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Benzamid

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Strukturformel
Strukturformel des Benzamids
Allgemeines
Name Benzamid
Andere Namen
  • Benzoesäureamid
  • Benzolcarbonsäureamid
Summenformel C7H7NO
Kurzbeschreibung

weißes, kristallines Pulver<ref name="GESTIS" /> mit schwach ammoniakartigem Geruch

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 200-227-7
ECHA-InfoCard 100.000.207
PubChem 2331
ChemSpider 2241
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 121,14 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,34 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

128–129 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Siedepunkt

288 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit
  • wenig löslich in Wasser (13,5 g/l bei 20 °C)<ref name="GESTIS" />
  • leicht löslich in Ethanol, Aceton und Pyridin<ref name="Römpp" />
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​341
P: 202​‐​264​‐​280​‐​301+312​‐​308+313​‐​405<ref name="GESTIS" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Benzamid ist eine chemische Verbindung aus der Stoffgruppe der aromatischen Carbonsäureamide und der einfachste Vertreter der Benzamide.

Darstellung[Bearbeiten]

Die Synthese von Benzamid wurde erstmals 1832 von Justus von Liebig und Friedrich Wöhler beschrieben. Sie erhielten die Verbindung durch die Reaktion von Benzoylchlorid mit Ammoniak.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

<math>\mathrm{C_6H_5COCl + 2 \ NH_3 \longrightarrow }</math> <math>\mathrm{C_6H_5CONH_2 + NH_4Cl \ }</math>

Anstelle von Ammoniak kann auch Ammoniumcarbonat verwendet werden.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Spektrum Akademischer Verlag, 1998; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.spektrum.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Benzamid wird als Zwischenstufe bei der Hydrolyse von Benzonitril zu Benzoesäure gebildet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Benzamid wird zur Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln<ref>Peter Zwerger: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF; 1,6 MB) Bundesinstitut für Risikobewertung, Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Braunschweig, 11. September 2005, S. 17; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.bfr.bund.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und von Küpenfarbstoffen verwendet.<ref name="Römpp">Eintrag zu Benzamid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> Einige Benzamid-Derivate werden als Arzneistoffe eingesetzt. So finden beispielsweise die Benzamide Metoclopramid und Alizaprid als Prokinetika Verwendung.<ref name="Römpp2">Eintrag zu Prokinetika. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung