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Blaue Quelle

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Vorlage:Hinweisbaustein

Blaue Quelle
Datei:Blaue Quelle.JPG
Die Blaue Quelle in Erl
Lage
Land oder Region Bezirk Kufstein, Tirol, (Österreich)
Koordinaten 47° 40′ 11″ N, 12° 11′ 12″ O
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Höhe 471 m ü. A.
Blaue Quelle (Österreich)
Blaue Quelle (Österreich)
Blaue Quelle
Lage der Quelle
Geologie
Gebirge Chiemgauer Alpen
Quelltyp Karstquelle
Gestein Kalkstein
Hydrologie
Flusssystem Donau
Vorfluter Mühlgrabenbach → Trockenbach → Inn → Donau → Schwarzes Meer
Schüttung 751 l/s

Koordinaten: 47° 40′ 11″ N, 12° 11′ 12″ O

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Die Blaue Quelle ist eine Karstquelle in Erl im Unterinntal und das älteste Naturdenkmal Tirols. Sie ist inzwischen als Privatbesitz deklariert und der Zugang zu diesem Naturdenkmal durch Besucher nicht mehr gestattet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Blauequelle cf1.JPG
Der mit Algen bewachsene Quellteich

Die Quelle liegt in einer Höhe von 471 m ü. A. rund 300 m südöstlich des Erler Passionsspielhauses. Sie speist einen Quellteich, der ihr mit seiner klaren und tiefblauen Farbe den Namen gegeben hat. Der sandige Boden ist mit Armleuchteralgen bewachsen. Der Teich ist von einer Baumgruppe aus Rosskastanien, Buchen, Eichen, Eschen, Linden und Birken umgeben. Quelle, Teich und Baumgruppe wurden 1926 als erstes Objekt in Tirol zum Naturdenkmal erklärt.<ref>[%5B%5B:Vorlage:TirisMaps%5D%5D Naturdenkmal Blaue Quelle, Blauer Gumpen sowie die umgebende Baumgruppe – Quellensee.] In: Tiris. Abgerufen am 18. Februar 2016.</ref> Das Wasser fließt über Mühlgrabenbach und Trockenbach nach rund einem Kilometer dem Inn zu.

Hydrologie[Bearbeiten]

Seit 1992 befindet sich an der Blauen Quelle eine Quellmessstelle (Nummer 395434) des Hydrographischen Dienstes Tirol. Typisch für eine Karstquelle steigt die Wasserführung bei Niederschlägen rasch an.<ref name="anhang2">Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Quellbeobachtung im Hydrographischen Dienst in Österreich (Memento vom 5. November 2013 im Internet Archive; PDF; 8,99 MB). Mitteilungen des Hydrographischen Zentralbüros, Heft 70, Wien 2005, Anhang 2 </ref> Die mittlere Quellschüttung beträgt 751 l/s (Reihe 1992–2010), das Minimum 291 l/s (gemessen am 9. Jänner 1999), das Maximum 2132 l/s (11. Juli 2005).<ref name="hydr_jb">Vorlage:HydrographischesJahrbuchOesterreich</ref> Auffällig ist im Gegensatz dazu die geringe Schwankung der Wassertemperatur um nur 0,2 °C, sie beträgt nahezu konstant 8,1 °C. Auch die Leitfähigkeit variiert nur relativ gering zwischen 516 und 596 μS/cm bei einem Mittelwert von 581 μS/cm.<ref name="hydr_jb" /> Die geringe Schwankung von Temperatur und Leitfähigkeit deutet auf einen hohen Anteil von Tiefenkarstwasser hin.<ref name="anhang2" />

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Blaue Quelle – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />