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Bergbaustadt

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Datei:Ros Pinah Bird View.jpg
Rosh Pinah, Namibia

Eine Bergbaustadt ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Bergbaugemeinschaft (englisch Mining community) ist eine Siedlung, die für Mitarbeiter eines nahe gelegenen Bergwerkes und deren Familien aufgebaut und unterhalten wird.<ref>Bergbaustadt. Lexikon der Geographie, 2001.</ref><ref>Natalie Hyde: Life in a Mining Community. Crabtree Publishing Company, Ontario 2010, S. 4 f, ISBN 978-0-7787-5074-1</ref> Die Weltbank spricht von mine-impacted communities, d. h. von Bergwerken beeinflussten Gemeinschaften.<ref>Mining Community Development Agreements Source Book. Weltbank, März 2012.</ref> Es handelt sich somit um Planstädte<ref>Einführung in die Städtegeschichte, Stadttypen. Uni Münster. Abgerufen am 4. August 2017.</ref>, die sich häufig in Privatbesitz von Bergbauunternehmen befinden.

Beispiele von Bergbaustädten sind Arandis, Rosh Pinah und Uis sowie historisch Oranjemund und Kolmanskuppe in Namibia, Tabubil in Papua-Neuguinea, Nowohrodiwka in der Ukraine und Ibbenbüren (Deutschland) oder auch Collie in Australien.

Von einer Bergbaustadt zu unterscheiden ist eine in einigen Staaten Mitteleuropas historisch entwickelte Bergstadt, die rechtliche Sonderstellungen (z. B. bei Steuerfragen) erhalten konnte.

Zu unterscheiden sind Bergbaustädte von reinen Bergarbeitersiedlungen, die sich in Bergbauregionen um und zwischen bestehenden Städten gebildet haben. Als Beispiel dazu seien die Zechenkolonien im Ruhrgebiet genannt.

Literatur[Bearbeiten]

  • Natalie Hyde: Life in a Mining Community. Crabtree Publishing Company, Ontario 2010, ISBN 978-0-7787-5074-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Wiktionary: Bergbaustadt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />