Beletage
Die Beletage (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., das ‚schöne Geschoss‘) war das bevorzugte Geschoss eines adligen oder großbürgerlichen Wohnhauses beziehungsweise die am besten ausgestattete Wohnung.<ref>Berliner Mieterverein: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die italienische Bezeichnung lautet Piano nobile. Beide Formen des Begriffs stammen aus dem 17. Jahrhundert.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Geschichtliche Entwicklung[Bearbeiten]
Das italienische Piano nobile war in der Regel das erste Obergeschoss, wobei man bei der Zählung auch Tief- und Hochparterre oder ein Mezzanin berücksichtigen muss. Teilweise konnte in Norditalien ein Profanbau auch mehrere Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. aufweisen, die sich nur geringfügig voneinander unterscheiden, wie es beispielsweise beim Palazzo Strozzi in Florenz zu sehen ist.
Schon in mittelalterlichen Bürgerhäusern lagen die Wohnräume im 1. Obergeschoss, während im Erdgeschoss Wirtschaftsräume, Lager und Läden untergebracht waren. In den Stadtpalais der Adligen befanden sich im ersten Obergeschoss die Repräsentationsräume. Im deutschen Schlossbau und im italienischen Stadtpalais befanden sich die Prunkräume ursprünglich im zweiten Obergeschoss. Beispiele dafür sind das Berliner Stadtschloss, die Neue Residenz Bamberg und die Residenz Ellingen. Unter dem Einfluss der französischen Schlossbautradition liegen Prunkräume dann bei jüngeren Bauten ebenfalls in der ersten Etage.
Nach diesem Muster wurden auch gründerzeitliche Villen angelegt, die den Repräsentationsansprüchen des aufstrebenden Bürgertums entsprachen, sowie repräsentative städtische Mietshäuser. Das erste Obergeschoss im Mietshaus zeichnete sich dadurch aus, dass es vom kalten und feuchten Grund des Erdgeschosses und dem Geschehen der Straße entfernt, der Zugang aber über ein häufig repräsentatives Treppenhaus leicht möglich war.
Deshalb hatte das erste Obergeschoss die höchsten Räume und war in der Regel am besten ausgestattet,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> außen zum Beispiel durch Balkon oder Erker an der Fassade,<ref>Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <&q=Beletage#v=onepage Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> innen durch Stuckverzierungen an den Decken und gegebenenfalls sogar einen separaten Eingang. Bei aufwändigen Mietsgebäuden sank der Repräsentationsaufwand von der Beletage aufwärts von Stockwerk zu Stockwerk. Das Dachgeschoss – sofern ausgebaut – war wie das Tiefparterre in aller Regel den Hausangestellten vorbehalten.
In den von Georges-Eugène Haussmann gestalteten Häuserblocks in Paris befindet sich die Bel Étage hingegen im 2. Stock, oft mit durchgehendem Balkon, während im 1. Stock die Wohnungen der Ladenbesitzer des Erdgeschosses lagen. Die darüber gelegenen Wohnungen wurden stockwerkweise günstiger.<ref> Manuela-Susanne Klotzbücher: Nach oben hin offen – Historisch-kulturanalytische Perspektiven auf den Balkon Büchner Verlag, 20. Dezember 2024, S. 118</ref>
Begriffsübertragung[Bearbeiten]
Der Begriff Beletage wird auch metaphorisch verwendet. Im Fußball und in anderen Mannschaftssportarten wird mit Beletage die höchste Spielklasse eines Landes bezeichnet, zum Beispiel die Bundesliga in Deutschland, also die sportlich und finanziell attraktivste Klasse.
Literatur[Bearbeiten]
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
Weblinks[Bearbeiten]
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- Literatur von und über Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Museum Pankow: Heynstraße, Leben in der Beletage um 1900
Quellen[Bearbeiten]
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