Beyrode
Beyrode Gemeinde Unstruttal
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Beyrode 51° 16′ N, 10° 25′ O
{{#coordinates:51,273917|10,420954|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Beyrode | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Eingemeindet nach: | Horsmar | |||||
| Postleitzahl: | 99996 | |||||
| Vorwahl: | 03601 | |||||
Lage von Beyrode in Thüringen
| ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Beyrode ist ein Weiler des Ortsteils Horsmar in der Gemeinde Unstruttal im Unstrut-Hainich-Kreis in Thüringen.
Lage[Bearbeiten]
Beyrode ist eine Streusiedlung und befindet sich im Tal der Unstrut östlich von Horsmar an der Landesstraße 2041. 500 Meter nordöstlich liegt die 317 Meter hohe Blaue Haube.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Weiler besteht mindestens seit dem 29. November 1178. Mit diesem Datum wurde er erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 32.</ref> Der Sage nach wurde das Dorf verlassen, nachdem eine junge Mutter scheintot beerdigt wurde.<ref>Die Sage warum Beyrode unterging</ref>
In den 1930er Jahren war hier das Unternehmen Wagner & Co. ansässig,<ref>Das Rüstungswerk im Tal der Unstrut, Thüringer Allgemeine, 20. September 2019, aufgerufen am 4. Februar 2023</ref> das um 1940 zur Rüstungsfabrik ertüchtigt wurde und bis Kriegsende Maschinengewehre und Gewehrteile herstellte.<ref>Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 314, ISBN 3-88864-343-0</ref> Auch eine Brücke über die Unstrut entstand in dieser Zeit.<ref name="Sage1">Die Sage von Beyrode</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Am so genannten Königsfleck stand bis vor einigen Jahren die Königstanne, eine Fichte, die der Sage nach an den Tod eines Königs und ein zu seinem Gedenken errichtetes Grabkreuz erinnern sollte.<ref name="Sage1" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Ammern | Dachrieden | Dörna | Eigenrode | Horsmar mit Beyrode | Kaisershagen | Kleinkeula | Lengefeld | Menteroda | Reiser | Sollstedt | Urbach | Zaunröden