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Bleisilicat

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Kristallstruktur
Keine Zeichnung vorhanden
Allgemeines
Name Bleisilicat
Andere Namen
  • Bleimetasilicat
  • Bleimonosilicat
  • Blei(II)-metasilicat
  • C. I. Pigment White 16
Verhältnisformel PbSiO3
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="Dale L. Perry" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 233-246-4
ECHA-InfoCard 100.030.211
PubChem 61535
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 283,28 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="GESTIS">Eintrag zu Bleisilikat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Dichte

6,49 g·cm−3<ref name="Dale L. Perry" />

Schmelzpunkt

766°C<ref name="Richard J. Lewis, Sr." />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser<ref name="Dale L. Perry" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.788">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag lead compounds with the exception of those specified elsewhere in this Annex in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 360Df​‐​332​‐​302​‐​373​‐​410
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Bleisilicat ist eine anorganische chemische Verbindung des Bleis aus der Gruppe der Silicate. Neben Bleisilicat existieren weitere Silicate wie Bleiorthosilicat, Pb2SiO4.

Vorkommen[Bearbeiten]

Bleisilicat kommt natürlich in Form des Minerals Alamosit vor.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Bleisilicat kann durch Reaktion von Siliciumdioxid mit Blei(II)-oxid oder Blei(II)-sulfat gewonnen werden.<ref name="Bernard Moody">Bernard Moody: Comparative Inorganic Chemistry. Elsevier, 2013, ISBN 978-1-4832-8008-0, S. 331 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="Helmut Schröcke, Karl Ludwig Weiner">Helmut Schröcke, Karl Ludwig Weiner: Mineralogie: Ein Lehrbuch Auf Systematischer Grundlage. Walter de Gruyter, 1981, ISBN 978-3-11-006823-8, S. 206 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{PbO + SiO_2 \longrightarrow PbSiO_3}</math>
<math>\mathrm{2 \ PbSO_4 + 2 \ SiO_2 \longrightarrow 2 \ PbSiO_3 + 2 \ SO_2 + O_2}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Bleisilicat ist ein weißer Feststoff, der unlöslich in Wasser ist.<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds, Second Edition. CRC Press, 2011, ISBN 978-1-4398-1462-8, S. 485 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Von der Verbindung sind eine stabile und zwei metastabile Modifikationen bekannt.<ref name="Richard J. Lewis, Sr.">Richard J. Lewis, Sr.: Hazardous Chemicals Desk Reference. John Wiley & Sons, 2008, ISBN 0-470-33445-2, S. 832 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die stabile Modifikation besitzt eine monokline Kristallstruktur mit der Raumgruppe P2/n (Raumgruppen-Nr. 13, Stellung 2)Vorlage:Raumgruppe/13.2 und den Gitterparametern a = 1123 pm, b = 708 pm, c = 1226 pm und β = 113° 15' sowie zwölf Formeleinheiten pro Elementarzelle.<ref name="DOI10.1524/zkri.1968.126.1-3.98">M. L. Boucher, Donald R. Peacor: The crystal structure of alamosite, PbSiO3. In: Zeitschrift für Kristallographie. 126, 1968, S. 98–111, doi:10.1524/zkri.1968.126.1-3.98.</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Bleisilicat wurde in Farben und als Hitzestabilisator verwendet.<ref name="Richard J. Lewis, Sr." />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />