Berolinahaus
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Berolinahaus | ||||||
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| Südostfassade mit Haupteingang, 2012 Südostfassade mit Haupteingang, 2012 | ||||||
| colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Daten | ||||||
| Ort | Berlin-Mitte | |||||
| Anschrift | Alexanderplatz 1 | |||||
| Architekt | Peter Behrens Sergei Tchoban (2006) | |||||
| Bauherr | Bürohaus am Alexanderplatz GmbH Pegasus GmbH<ref>Pegasus Grundstücksentwicklung und Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Wachtendonk</ref> (2006) | |||||
| Baustil | Neue Sachlichkeit | |||||
| Baujahr | 1931 1969 (Teil-Aufstockung) 2006 (Sanierung/Rekonstruktion) | |||||
| Höhe | 30,3 m | |||||
| Grundfläche | 1.638 m² | |||||
| Koordinaten | 52° 31′ 17,5″ N, 13° 24′ 44,9″ O
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Das Berolinahaus in Berlin-Mitte ist das erste und älteste Hochhaus am Alexanderplatz, errichtet 1931 im Rahmen einer Flächensanierung. Architekt Peter Behrens entwarf das Büro- und Geschäftsgebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit, es gilt heute als herausragendes Beispiel der klassischen Moderne. 1969 bekam das Haus eine vergrößerte, quaderförmige Kubatur, 2006 wurde es von Architekt Sergei Tchoban denkmalgerecht saniert. Berolina ist der latinisierte Name der Stadt Berlin und Name der ersten Grundeigentümerin, der kommunalen Berolina AG.
Lage[Bearbeiten]
Das Berolinahaus liegt im Westen des Alexanderplatzes zwischen Platzfläche und der Dircksenstraße. Nördlich befindet sich seit 1970 der Brunnen der Völkerfreundschaft, westlich die Halle des Bahnhofs Alexanderplatz. Gemeinsam mit dem südöstlich gelegenen Zwillingsbau Alexanderhaus bildet es ein Bauensemble sowie eine Torsituation westwärts zum alten Berliner Stadtkern. Das Gebäude steht am Ort der Contrescarpe der Berliner Festung, bis 1746 befand sich südlich das barocke Königstor, später bis in die 1880er Jahre die Königsbrücke über den Königsgraben.
Die erste Adresse des Berolinahauses war „Alexanderstraße 71 / Dircksenstraße 22–25 / Am Königsgraben 8–9“, nach dem Abriss des ehemaligen Königsstädtischen Theaters für den Bau des Alexanderhauses erhielt das Berolinahaus 1933 dessen Adresse „Alexanderplatz 1“.
Architektur[Bearbeiten]
Das Haus entspricht in Materialität und Raumaufteilung weitestgehend nicht mehr dem Originalzustand.<ref>Helga Griepentrog: Die Bürohäuser »Alexander« und »Berolina«. In: Gisela Fiedler-Bender (Hrsg.): Peter Behrens, Berlin Alexanderplatz. Kaiserslautern 1993, S. 103.</ref> Es wurde 1951 wiederaufgebaut, 1969 umgebaut und 2006 in Teilen entkernt, die Fassade rekonstruiert. Bereits seit 1975<ref>Alexander Glintschert: Die Behrens-Bauten am Alexanderplatz. 20. Dezember 2016. (anderes-berlin.de, abgerufen am 12. September 2026)</ref> steht es unter Denkmalschutz.
Das Gebäude ruht auf einer zehn Meter tief liegenden und eineinhalb Meter starken Betonwanne, die etwa vier Meter in das Grundwasser hineinreicht, es besteht aus einem zweigeschossigen Tiefkeller und oberirdisch aus einem achtgeschossigen Skelettbau aus Stahlbeton.
„Das Äußere des Hauses ist einfach gehalten, sachlich in dem Sinne, ohne Umschweife den Charakter eines Bürohauses zu treffen. Die Konstruktion in Eisenbeton bleibt erkennbar. Die Betonung der Stützen und Balken als Rahmenwerk wird durch kassettenartige Rücksprünge verstärkt, die den Zweck haben, den Einfall des Lichtes in die Fenster zu begünstigen.“
Nebeneinander in die Rücksprünge sind quadratische Kastenfenster gesetzt: sie bilden Gruppen zu je zwei Fenstern an den Gebäude-Längsseiten und Dreier-Gruppen an der Südostseite, die äußeren Fenster haben quadratisch gerasterte Stahlrahmen mit Wendeflügeln. Die Nordwestfassade war bis in die 1960er Jahre eine fensterlose Brandwand zum Nachbargebäude, sie steht seitdem frei und erhielt 2006 einen verglasten Spitzerker über das sechste und siebte Geschoss.
Drei Seiten der Fassade des Erdgeschosses sowie das Vestibül am Haupteingang sind mit schwarzgrünem Serpentinit verkleidet, das erste Obergeschoss ist von einer verglasten, einen Meter auskragenden Galerie umgeben. Oberhalb des Haupteingangs erhebt sich ein über das Flachdach hinausragender Treppenturm aus rückseitig emailliertem Weißglas. Die Fassaden der oberen Bürogeschosse sowie der Nordwestwand sind mit horizontal kanneliertem, grobporigem Elmkalkstein verblendet.
Der Grundriss des Berolinahauses ist nahezu rechteckig, der oberirdische Baukörper quaderförmig mit Seitenlängen von 72,55 und 74,55 Metern, einer Breite von 22,27 Metern und 30,3 Metern Höhe. Die Brutto-Grundfläche beträgt 16.500 Quadratmeter, in den fünf oberen Geschossen befinden sich siebentausend Quadratmeter Büroflächen, in den unteren gut fünftausend Quadratmeter Ladenflächen.
Das Haus wird an seiner Südwestseite vom Tunnel der U-Bahn-Linie U8 unterfahren. Die Gebäudelast wird dort durch stählerne Kragträger abgefangen, die bis zu vier Meter über den Tunnel reichen. Bereits seit 1931 bestehen zwei Verbindungen zum großen U-Bahnhof-Alexandeplatz: Im Oberkeller gibt es an der Ostecke einen Übergang zur unterirdischen Ladenpassage (seit Ende der 2000er Jahre verschlossen). In der westlichen Hausecke gegenüber der Bahnhofshalle befindet sich ein straßenseitig geöffneter Treppenabgang zum Bahnsteig der U8.
Geschichte[Bearbeiten]
Vorgängerbauten[Bearbeiten]
Das Berolinahaus steht am Ort der ehemaligen äußeren Wallanlage der Berliner Festung, der sogenannten Contrescarpe, angelegt um das Jahr 1660. Bei den Bauarbeiten fanden sich im Baugrund „in den oberen 4 m […] Reste der außergewöhnlich starken Wälle […], die durch Sprengstoff gelöst und entfernt wurden.“<ref>Technisches vom Bau der Hochhäuser am Alexanderplatz in Berlin. In: Deutsche Bauzeitung, 67. Jahrgang, Heft 18, Berlin 3. Mai 1933, S. 358.</ref> Im 18. und 19. Jahrhundert standen auf dem Grundstück zwei größere Gebäude: zunächst das sogenannte Tassaert’sche Haus gefolgt vom Dünnwald’schen Haus.
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Königsbrücke im Umbau, dahinter das große Dünnwald’sche Haus, 1872
1779 ließ König Friedrich II. ein Wohnhaus für Hofbildhauer Antoine Tassaert am Ort des heutigen Berolinahauses errichten, es stand damals am Ufer des Königsgrabens und grenzte im Süden an die kurz zuvor errichtete Königsbrücke. Tassaert betrieb im Haus eine akademische Lehrwerkstatt, in der Bildhauer Gottfried Schadow seine Ausbildung erhielt, dieser galt später als einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Klassizismus und war Begründer der Berliner Bildhauerschule.<ref>Paul Seidel: Tassaert, Jean Pierre Antoin. In: Königliche Akademie der Wissenschaften: Allgemeine Deutsche Biographie, 37. Band, Leipzig 1894, S. 408. Online-Version.</Ref> Schadow nannte das Gebäude ein „hübsches zweistöckiges Haus mit den Attributen der Bildhauerkunst verziert“.<ref>Gottfried Schadow: Biographie (1805/1806). In: Julius Friedländer (Hrsg.): Gottfried Schadow : Aufsätze und Briefe. Stuttgart 1890, S. 2.</ref> Das Gebäude hatte ab 1801 die Adresse An der Contrescarpe 71 und ab 1819 Alexanderstraße 71.
1858 ließ der Kaufmann Hermann Joseph Dünnwald für seine Handelsfirma Dünnwald & Comp. ein viergeschossiges Wohn- und Geschäftshaus errichten mit Rundbogenfenstern und klassizistischem Frontispiz. Es war Teil eines größeren Neubaukomplexes an der Straße Am Königsgraben.<ref>Zu vermiethen. Berlinische Nachrichten von Staats- und gelehrten Sachen, Berlin 4. Juli 1858, S. 8. („Die in den neu erbauten Häusern Alexanderstr. Nr. 71., hart an der Königsbrücke, sowie den anstoßenden Königsgraben 20. bis 22. gelegenen Läden, Lagerräumen, Wohnungen jeder Größe und zu den größten geschäftlichen Unternehmungen sich eignend sind zum 1. October d. J. theilweise auch sofort zu vermiethen und täglich zu besichtigen.“)</ref> In den 1890er Jahren hatte der Hoffotograf Martin Balg dort sein Atelier.
Baugeschichte 1929–1931[Bearbeiten]
Das Berolinahaus entstand bei einer Flächensanierung. Nach Plänen der Stadträte Martin Wagner und Ernst Reuter erwarb die Stadt Berlin ab 1927 fast alle historischen Gebäude um den Alexanderplatz und ließ zahlreiche davon abreißen, darunter das Haus mit den 99 Schafsköpfen und das ehemalige Königsstädtische Theater.<ref>Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin: Vorlage betr. die Grundstücksankäufe aus Anlaß der Durchführung der Untergrundbahnbauten und der dadurch erforderlich werdenden Straßendurchbrüche und Platzerweiterungen. Nr. 15 (342), Berlin 18. April 1930, S. 243ff. (Detaillierte Liste der städtischen Immobilienaufkäufe und Gebäudeabrisse)</ref> 1928–1932 wurden ein neuer großer Kreisverkehr in der Platzmitte sowie die heutigen U-Bahn-Linien U5 und U8 angelegt. Das Berolinahaus gehörte zum südlichen Teil der neuen Randbebauung, der nördliche Teil wurde aufgrund der Weltwirtschaftskrise nicht realisiert.
Eigentümerin der des alten Dünnwald’schen Hauses war ab 1924 die Berolina Spiegelglas GmbH unter Vorstand Julius Stahl, das Gebäude war deshalb bekannt als Stahlhaus. Im Juli 1927 wurde die Berolina Spiegelglas von der öffentlichen Hand für einen ungewöhnlich hohen Preis<ref>Martin Wagner: Material zu einem Reichsstädtebaugesetz. In: Deutsche Bauzeitung, Beilage Stadt und Siedlung zur DBZ Nr. 93/94, Berlin 19. November 1930, S. 118f. (Diskussion der Wertsteigerung des Grundstücks)</ref> von 4,4 Millionen Reichsmark aufgekauft und hieß fortan Berolina Grundstücks-AG.<ref>Berliner Börsen-Zeitung, Abendausgabe, 23. November 1927, S. 10.</ref> Unter dieser Firma erwarb die Stadt auch zahlreiche weitere Abrissobjekte in der Umgebung, darunter das ehemalige Grand Hôtel Alexanderplatz,<ref>38. Grundstück: Alexanderstr. 71 / Dircksenstr. 22—25 / Am Königsgraben 8—9 (Stahl). In: Vorlagen für die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Berlin: Vorlage betr. die Grundstücksankäufe aus Anlaß der Durchführung der Untergrundbahnbauten und der dadurch erforderlich werdenden Straßendurchbrüche. Nr. 15 (342), Berlin 18. April 1930, S. 253f, 258.</ref> die Rechtmäßigkeit der Immobiliengeschäfte war später umstritten.<ref>Der neue Skandal. In: Berliner Tageblatt, Abendausgabe, Erstes Beiblatt, 26. März 1930, S. 1.
Neue Skandalstimmung in Berlin. Grundstücksgeschäfte des Berliner Magistrats. In: Kölnische Zeitung, Morgenausgabe, 27. März 1930, S. 2.</ref>
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Zur Bebauung des Grundstücks schloss die Berolina einen Erbbauvertrag mit der Bürohaus am Alexanderplatz G.m.b.H., deren Geldgeber aus einem US-amerikanischen Firmen-Konsortium bestanden<ref>Big New Buildings In Berlin. In: The Times, London 2. August 1929. (genannt werden: Lowbeck Corporation of Chicago and New York; Lawrence Stern and Co. of Chicago; A.G. Becker and Co. of New York)</ref> und die als Bauherren das Architekturbüro von Peter Behrens mit dem Neubau beauftragten. Während der Planungsphase nannte Behrens das Haus entsprechend dem Voreigentümer noch „Stahlhaus“<ref>Peter Behrens: Baublock: Stahlhaus. Grundriss, Juni 1930. Faksimile in: Ein neues Hochhaus in Berlin. Wasmuths Monatshefte für Baukunst|Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau, XV. Jahrgang, Heft 7, Berlin u. a. 1931, S. 291.</ref> und das spätere Alexanderhaus „Aschingerblock“.<ref>Der Wiederaufbau des Alexanderplatzes. In: Berliner Börsen-Zeitung, Morgenausgabe, 6. Juli 1930, S. 6.</ref> Ab 1931 vermarkteten die Amerikaner den Neubau dann als Haus Berolina.<ref>Bürohaus am Alexanderplatz G.m.b.H.: Haus Berolina am Alexanderplatz. Anzeige, Gemeindeblatt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Ausgabe Januar 1932, S. 17.</ref>
Die Bauarbeiten fanden unter beengten Bedingungen statt. Der Großstadtverkehr sowie die zahlreichen umliegenden Baustellen machten es „vollkommen unmöglich, beim Berolinahaus ausserhalb des Baugrundstucks Baustoffe zu lagern“. Ein schneller Baufortschritt erforderte minutiöse Logistik und eine nach amerikanischem Vorbild sehr genaue Bauplanung.<ref>Technisches vom Bau der Hochhäuser am Alexanderplatz in Berlin. In: Deutsche Bauzeitung, 67. Jahrgang, Heft 18, Berlin 3. Mai 1933, S. 362.</ref> Das Gebäude gehörte zu den ersten in Deutschland, in die bereits im Rohbau die Haustechnik eingeplant war.
Vom Beginn der Rammarbeiten im September 1929 bis zur Rohbauabnahme vergingen fünfzehn Monate, die Büroetagen waren im Mai 1931 und das Café Braun im Oktober 1931 fertiggestellt, die letzte Gebrauchsabnahme für das Kellerrestaurant Wollenberg erfolgte im Januar 1932.<ref>Technisches vom Bau der Hochhäuser am Alexanderplatz in Berlin, Abschnitt Bauausführung und Termine. In: Deutsche Bauzeitung, 67. Jahrgang, Heft 18, Berlin 3. Mai 1933, S. 362.</ref>
„Das erste Wahrzeichen des neuen Alexanderplatzes ist das acht Stock hohe Haus Berolina, das ehemalige Stahlhaus. Es schneidet als aufgestapelter Rechteckblock mit glasüberdachtem Fahrstuhlturm, der abends in eine Lichtsäule verwandelt wird, in das Platzbild hinein.“
Wenige Monate später folgte das Haus Alexander, dessen Rohbau im Dezember 1931 und Innenausbau im Oktober 1932 fertiggestellt war.
Originalzustand[Bearbeiten]
Die Geschosse der Nordwestfassade waren in Behrens’ Berolinahaus abgestuft, die Konstruktion ähnelte dem 1922 von Max Taut errichteten Haus des Gewerkschaftsbundes.<ref>Tilmann Buddensieg: Der Weltstadtplatz. Peter Behrens und das »Neue Herz« Berlins am Alexanderplatz. In: Gisela Fiedler-Bender (Hrsg.): Peter Behrens, Berlin Alexanderplatz. Kaiserslautern 1993, S. 85.</ref> Über eine Breite von sechs Fensterachsen war das Gebäude an seiner Nordecke sechsgeschossig ausgeführt, die heutige Kubatur in Quaderform erhielt das Haus erst nach knapp vier Jahrzehnten bei einer Aufstockung Ende der 1960er Jahre in der DDR.
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Die originale Fassade bestand aus dem gleichen Material wie der Naumburger Dom,<ref>Peter Behrens: Ein neues Hochhaus in Berlin. In: Wasmuths Monatshefte für Baukunst|Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau, XV. Jahrgang, Heft 7, Berlin u. a. 1931, S. 291.</ref> sie war mit sechs Zentimeter starken Platten aus Freyburger Muschelkalk verblendet, einem feinporigen, unteren Muschelkalk aus Freyburg an der Unstrut.<ref>Helga Griepentrog: Im Atelier von Peter Berens. In: Gisela Fiedler-Bender (Hrsg.): Peter Behrens, Berlin Alexanderplatz. Kaiserslautern 1993, S. 99.</ref> Der weiße Treppenturm bestand aus Opalglas, die Schaufensterrahmen aus Leichtmetall, die quadratischen Fensterrahmen aus Walzstahl.
Die Raumaufteilung unterschied sich gänzlich: Vom Haupteingang am Treppenturm führte ein gerader Vitrinengang längs durch das Gebäude und vorbei an den Aufzügen, diese bestanden aus zwei Paternostern und zwei aus Weißbronze gearbeiteten Schnell-Aufzügen der Firma Otis. Der Vitrinengang endete an einer quer durchs Gebäude verlaufenden Hauspassage, jenseits davon lag der Eingangsbereich des Café Braun mit separater Rolltreppe in das erste Obergeschoss.<ref>Die neuen Hochhäuser am Alexanderplatz in Berlin. In: Deutsche Bauzeitung, 66. Jahrgang, Nr. 46, Berlin 9. November 1932, S. 902. (Grundriss Erdgeschoss)</ref> Die oberen Bürogeschosse durchlief in Längsrichtung ein zentraler Korridor mit abgehenden Vorräumen, außen lagen zahlreiche in ihrer Größe frei unterteilbare Büroräume.<ref>Peter Behrens: Ein neues Hochhaus in Berlin. In: Werner Hegemann und Günter Wasmuth (Hrsg.): Wasmuths Monatshefte für Baukunst|Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau, XV. Jahrgang, Heft 7, Berlin u. a. 1931, S. 291f.</ref>
Sämtliche Boden- und Wandfliesen des Hauses bestanden aus Groß Kunzendorfer Marmor in großer Farbvariation: Die Böden der Flure waren mit hell-bunt bis dunkel-blaugrauen Steinen gemustert. Die großflächigen Marmor-Wandverkleidungen an den Aufzügen erschienen im Erdgeschoss dunkel, in den oberen Geschossen in senkrecht-gestreiften, rötlich-braunen Farbtönen. Das Café Braun im ersten Obergeschoss war mit „fast weißem, lichtelfenbeinfarbig getöntem schlesischem Marmor“ verkleidet.<ref>Neue Hochhäuser in Berlin am Alexanderplatz. In: Werner Hegemann und Günter Wasmuth (Hrsg.): Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau, XV. Jahrgang, Heft 10, Beilage, Berlin u. a. 1931, Seite V. (Mit Abbildung)</ref>
Zweiter Weltkrieg und Wiederaufbau[Bearbeiten]
Die Luftangriffe der Alliierten trafen das Berolinahaus mehrfach: Ende November 1943 flog das britische RAF Bomber Command seinen größten Angriff auf die Stadt, am Alexanderplatz gingen zahlreiche Spreng- und Brandbomben nieder, die „schwere Schäden“ am Berolinahaus verursachten.<ref>Laurenz Demps: Berichte der Hauptluftschutzstelle der Stadtverwaltung Berlin. Ch. Links, Berlin 2012. Spezialinventar von Kerstin Bötticher, S. 633. (=LAB, A Rep. 001-02, Nr. 701, Bl. 176.)</ref> Im Februar 1945 hinterließ ein weiterer Großangriff ein ausgedehntes Schadensgebiet zwischen Hackeschem Markt und Alexanderplatz, das Berolinahaus galt als „Bemerkenswerte Schadensstelle“.<ref>Laurenz Demps: Berichte der Hauptluftschutzstelle der Stadtverwaltung Berlin. Ch. Links, Berlin 2012. Spezialinventar von Kerstin Bötticher, S. 1035. (=LAB, A Rep. 001-02, Nr. 703, Bl. 31ff.)</ref>
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Nach dem Krieg stand das ausgebrannte Haus weitgehend leer und diente vorübergehend als Quartier sowjetischer Truppen.<ref>Helga Griepentrog: Die Bürohäuser »Alexander« und »Berolina«. In: Gisela Fiedler-Bender (Hrsg.): Peter Behrens, Berlin Alexanderplatz. Kaiserslautern 1993, S. 102.</ref> Nach deren Auszug überließ der Berliner Magistrat einige Flächen an Einzelhändler<ref>Aufbau am Alexanderplatz – Ausbau der ausgebrannten Hochhäuser. In: Berliner Zeitung, 28. Mai 1948, S. 6.</ref> und plante ab 1947 den Wiederaufbau des Hauses als Verwaltungsgebäude. Ende 1950 inserierte ein im Haus ansässiger Herrenausstatter einen Vor-Ort-Verkauf von „Bronze-Schaufenstern, Rollgittern und Marmor-Verkleidung“,<ref>Verkauf. Anzeige der Firma Carl Stark. In: Berliner Zeitung, 24. September 1950, S. 5.</ref> vermutlich waren es Teile der alten Bausubstanz.
Als im Sommer 1951 das Organisationskomitee der Weltjugendspiele das Haus bezog, war es noch eine Baustelle,<ref>Berlin bereitet sich auf seine Gäste vor. In: Neues Deutschland, Berlin 7. Juli 1951, S. 4.</ref> die Stadtverwaltung nutzte das Berolinahaus schließlich ab Herbst 1951.<ref>Abteilung Volksbildung im Berolina-Hochhaus. In: Neues Deutschland, Berlin 30. August 1951, S. 6.</ref> Beim Wiederaufbau wurde die Fassade großflächig mit grob scharriertem Beton ausgebessert<ref>Helga Griepentrog: Die Bürohäuser »Alexander« und »Berolina«. In: Gisela Fiedler-Bender (Hrsg.): Peter Behrens, Berlin Alexanderplatz. Kaiserslautern 1993, S. 103.</ref> und das Erdgeschoss an der Südostseite mit einem Säulengang zur Straße geöffnet. Im Galeriegeschoss richtete der Magistrat größere Ausstellungsräume ein und präsentierte dort im September 1951 die Entwürfe zum Ausbau der Berliner Stalinallee.
