Zum Inhalt springen

Benjamin Lillie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Benjamin Lillie (* 1985 in Siegburg<ref name="CF">Benjamin Lillie. Profil und Vita bei CASTFORWARD. Abgerufen am 4. Februar 2018.</ref><ref name="GB">Alexandra Walch:

Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.IM ADRENALINSTROM: Spielwütig (XXX): Über den Theater- und Filmschauspieler Benjamin Lillie (Memento vom 5. Februar 2018 im Internet Archive). In: FILM-DIENST. Ausgabe 26/2016. Abgerufen am 4. Februar 2018.</ref>) ist ein deutsch-schwedischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Benjamin Lillie wurde als Sohn eines deutschen Vaters und einer schwedischen Mutter geboren und wuchs in Sankt Augustin auf. Er machte im Jahre 2004 seine ersten Theatererfahrungen bei Theaterprojekten am Theater Bonn (Reality Bites) und im Erholungshaus (Bayer) der Stadt Leverkusen.<ref name="GB"/> Von 2008 bis 2012 absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.<ref name="CF"/>

Von 2010 bis 2012 war er zunächst Mitglied des Schauspielstudios am Centraltheater Leipzig. In der Spielzeit 2012/13 wurde er dann als Ensemblemitglied ans Centraltheater Leipzig engagiert.<ref name="GB"/> Am Centraltheater Leipzig trat er in Inszenierungen u. a. von Frank-Patrick Steckel, Michael Schweighöfer, Martina Eitner-Acheampong, Sebastian Hartmann und Martin Laberenz auf.<ref name="CF"/>

2013 erhielt er von der Zeitschrift Theater heute eine Nominierung als „Nachwuchsschauspieler des Jahres“.

Ab der Spielzeit 2013/14<ref name="GB"/> war er bis zum Ende der Spielzeit 2018/19 festes Ensemblemitglied am Deutschen Theater in Berlin. Hier arbeitete er u. a. mit Christopher Rüping, René Pollesch, Sebastian Hartmann, Stephan Kimmig, Stefan Pucher, Jette Steckel und Karin Henkel zusammen.<ref name="CF"/> Zu seinen Bühnenrollen am Deutschen Theater gehörten bisher u. a. der ehemalige Priester Jacques Roux in Marat/Sade (2013–2017, Regie: Stefan Pucher), die Titelrolle in Woyzeck (2013–2016, Regie: Sebastian Hartmann), Romeo in Romeo und Julia (2013–2017, Regie: Christopher Rüping), Lyngstrand in Die Frau vom Meer (2013–2015, Regie: Stephan Kimmig), John in Der Löwe im Winter (2013–2015, Regie: Sebastian Hartmann), Hans Castorp in einer Zauberberg-Bühnenfassung (Spielzeit 2015/16, Regie: Martin Laberenz) und Biff Loman in Tod eines Handlungsreisenden (2017, Regie: Bastian Kraft).<ref name="CF"/> In der Spielzeit 2017/18 gehörte er u. a. neben Ulrich Matthes, Daniel Hoevels, Birgit Unterweger und Cordelia Wege zum zehnköpfigen Schauspielerensemble von Sebastian Hartmanns Ulysses-Inszenierung am Deutschen Theater.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Brenzlig (Memento vom 22. Mai 2018 im Internet Archive). Aufführungskritik. In: Die Deutsche Bühne vom 20. Januar 2018. Abgerufen am 21. Mai 2018.</ref>

Ab der Spielzeit 2019/20 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich.<ref>Benjamin Lillie. Vita. Offizielle Internetpräsenz Deutsches Theater (Berlin). Abgerufen am 4. September 2021 </ref> In der von der COVID-19-Pandemie betroffenen Saison 2020/21 wurde er für seine Darstellung des Louis in Christopher Rüpings Inszenierung von Einfach das Ende der Welt am Schauspielhaus Zürich in der Kritikerumfrage von Theater heute als „Schauspieler des Jahres“ ausgezeichnet.<ref>Alle! In: Theater heute. Abgerufen am 26. August 2021.</ref> Seit der Spielzeit 2024/25 ist er Ensemblemitglied am Deutschen Theater Berlin.<ref>Benjamin Lillie beim DeutschenTheaterBerlin, abgerufen am 22. März 2025</ref>

Seine erste Filmhauptrolle hatte Lillie, an der Seite von Jördis Triebel, Manfred Zapatka und Wolfram Koch, in dem Fernseh-Thriller Dead Man Working (2016) von Marc Bauder.<ref name="GB"/><ref>Dead Man Working. Trailer auf Vimeo. Abgerufen am 4. Februar 2018.</ref> Er verkörperte Tom Slezak, einen „vom Leben privilegierten Bürgersohn“ und Mathe-Genie, der als „arroganter Nachwuchsbanker“ eine steile Karriere vor sich hat, die jedoch Brüche bekommt, als sein Mentor ums Leben kommt.<ref name="GB"/><ref>Michael Hanfeld: TV-FILM „DEAD MAN WORKING“: Eine Rechnung bleibt offen. Fernsehkritik. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. November 2016. Abgerufen am 4. Februar 2018.</ref> Für seine Darstellung gewann er 2017 den Grimme-Preis.<ref name="FOCUS">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Benjamin Lillie: Der „Tatort“-Killer brillierte schon beim Debütfilm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. Februar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de. In: FOCUS vom 28. Januar 2018. Abgerufen am 4. Februar 2018.</ref> Außerdem wurde er für seine Rolle 2017 für den Deutschen Schauspielerpreis als „Bester Nachwuchsdarsteller“ nominiert.

Im Dresdner Tatort: Déjà-vu (Erstausstrahlung: Januar 2018) spielte er eine der Hauptrollen, den pädophilen Kindermörder René Zernitz.<ref name="FOCUS"/><ref>BENJAMIN LILLIE MIMT DEN PÄDOPHILEN „TATORT“-TÄTER: Wie spielt man einen Kinderschänder?. In: BILD vom 28. Januar 2018. Abgerufen am 4. Februar 2018.</ref><ref>Dresdner „Tatort“ erzählt vom grausamen Mord an einem Achtjährigen. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine vom 28. Januar 2018. Abgerufen am 4. Februar 2018.</ref> In der 8-teiligen internationalen Fernsehserie Das Netz – Spiel am Abgrund (2022) übernahm er eine durchgehende Serienrolle, in der er René Meier, den persönlichen Assistenten von Jean Leco (Raymond Thiry), dem Präsidenten der World Football Association (WFA), verkörperte.<ref>Serie „Das Netz – Spiel am Abgrund“. TV-Kritik bei Tittelbach.tv. Abgerufen am 6. November 2022</ref>

Seit seiner Jugend beschäftigt er sich aktiv mit Musik und ist Sänger in der Berliner Elektropunkband G.P.A.D.

Lillie lebt in Berlin.<ref name="CF"/>

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein