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Benedictus Aretius

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Datei:Benedictus Aretius.jpg
Porträt des Benedictus Aretius
Datei:Burgerbibliothek Bern M 122.jpg
Porträt des Benedictus Aretius, Öl auf Holz (1630)<ref>M.122 im Online-Archivkatalog der Burgerbibliothek Bern</ref>

Benedictus Aretius auch Benedictus Marti (* um 1522<ref>Geburtsjahr nach verschiedenen Quellen entweder 1505 oder um 1522, siehe die unter Literatur und Weblinks angegebenen Quellen.</ref> in Bätterkinden; † 22. März 1574 in Bern) war ein Schweizer Theologe, Botaniker, Pädagoge, Geograph und Reformator.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Aretius wurde als Sohn eines Priesters unter dem Nachnamen Marti geboren und gräzisierte später seinen Namen zum Gelehrtennamen. Zum Studium ging er nach Bern, Strassburg und Marburg, wo er Theologie, Astronomie, Mathematik und Botanik studierte. Studienreisen führten ihn nach Köln und Wittenberg. Er veröffentlichte eigene Studien, gab auch Schriften des Paracelsus heraus und lehrte in Marburg Logik.

1549 wurde er Leiter der unteren Klassen der Berner Lateinschule. Von der Hohen Schule in Bern wurde er 1553 zum Professor für Griechisch und Hebräisch berufen, und 1563 trat er die Nachfolge von Wolfgang Musculus als Professor der Theologie an.

Im Auftrag des Berner Rates rechtfertigte er am 10. September 1566 die Hinrichtung von Giovanni Valentino Gentile, indem er die altchristliche Dreieinigkeitslehre verteidigte. Mit seinen Schriften trat Aretius für den Kirchenfrieden ein und beförderte damit die innerprotestantische Einigung.

Ehrungen[Bearbeiten]

Nach ihm ist die Pflanzengattung Aretia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. 1753 aus der Familie der Primulaceae benannt worden.<ref name="Burkhardt2018" />

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Benedictus Aretius – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Burkhardt2018">Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 (doi:10.3372/epolist2018).</ref> </references>

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