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Bernhard Loibner

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Bernhard Loibner Live at Klub Moozak, Vienna 2019
Bernhard Loibner Live im Klub Moozak, Wien 2019

Bernhard Loibner (* 22. Juni 1965 in St. Veit an der Glan, Kärnten) ist ein österreichischer Komponist, Musiker elektronischer Musik und Medienkünstler.

Leben[Bearbeiten]

Loibner begann Mitte der 1980er Jahre als E-Bassist mit seiner Band All Quiet on the Western Front ein Crossover aus Elektronik, Rockmusik und improvisierter Musik zu spielen. Die Gruppe entwickelte auch Arbeiten in angrenzenden Medien z. B. Radiostücke<ref>KUNSTRADIO 13. Februar 1992. Abgerufen am 17. Mai 2026.</ref>, Klanginstallationen oder Projekte in elektronischen Medien.<ref>Transit # 2 : Materialien zu einer Kunst im elektronischen Raum. Abgerufen am 2. Mai 2026.</ref> Er studierte Ton- und Datentechnik sowie Lehramt. Von 2000 bis 2002 war er an der Universität für angewandte Kunst Wien als Universitäts-Assistent für visuelle Medien bzw. Digitale Kunst beschäftigt.<ref>Takeover: who's doing the art of tomorrow = Wer macht die Kunst von morgen; [Ars Electronica 2001]. Springer, Wien New York 2001, ISBN 3-211-83629-2.</ref> Seither ist er Lehrer an der HTL Donaustadt.<ref>JAHRESBERICHT DER HTL DONAUSTADT Schuljahr 2012/13. Abgerufen am 17. Mai 2026.</ref>

Wirken[Bearbeiten]

Video Frame aus der audio-visuellen Komposition "Meltdown" (2007)
Video Frame aus der audio-visuellen Komposition "Meltdown" (2007)

Zu Loibners künstlerischen Arbeit gehören, neben Livekonzerten elektronischer Musik, sowohl Kompositionen für zeitgenössischen Tanz und Theater als auch Video<ref>Screening 2006 – Page 2. Abgerufen am 17. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Film und Radio.<ref>RADIO ZEITGLEICH - 107.7 FM (UKW). Abgerufen am 8. Mai 2026.</ref> Neben den musikalischen Kompositionen hat er seine Arbeit in den audiovisuellen Bereich erweitert. Seine experimentelle elektronische Musik und audiovisuellen Stücke<ref>Mnemonics. In: Internet Movie Database. 2006, abgerufen am 2. Mai 2026.</ref> („visuelle Musik“) wurden bei Konzerten, Aufführungen und bei Filmfestivals gespielt.<ref>Christian Rösner: Sound-Surfer - Audiovisuelle Kompositionen und interpretierbare Assoziationsräume. 22. Januar 2005, abgerufen am 28. April 2026.</ref>

Zu seinen Gemeinschaftswerken gehören Arbeiten des Duos „Nerve Theory“, das mit dem US-amerikanischen Videokünstler Tom Sherman in den Bereichen Klang, Video und Stimme tätig ist,<ref>InfoWar - Information. Macht. Krieg. Springer, Wien New York 1998, ISBN 3-211-83134-7.</ref><ref>Bernhard Loibner/Tom Sherman aka Nerve Theory. In: TONSPUR für einen öffentlichen raum. Abgerufen am 8. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> sowie gemeinsame Konzerte mit Didi Bruckmayr unter dem Pseudonym "Bruckner"<ref>Ada Karlbauer: „Wir gehören zu keiner Szene. Wir sind eine ganz andere Baustelle.“- Bruckner im mica-Interview. In: mica - music austria. 24. November 2015, abgerufen am 14. Mai 2026.</ref>, dem Duo "KnuRRhahn<ref>knuRRhahn | Blockflöten & Elektronik. Abgerufen am 17. Mai 2026.</ref>, dem Saxophonisten Michael Fischer<ref>ippenMusic: LOFI - Loibner Fischer @ !nterpenetration 2.5.4. 6. April 2025, abgerufen am 17. Mai 2026.</ref>, dem Vienna Improvisers Orchestra<ref>VIO releases. In: viennaimprovisersorchestra.org. Abgerufen am 17. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Jazz Explorer: VIENNA IMPROVISERS ORCHESTRA - Unlimited 39, Alter Schlachthof, Wels, Austria, 2025-11-07. 26. November 2025, abgerufen am 23. Mai 2026.</ref> und anderen. Auftragsarbeiten umfassen Filmmusiken für die Regisseurin Mara Matuschka<ref>ID. Abgerufen am 17. Mai 2026.</ref> und andere Performances.

Im Jahr 2009 wurde ihm das österreichische Staatsstipendium für Komposition zuerkannt.<ref>grants.at - Österreichs Datenbank für Stipendien. Abgerufen am 2. Mai 2026.</ref>

Seine Musik und seine Videos wurden auf CD und DVD veröffentlicht und bei zahlreichen Live-Konzerten und Screenings vorgestellt u. a. Ars Electronica Linz<ref>Nerve Theory: Shades of Catatonia. In: Ars Electronica. 1998, abgerufen am 27. Mai 2026.</ref>, Elektra Montreal<ref>ELEKTRA 2001. Abgerufen am 27. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Steirischer Herbst<ref>Bent Spoke 2 - steirischer herbst Archiv. Abgerufen am 8. Juni 2026.</ref>, Music Unlimited Wels<ref>archiv - KV Waschaecht. Abgerufen am 27. Mai 2026.</ref>, Moers Festival<ref>Moers Festival :: 2020 – 2023. Abgerufen am 27. Mai 2026.</ref>, Kortfilmfestival Leuven<ref>Kortfilmfestival Leuven - Mnemonics. Abgerufen am 27. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, File Sao Paolo<ref>FILE | ELECTRONIC LANGUAGE INTERNATIONAL FESTIVAL. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. Januar 2006; abgerufen am 27. Mai 2026.</ref>.

Diskografische Informationen[Bearbeiten]

  • Knurrhahn (2023, Moozak)
  • Bernhard Loibner – electropoeisis (2021, not on label)
  • knuRRhahn – So Far (2020, Smallforms)
  • Bruckner – Happy End (2015, Moozak)
  • Bernhard Loibner – unidentified musical subject (2009, Moozak)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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