Blitz-Illu
| Blitz-Illu
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| Sprache | Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value) |
| Verlag | Inter Publish GmbH (Deutschland) |
| Erstausgabe | Mai 1992<ref name="Spiegel Schwielen 1994">Leser mit Schwielen. Mit einem neuen Boulevard-Blatt will ein Jungverleger jedes Niveau unterschreiten. In: Der Spiegel, Ausgabe 34/1994, 21. August 1994. Abgerufen am 31. Mai 2026.</ref> |
| Erscheinungsweise | wöchentlich/monatlich |
| Verkaufte Auflage | 450.000 Exemplare |
| Weblink | www.blitz-illu.de |
| ISSN (Print) | 0945-599X |
Blitz-Illu ist eine 1992 gegründete, lange Zeit wöchentlich und nunmehr monatlich erscheinende Illustrierte aus dem Verlag Inter Publish GmbH. Ihre Auflage lag früher bei 450.000 Exemplaren, 1992 nach Verlagsangaben um die 600.000. Ihre Zielgruppe sind vor allem junge Männer. Thematisch ist sie im Wesentlichen auf die Darstellung nackter Frauen (seit 1996 auch von Männern) und die Anbahnung sexueller Kontakte per Chiffre oder 0900-Nummer ausgerichtet. Zu den weiteren Rubriken zählen boulevardeske „Reportagen“ über Menschen und ihre Schicksale.
Geschichte[Bearbeiten]
Bis 2001 wurde die Blitz-Illu im Wiesbadener Klaus Helbert Verlag herausgegeben und wechselte dann zur Bauer Verlagsgruppe.<ref>Ingo Fischer: Sex! Ekel! Tod! Profit! In: Die Zeit, Nr. 24/2001.</ref><ref>Ingo Fischer: Die Befreiung vom Schmuddelimage. In: Die Welt, 5. Juni 2001.</ref> Klaus Helbert hatte Mitte der 1980er-Jahre auch schon die Zeitschrift Coupé gegründet. Bis Ende 2005 wurde die Auflage der Blitz-Illu über die IVW erfasst.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Inter Publish GmbH ( vom 9. März 2017 im Internet Archive) In: IVW.</ref> Die Blitz-Illu erhielt häufig aufgrund ihrer Berichterstattung, bei der Sachverhalte in „unangemessen reißerischer Form“ dargestellt, ganze Personengruppen diffamiert und angeblich authentische Reportagen in Wirklichkeit völlig frei erfunden wurden, Rügen des Deutschen Presserats.<ref>Ingo Fischer: Neue Helbert-Postille mit „Sex plus Gewalt plus Lüge“. 1. März 2002.</ref><ref>Felix Heimann: Der Pressekodex im Spannungsfeld zwischen Medienrecht und Medienethik. Peter Lang, 2009, ISBN 978-3-631-58521-4 (eingeschränkte VorschauSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Ab 2006 übernahm der Pabel-Moewig Verlag die Illustrierte, die Hamburger Redaktion wurde geschlossen und die Ausrichtung wurde in Richtung Hardcore geändert.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bauer Verlag lässt die Hosen runter ( vom 9. März 2017 im Internet Archive) In: W&V, 12. Oktober 2006.</ref> Daher durfte sie nun auch nicht mehr frei im Verkauf angeboten werden, sondern war nur noch auf Nachfrage für Erwachsene zu erwerben. Die Blitz-Illu erscheint auch 2026 weiterhin, allerdings anscheinend nur noch monatlich.<ref>https://zdb-katalog.de/title.xhtml?idn=010343520&view=brief. Abgerufen am 1. Juni 2026.</ref><ref>https://www.fachbuchzentrum.de/index.php/evt-zeitschriften. Abgerufen am 31. Mai 2026.</ref>
Rezeption[Bearbeiten]
Im James-Bond-Film Der Morgen stirbt nie von 1997 öffnet Bond in Hamburg den Safe des Bösewichts, in dem auch deutlich sichtbar eine Ausgabe der Blitz-Illu liegt.<ref>https://www.facebook.com/watch/?v=4137552783008163 bei 00:56. „James Bond 007“ auf Facebook, 25. Juli 2021. Abgerufen am 1. Juni 2026.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />