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Blaustaudenhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Blaustaudenhof (Meierhof)
Katastralgemeinde Blaustaudnerhof
Blaustaudenhof (Österreich)
Blaustaudenhof (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Laa an der Thaya
Ortschaft Wulzeshofen
Koordinaten 48° 43′ 22″ N, 16° 20′ 9″ OKoordinaten: 48° 43′ 22″ N, 16° 20′ 9″ O
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Höhe 185 m ü. A.
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeindenummer 13006
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Der Blaustaudenhof ist ein Gutshof in Laa an der Thaya in Niederösterreich.

Geografie[Bearbeiten]

Der Blaustaudenhof liegt 4 km westlich von Laa an der Thaya inmitten der Katastralgemeinde Blaustaudnerhof, deren Fläche 3,82 km² beträgt und wo er das einzige Gebäudeensemble darstellt. Der Gutshof ist für die Statistik ein Teil der Ortschaft Wulzeshofen.<ref>Vorlage:StatistikAustria Ortsverzeichnis</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

In einer Urkunde Herzog Heinrichs II. aus dem Jahr 1171 wird das Dorf Plaustauden erwähnt, das 1332 als Lehen des Burggrafen von Nürnberg und später geteilt mit den Johannitern geführt wurde. Durch Pest und Hungersnöte wurde die Ortschaft Blaustauden im 14. Jahrhundert aufgegeben.<ref>Die Geschichte der Marktgemeinde Neudorf. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 9. September 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.neudorf.co.at (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 1624 war die Kommende Mailberg des Souveränen Malteser Ritterordens im Besitz von Blaustauden.

Im Jahr 1933 wurde das Gut an die Hohenauer Zuckerfabrik der Brüder Strakosch verkauft,<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Eintrag Blaustaudenhof, Seite 213</ref> gelangte 1938 durch Arisierung in den Besitz des Grafen Karl Friedrich Maria von Khuen-Lützow (* 6. März 1879 in Grusbach; † 30. Juni 1963 in Bozen) aus Grusbach und war ab 1948 wieder Eigentum der Hohenauer Zuckerfabrik. 2005 wurde das Gut auf die Gutsverwaltung Blaustauden GmbH & Co KG übertragen.<ref>Geschichte des Gutshofes auf blaustauden.at</ref> Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden hier ungarische Juden zur Zwangsarbeit angehalten.<ref>Jüdisches Laa an der Thaya auf juedisches-laa.at</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Laa an der Thaya Vorlage:Hinweisbaustein