Umbauten und Sanierungen[Bearbeiten]
Mitte der 1960er Jahre wurde das Nachbargebäude an der nordwestlichen Brandwand abgerissen, es war ein um 1888 errichtetes und im Krieg schwer beschädigtes Geschäftsgebäude, in den 1930er Jahren bekannt als Alexahaus. Nach dem Abriss stand das Berolinahaus frei, die östliche Gebäudeecke wurde ab 1967 von sechs auf acht Geschosse aufgestockt, innen wurden die Paternoster erneuert.<ref>Berolina-Haus wird aufgestockt. In: Berliner Zeitung, 19. Juli 1967, S. 3.</ref> Zum Abschluss der Arbeiten 1969 bekam die Kalksteinfassade eine neue Außenhaut aus Silikatputz.<ref>Neues Kleid aus Silikat. In: Neue Zeit, Berlin 8. August 1969, S. 6.</ref><ref>Historische Bauten in Berlin : Das Berolina- und Alexanderhaus. In: Neue Zeit, Berlin 27. Januar 1970, S. 6.</ref>
Im Dezember 1993 verkaufte das Land Berlin das Berolinahaus für siebzig Millionen Mark an die Landesbank Berlin, das Gebäude galt damals als stark sanierungsbedürftig.<ref>Berolinahaus ist an die Landesbank Berlin verkauft. In: Berliner Zeitung, 31. Dezember 1993, S. 20.</ref> Als letzter Nutzer zog 1998 das Bezirksamt Mitte aus, danach stand das Haus leer. Nach dem Zusammenbruch der Landesbank im Berliner Bankenskandal erwarb 2004 die Immobilienfirma Pegasus das Gebäude und beauftragte den Architekten Sergei Tchoban mit der Sanierung.<ref>Bernd Hettlage: Berolinahaus Alexanderplatz Berlin. Stadtwandel Verlag, Berlin 2007, S. 9. (Vollständiger Name der Bauherrin war: Pegasus Grundstücksentwicklung und Beteiligungsgesellschaft mbH, Wachtendonk)</ref>
Tchoban ließ vier Ladengeschosse entkernen, die Stützweite der Pfeiler auf gut zehn Meter verdoppeln und zur Lastenverteilung eine zusätzliche Decke zum dritten Obergeschoss einziehen. Wegen tiefgreifender Bauschäden wurde die Fassade bis auf den Rohbau entfernt und nach Vorgaben des Denkmalschutzes restauriert (siehe oben Architektur), die Paternoster wurden entfernt.<ref>Ohne Paternoster. Berolina-Haus am Berliner Alex wird umgebaut. In: BauNetz, 25. Mai 2005.</ref> 2006 war die Sanierung abgeschlossen, sie kostete rund 25 Millionen Euro.
Nutzung[Bearbeiten]
Stadtverwaltung[Bearbeiten]
Über knapp siebzig Jahre – von 1931 bis 1998 – war das Berolinahaus Sitz verschiedener Dienststellen der Berliner Stadtverwaltung. Im neuerbauten Haus bezog im Juni 1931 das Gewerbeaufsichtsamt Berlin-Mitte seine Räume,<ref>Dienststellenverlegung. In: Amtliche Nachrichten des Polizei-Präsidiums in Berlin, Ausgabe 1931, Nr. 48, 3. Juli 1931, S. 1.</ref> die Nationalsozialisten verlegten 1937 die Amtsleitung des Arbeitsamts Mitte in das Haus. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog im September 1951 die Abteilung Volksbildung des Magistrats ein,<ref>Abteilung Volksbildung im Berolina-Hochhaus. In: Neues Deutschland, 30. August 1951, S. 6.</ref> kurz darauf folgte für knapp vier Jahrzehnte der Rat des Stadtbezirks Mitte, von 1990 bis 1998 dann das Bezirksamt Mitte.
Im ersten Obergeschoss unterhielt der Magistrat ab 1951 größere Ausstellungsflächen, neben Volkskunst und zahlreichen sozialistischen Leistungsschauen wurde dort im Februar 1958 auch ein Modell von Sputnik 1 präsentiert.<ref>Sputnik aus der Nähe zu sehen. In: Neues Deutschland, 6. Februar 1958, S. 4.</ref>
Café Braun / Café Berolina[Bearbeiten]
Zu den größten Mietparteien gehörte ab Herbst 1931 das Café Braun mit angeschlossener Konditorei, betrieben von Johanna Braun und Gastronom Heinrich Braun,<ref>Café Braun Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Berlin. In: Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, 9. Januar 1931, S. 11.</ref> dem ehemaligen Inhaber des Café Piccadilly am Potsdamer Platz. Das Café Braun lag im nördlichen Teil des Gebäudes, hatte eine eigene Rolltreppe vom Erdgeschoss ins erste Obergeschoss und bot Platz für angeblich eintausend Personen:
„Berlin erhält jetzt als neueste Errungenschaft ein federndes Tanzparkett. Noch im Laufe des Oktober wird der Alexanderplatz ein großes weltstädtisches Café im Berolinahaus, dem neuen Hochhause neben der Stadtbahn, erhalten. […] Die Tanzfläche hat einen neuartigen Bodenbelag, bei dem das Holz in Blocks zusammengesetzt ist; dadurch soll beim Tanzen eine federnde Wirkung erzielt werden.“
Zum Café gehörte eine größere Dachterrasse mit Palmen und Liegestühlen.<ref>Dachgarten Berolinahaus. Postkarte, undatiert, Landesarchiv Berlin, Allgemeine Postkartensammlung, F Rep. 251 Nr. 563.</ref>
1936 enteigneten die Nationalsozialisten die jüdischen Betreiber,<ref>Christoph Kreutzmüller: Datenbank jüdischer Gewerbebetriebe in Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Eintrag: „Café Braun GmbH“. (Abgerufen 6. September 2026)</ref> das Café übernahmen die Erich-Krumm-Betriebe unter dem neuen Namen Café Berolina. Die Hausbühne war vor dem Zweiten Weltkrieg bekannt für Varieté, Kabarett und Musik, berühmte Gruppen wie das „Telefunken-Swing-Orchester“ von Heinz Wehner traten dort auf.
