Bhava
Bhava ist das Sanskrit (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) und Pali-Wort für „gewohnheitsmäßige Tendenzen“ oder „Daseinsprozess“, abgeleitet von der Wurzel bhū. Es hat vielfältige Bedeutungen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
In der indischen Mythologie ist Bhava eine vedische Gottheit, die mit Sharva identifiziert wird. Später ein Beiname bzw. eine Erscheinungsform von Rudra bzw. Shiva.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
In der indischen Musik bedeutet Bhava das Befinden, den psychologischen Zustand (Rasa), den ein Künstler nach außen kehrt, also den künstlerischen Ausdruck.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Im Buddhismus bedeutet Bhava die Kontinuität des Seins über Leben und Tod hinaus. Es zerfällt in
- kama-bhava: gewohnheitsmäßige Tendenzen in der Fünfsinnenwelt,
- rupa-bhava: gewohnheitsmäßige Tendenzen in übersinnlicher, feinkörperlicher Himmelswelt,
- arupa-bhava: gewohnheitsmäßige Tendenzen in unkörperlicher Himmelswelt.
Synonyme sind:
Literatur[Bearbeiten]
- Bhikkhu Thanissaro The Paradox of Becoming (englisch), eine ausführliche Analyse über das Thema Werden aus eine kausaler Faktor für Stress und Leiden (online)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />