Bi Gan
Vorlage:Hinweisbaustein Bi Gan (chinesisch 毕赣; * 1989 in Kaili, Guizhou) ist ein chinesischer Filmregisseur und Drehbuchautor.<ref name="people-2016-07-26">导演毕赣,让过去现在未来重逢. In: 环球人物. 26. Juli 2016, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bekanntheit erlangte er mit den Spielfilmen Lu bian ye Can (路边野餐), Die letzte Nacht der Erde (地球最后的夜晚) und Resurrection (狂野时代), in denen Traum, Erinnerung, visuelle Assoziation und lange Plansequenzen vorkommen.<ref name="cyol-2025-12-17">毕赣:不害怕成为一名小众的艺术电影导演. In: 中国青年报. 17. Dezember 2025, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Leben[Bearbeiten]
Bi Gan wurde 1989 in Kaili in der südwestchinesischen Provinz Guizhou geboren und absolvierte an der Hochschule für Medien Shanxi ein Studium im Bereich Regie beziehungsweise Rundfunk- und Fernsehregie.<ref name="people-2016-07-26" /> Seine Kindheit in Kaili war von mündlich erzählten Geschichten und Alltagsbeobachtungen beeinflusst.<ref name="cyol-2025-12-17" /> Vor seinem Durchbruch entstand Lu bian ye Can mit Unterstützung aus seinem persönlichen Umfeld.<ref name="cyol-2025-12-17" />
Wirken[Bearbeiten]
Bi Gans erster regulär ausgewerteter Spielfilm Lu bian ye Can begleitet einen Arzt aus Kaili auf einer Reise durch die Landschaft Guizhous und kann als visuell und symbolisch erzählter, traumähnlicher Film über Erinnerung, Verlust und ein China im Wandel beschrieben werden.<ref name="nyt-2016-05-19">Review: ‘Kaili Blues,’ a Dreamy Trek With Otherworldly Beauty. In: The New York Times. 19. Mai 2016, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Für den Film erhielt Bi Gan 2015 beim Golden Horse Award die Auszeichnung als bester neuer Regisseur und beim Internationale Filmfestival von Locarno den Preis für den besten Nachwuchsregisseur sowie eine lobende Erwähnung in der Kategorie Erstlingsfilm.<ref name="goldenhorse-2015-11-22">第52屆金馬獎頒獎典禮得主群像. In: 台北金馬影展. 22. November 2015, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="locarno-2015">Locarno Film Festival · 2015. In: Locarno Film Festival. Abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein zweiter Spielfilm Die letzte Nacht der Erde wurde 2018 in der Cannes-Sektion Un Certain Regard gezeigt und erzählt von einem Mann, der zur Suche nach einer Frau aus seiner Vergangenheit in seine Heimatstadt zurückkehrt.<ref name="cannes-2018-05-15">Long day’s journey into night as seen by Bi Gan. In: Festival de Cannes. 15. Mai 2018, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Film verbindet Noir-Motive, eine elliptische Handlung und eine zweite Hälfte in 3D, die als nahezu einstündige kontinuierliche Einstellung angelegt ist.<ref name="nyt-2019-04-11">‘Long Day’s Journey Into Night’ Review: A Mesmerizing Chain of Associations. In: The New York Times. 11. April 2019, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Resurrection wurde 2025 im Wettbewerb der Internationale Filmfestspiele von Cannes gezeigt, dort mit dem Spezialpreis ausgezeichnet und ist als 140-minütiger Spielfilm über eine Welt angelegt, in welcher die Menschheit die Fähigkeit zu träumen verloren hat.<ref name="cannes-resurrection">KUANG YE SHI DAI (Resurrection). In: Festival de Cannes. Abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die New York Times beschrieb den Film als halluzinatorische Reise durch ein Jahrhundert des Kinos, während die taz den Film als genreübergreifenden Exkurs durch Filmgeschichte und Traumwelten deutete.<ref name="nyt-2025-12-11">‘Resurrection’ Review: A Hallucinatory Voyage Into Cinema. In: The New York Times. 11. Dezember 2025, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="taz-2026-06-23">Sci-Fi-Film „Resurrection“: China sehen … und sterben? In: taz. 23. Juni 2026, abgerufen am 23. Juni 2026.</ref>
Über seine drei bisherigen Spielfilme hinweg wurde Bi Gans Regie wiederholt mit subjektiven Erzählweisen, einer Verbindung von Wirklichkeit, Illusion und Traum sowie langen, technisch aufwendigen Einstellungen in Verbindung gebracht.<ref name="cyol-2025-12-17" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bi, Gan |
| KURZBESCHREIBUNG | chinesischer Filmregisseur und Drehbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 1989 |
| GEBURTSORT | Kaili, Guizhou |