Kellerrestaurant Wollenberg / Berolina Keller[Bearbeiten]
Nach längeren Ausbauarbeiten eröffnete im Herbst 1932 der Mediziner und Gastronom Dr. Bernhard Wollenberg<ref>Bernhard Wollenberg: Ueber Lipome des Magens. Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, 20. März 1931, S. 23. (Dissertationsschrift mit Kurzlebenslauf. Wollenberg war der Sohn des Berliner Gastronoms Wilhelm Wollenberg)</ref> ein gleichnamiges Bier- und Speiserestaurant im Untergeschoss. Eine Zeitungsnotiz beschrieb das Lokal genau:
„Dieser Betrieb umfaßt drei Etablissements: das Restaurant und die Schwemme im Oberkeller, die Stehbierhalle im Erdgeschoß. Das Restaurant liegt infolge seiner vielen Eingänge im Herzen des neuen Hochhauses, im Zentrum des neuen Alexanderplatzes. Der Haupteingang befindet sich in der durch das Hochhaus führenden Passage. Außerdem gelangt man durch zwei direkte Eingänge von der Untergrundbahn, durch die Stehbierhalle, durch einen Fahrstuhl vom Vestibül, sowie durch den in der Dircksenstraße gegenüber dem Bahnhof gelegenen Eingang ‚Schwemme‘, in das Restaurant. Die Speisekarte bietet zu den billigsten Preisen all das, was ein verwöhnter Gaumen verlangt.“
Das Restaurant Wollenberg bestand bis etwa 1940,<ref>Deutscher Reichsanzeiger und Preußischer Staatsanzeiger, 31. Januar 1940, S. 8. (Liquidationsvermerk der B. Wollenberg Gaststättengesellschaft mbH)</ref> nach dem Krieg folgte in den Räumen ab November 1951 der Berolina Keller, mit holzvertäfelten Gasträumen und insgesamt 360 Plätzen,<ref>Neue HO-Gaststätte am Alex. In: Berliner Zeitung, 25. November 1951, S. 8.</ref> der Betrieb hatte anfangs unter größeren Baumängeln zu leiden.<ref>Wüstensöhne im „Berolina-Keller“ am Alex. In: Berliner Zeitung, 21. März 1952, S. 6.</ref> Nach dreizehn Jahren wurde der Berolina Keller 1964 wegen hygienischer Mängel geschlossen und anschließend als Versorgungslokal für Bauarbeiter der damaligen Großbaustelle Alexanderplatz genutzt.
Post und Einzelhandel[Bearbeiten]
Eine Post auf dem Grundstück hatte es bereits von 1888 bis 1905 im Vorgängerhaus gegeben, im Berolinahaus folgte von 1951 bis 1971 das Postamt C 25, eine Zweigstelle des großen Postamts C 2.<ref>Sonderpostamt mit Auslandsverkehr. In: Neues Deutschland, 20. Juli 1951, S. 4.</ref> Nach dem Auszug der Post eröffnete im Mai 1976 die Handelsorganisation in den alten Räumen das Eis-Café Polar.<ref>Gerhard Schulz: Ein Stück Boulevard. In: Berliner Zeitung, 15. Juni 1976, S. 9.</ref> Das große Blumenbeet vor seiner Terrasse an der Dircksenstraße war alljährlich ein beliebtes Fotomotiv der DDR-Presse. Das Café blieb – wie auch eine Rewatex-Filiale namens Flinke Jette – über fünfzehn Jahre bis 1991 im Haus ansässig.<ref>Uwe Aulich: Bürgerfreundliche Verwaltung. In: Berliner Zeitung, 3. Juli 1991, S. 12.</ref>
Größter Mieter nach der Sanierung 2006 wurde der Textil-Konzern C&A, der Verkaufsräume in vier Geschossen bezog, vom Oberkeller bis ins zweite Obergeschoss. Unter seinem alten Namen C&A Brenninkmeijer hatte der niederländische Traditionsbetrieb bereits ab 1911 seine erste deutsche Filiale an der nahegelegenen Königstraße Ecke Neue Friedrichstraße betrieben. Dort errichtete C&A einhundert Jahre später das Geschäftshaus Alea 101, behielt allerdings seine neue Filiale im Berolinahaus, direkt am Alexanderplatz.
Wissenswertes[Bearbeiten]
- Der Name „Berolinahaus“ wurde häufig mit der Statue der Berolina assoziiert, diese war jedoch bereits im Juni 1927 von ihrem Standort vor dem Kaufhaus Tietz an der Alexanderstraße 70 entfernt.<ref>Arme Berolina. In: Berliner Stadtanzeiger, Generalanzeiger des Berliner Tageblatts, Berlin 5. Juni 1927, S. 1.</ref> Zwei Jahre nach der Errichtung des Haus Berolina stellten die Nationalsozialisten die Statue im Dezember 1933 erneut auf,<ref>Georg Pahl: Die feierliche Wiederaufstellung der Berolina auf dem Alexanderplatz in Berlin. Fotografie, Berlin Dezember 1933. Bundesarchiv, Bild 102-03257.</ref> sie befand sich bis 1942 am Alexanderplatz 2, im stumpfen Winkel vor dem Alexanderhaus.
- 1935 eröffnete der Kaufmann Benno Einfeld im Berolinahaus das Automatenrestaurant Alexanderplatz.<ref>Christoph Kreutzmüller: Datenbank jüdischer Gewerbebetriebe in Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Eintrag: „Automaten-Restaurant Alexanderplatz Benno Einfeld“. (Abgerufen 12. September 2026)</ref> 1939 musste er vor den Nationalsozialisten ins Ausland fliehen. Eine ähnliche Gaststätte namens Imbiss Automat betrieb die DDR-Handelsorganisation ab Juli 1954 im benachbarten Alexanderhaus.<ref>Eine Molle Vollbier für Marke Nr. 3. In: Neues Deutschland, 2. Juli 1954 S. 6.</ref>
- Mit dem Bau der Berliner Mauer wurde der im Haus befindliche Treppenabgang zur U-Bahn verschlossen. Während der achtundzwanzig Jahre der Deutschen Teilung verkehrte unter dem Berolinahaus die West-Berliner U-Bahnlinie D (seit 1966: U8). Ohne Halt fuhr sie durch den dortigen Geisterbahnhof, bis zur Wiedereröffnung des Bahnsteigs im Juli 1990.
- In Berlin wurden weitere Gebäude „Berolina“ benannt, dazu gehören:
- Haus zur Berolina, 1895 errichtetes Geschäftsgebäude am Hausvogteiplatz.
- Hotel Berolina (1963–1996), ehemaliges Hochhaus zwischen Karl-Marx-Allee und Berolinastraße.
Literatur[Bearbeiten]
- Peter Behrens: Ein neues Hochhaus in Berlin. In: Werner Hegemann und Günter Wasmuth (Hrsg.): Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau, XV. Jahrgang, Heft 7, Berlin u. a. 1931, S. 289–293. Mit 8 Abbildungen.
- Neue Hochhäuser in Berlin am Alexanderplatz. (Redaktioneller Nachtrag). In: Werner Hegemann und Günter Wasmuth (Hrsg.): Wasmuths Monatshefte für Baukunst und Städtebau, XV. Jahrgang, Heft 10, Beilage, Berlin u. a. 1931, S. V–VII. Mit 3 Abbildungen. (Beschreibung von Innenausbauten)
- Deutsche Bauzeitung (DBZ):
- Die neuen Hochhäuser am Alexanderplatz in Berlin. In: DBZ, 66. Jahrgang, Nr. 46, Berlin 9. November 1932, S. 901–906. (Text: Otto Riedrich)
- Technisches vom Bau der Hochhäuser am Alexanderplatz in Berlin. In: DBZ, 67. Jahrgang, Heft 18, Berlin 3. Mai 1933, S. 355–362.
- Gisela Fiedler-Bender (Hrsg.): Peter Behrens, Berlin Alexanderplatz. Ausstellungskatalog der Pfalzgalerie, Kaiserslautern 1993, ISBN 3-89422-066-X. (Bes. Kap.: Helga Griepentrog: Im Atelier von Peter Behrens : Die Bürohäuser »Alexander« und »Berolina«. Rückblick und Ausblick. S. 95–112.)
- Bernd Hettlage: Berolinahaus Alexanderplatz Berlin. (= Die neuen Architekturführer, Band 100). Stadtwandel Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-86711-000-6.
Weblinks[Bearbeiten]
- Berolinahaus, Eintrag in der Denkmaldatenbank des Landesdenkmalamts Berlin
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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