Bettrum
Bettrum Gemeinde Söhlde
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(735)&title=Bettrum 52° 11′ N, 10° 10′ O
{{#coordinates:52,179722222222|10,168055555556|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Bettrum | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 103 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 735 (30. Juni 2024)<ref>Gemeinde Söhlde - Zahlen und Statistik. Abgerufen am 31. August 2024.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 31185 | |||||
| Vorwahl: | 05123 | |||||
Lage von Bettrum in Niedersachsen
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Bettrum ist ein Ortsteil der Gemeinde Söhlde im Landkreis Hildesheim in Niedersachsen.
Geographie[Bearbeiten]
Bettrum ist, beginnend im Norden und dem Uhrzeigersinn folgend, von den Dörfern Hoheneggelsen, Klein Himstedt, Berel, Nettlingen, Dingelbe und Feldbergen umgeben. Südlich Bettrums liegt in Richtung Nettlingen der Höhenzug Vorholz. Naturräumlich liegt Bettrum in der Ilseder Börde, die je nach Definition oft auch zur Hildesheimer Börde gerechnet wird. Dementsprechend ist das Dorf weiträumig von landwirtschaftlicher Nutzfläche umgeben.
Geschichte[Bearbeiten]

Bettrum wird erstmals in einem Einnahmeregister des Dompropstes Johann aus den Jahren 1277 bis 1286 erwähnt. Dort findet sich die Bezeichnung en betten rum. Später trägt der Ort die Namen Betthenem (1317), Bettenum (1325), Bettelem (1412) und Bettrem (1542). Die Herkunft des Ortsnamens ist ungeklärt. Laut einer lokalen Sage soll ein Zimmermann beim Bau des Dachstuhls der Kirche aufgrund eines schiefen Sparrens „en betten rum“ gerufen haben. Diese Erklärung des Ortsnamens findet sich auch im Wappen wieder.
Am 1. März 1974 wurde aus Bettrum zusammen mit den Gemeinden Feldbergen, Groß Himstedt, Hoheneggelsen, Klein Himstedt, Mölme, Nettlingen, Söhlde und Steinbrück die neue Gemeinde Söhlde gebildet. Bereits von 1821 bis 1866 waren diese Dörfer Teil des Amtes Steinbrück, während sie von 1885 bis 1974 zum Kreis Marienburg gehörten, der schließlich im Landkreis Hildesheim aufging.
Das heutige Ortsbild wird durch die Martinskirche, das Dorfgemeinschaftshaus und die Jugendscheune Heinrich Dammann geprägt.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Bettrum – Bevölkerungsentwicklung seit 2012 | ||
|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | Entwicklung |
| 2012 | 789<ref>Informationsbroschüre auf der Website der Gemeinde Söhlde, abgerufen am 15. September 2015.</ref> | Vorlage:ChartDirektEW |
| 1. Sep. 2015 | 788 | |
| 1. Sep. 2016 | 760 | |
| 31. Dez. 2017 | 758 | |
| 31. Dez. 2018 | 748 | |
Politik[Bearbeiten]
Die Seite Vorlage:Wahldiagramm/styles.css hat keinen Inhalt.
Wappen[Bearbeiten]
Das Wappen zeigt auf rotem Grund einen hellbraunen Sparren des Dachstuhls der Dorfkirche, darunter eine Rose, die an das Rittergeschlecht von Saldern erinnert.
Ortsrat[Bearbeiten]
Im Dezember 2025 fand eine vorgezogene Ortsratswahl statt, da nach Mandatsverzichten mehr als die Hälfte der Sitze nicht mehr besetzt waren.<ref>Gemeinde Söhlde: Bekanntmachung des Wahlergebnisses Ortsrat Bettrum, 16. September 2021, abgerufen am 3. Februar 2026.</ref><ref>Gemeinde Söhlde: Wahlbekanntmachung anlässlich der einzelnen Neuwahl des Ortsrates der Ortschaft Bettrum am 14.12.2025</ref> Der Ortsrat setzt sich danach aus fünf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.
Ortsbürgermeister[Bearbeiten]
Ortsbürgermeister ist Olaf Ptok (Unabhängig).<ref>Nach Dreifach-Rücktritt: Neustart im Bettrumer Ortsrat, hildesheimer-allgemeine.de, 7. Januar 2026.</ref>
Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Über die Bundesstraße 444 ist Bettrum an die umliegenden Dörfer Nettlingen, Hoheneggelsen und Grasdorf sowie an die Bundesstraße 6, die Bundesautobahn 2 und Peine angebunden. Daneben verläuft die Landesstraße 475 ebenfalls durch den Ort. Sie verbindet Dingelbe im Westen mit Klein Himstedt, Groß Himstedt und Söhlde im Osten.
Der nächste Bahnhof liegt zwischen Groß Himstedt und Hoheneggelsen an der Bahnstrecke Hildesheim–Braunschweig.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Klaus Endruweit (1913–1994), Arzt in der NS-Tötungsanstalt Sonnenstein in Pirna, nach dem Krieg Arzt in Bettrum
Literatur[Bearbeiten]
- Informationsbroschüre auf der Website der Gemeinde Söhlde, abgerufen am 15. September 2015.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Bettrum | Feldbergen | Groß Himstedt | Hoheneggelsen | Klein Himstedt | Mölme | Nettlingen | Söhlde | Steinbrück
