch. 1. Auflage. Edition Stemmle, Schaffhausen, Zürich, Frankfurt/M., Düsseldorf 1987.
  • Beat Presser: Kinski. porträtiert von Beat Presser. 1. Auflage. Parthas, Berlin 2000, ISBN 3-932529-80-4.
  • Beat Presser: Alpentraum. 2. Auflage. Christoph-Merian-Verlag, Basel 2002, ISBN 3-85616-181-3.
  • Herbert Achternbusch, Beat Presser: Werner Herzog. 1. Auflage. Jovis, Berlin 2002, ISBN 3-936314-31-4.
  • Beat Presser: Oase der Stille. 1. Auflage. Benteli, Wabern/Bern 2005, ISBN 978-3-7165-1396-5.
  • Beat Presser: Kinski: fotografiert von Beat Presser; Nikolaus Günther Nakszynski. 1. Auflage. Moser, München 2011, ISBN 978-3-9814177-1-5.
  • Werner Herzog, Beat Presser, Vera Pechel: Dhau: Beatus Piratus auf Sindbads Spuren. 1. Auflage. Moser, München 2011, ISBN 978-3-9812344-7-3.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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