Bernte
Bernte Gemeinde Emsbüren
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(185)&title=Bernte 52° 25′ N, 7° 19′ O
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| Fläche: | 16,07 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Bernte</ref> | |||||
| Einwohner: | 185<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 12 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 48488 | |||||
| Vorwahl: | 05903 | |||||
Lage von Bernte in Niedersachsen
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Bernte ist ein Ort und eine Gemarkung in der Gemeinde Emsbüren im Landkreis Emsland in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Bernte eine Gemeinde im Landkreis Lingen. Innerhalb von Emsbüren gehört Bernte politisch zur Ortschaft Leschede.
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf Bernte liegt etwa drei Kilometer nordöstlich von Emsbüren nahe dem linken Ufer der Ems, die die östliche Grenze der Gemarkung Bernte bildet.
Geschichte[Bearbeiten]
Bernte wurde erstmals 1352 im Werdener Urbar urkundlich erwähnt. Die Bauerschaft Bernte gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Kirchspiel Emsbüren im Amt Rheine des Hochstifts Münster.<ref>Anton Friedrich Büsching: Lagerbuch des Bistums Münster 1769. In: Magazin für die neue Historie und Geographie. Band 20. Johann Jacob Curts Witwe, Halle (Saale) 1786 (google.de).</ref> Von 1803 bis 1806 gehörte der Ort zum Fürstentum Rheina-Wolbeck und von 1806 bis 1810 zum Département Ems des Großherzogtums Berg. Von 1811 bis 1813 gehörte Bernte zum Département Lippe des Französischen Kaiserreichs. 1814 fiel der Ort an das Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Lingen. Die Gemeinde Bernte fiel 1867 mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Lingen. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Bernte am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Emsbüren, die seit 1977 zum Landkreis Emsland gehört.<ref name="g71">Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 285 | <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).</ref> |
| 1871 | 238 | <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 222 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 235 | <ref>Volkszählung 1895</ref> |
| 1905 | 247 | <ref>Volkszählung 1905</ref> |
| 1925 | 261 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 256 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 316 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 256 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 268 | <ref name="isys"/> |
Bau- und Bodendenkmale[Bearbeiten]
Der Schafstall Bernte 4, die Scheune Bernte 6, die Wegekapelle Bernte 7 sowie vier Wegekreuze sind Baudenkmale in Bernte. Reste der Ringwallanlage Schulten Brook und ein altes Steinkreuz sind geschützte Bodendenkmale.
Vereine[Bearbeiten]
Der Dorfverein Bernte kümmert sich um das örtliche Zusammenleben.<ref>Webseite Dorfverein Bernte</ref> Der Schützenverein Bernte betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des Schützenbrauchtums.<ref>Webseite Schützenverein Bernte</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Die Bahnstrecke Rheine–Emden sowie die Bundesautobahn 31 von Bottrop nach Emden durchqueren die Gemarkung Bernte.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Emsbüren
