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Benzolsulfonamid

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Strukturformel
Strukturformel von Benzolsulfonamid
Allgemeines
Name Benzolsulfonamid
Andere Namen

Benzolsulfonsäureamid

Summenformel C6H7NO2S
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 202-637-1
ECHA-InfoCard 100.002.398
PubChem 7370
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 157,19 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

149–152 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Benzolsulfonamid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Dampfdruck

0,00000408 hPa (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: 264​‐​301+312​‐​330<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

991 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="GESTIS" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Benzolsulfonamid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfonsäureamide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Gewonnen werden kann Benzolsulfonamid durch Sulfochlorierung von Benzol mit Chlorsulfonsäure und anschließende Reaktion des entstehenden Benzolsulfochlorid mit Ammoniak.<ref>Hans Peter Latscha, Uli Kazmaier, Helmut Alfons Klein: Organische Chemie: Chemie-Basiswissen II, ISBN 978-3-540-77106-7.</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Benzolsulfonamid wird als Weichmacher und zur Herstellung von Arzneistoffen (z. B. Bosentan, Sulfamerazin), Desinfektionsmitteln, Farb- und Kunststoffen verwendet. Seine Grundstruktur findet sich in vielen dieser Verbindungen die damit als Benzolsulfonamide bezeichnet werden.<ref name="GESTIS" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />