Bloatware
Als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., „aufblähen“), selten als Blähware oder Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.,<ref name="Beleg zum Bezeichner ‚Fatware‘" /> wird Software bezeichnet, die mit Funktionen überladen ist beziehungsweise die Anwendungen sehr unterschiedlicher Arbeitsfelder ohne gemeinsamen Nutzen bündelt. Für den Anwender wird das Programm unübersichtlich, für Softwareentwickler schlecht wartbar. Deshalb neigt Bloatware dazu, vergleichsweise fehlerträchtig zu arbeiten und vergleichsweise komplex und im Detail unausgereift zu sein. Für die Entwicklung, Ausführung und Bereitstellung von Bloatware sind in der Regel erhebliche Ressourcen erforderlich.<ref>Bitkom e.V: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verwendung des Begriffs[Bearbeiten]
Der Begriff findet auch bei der Bezeichnung von unnötiger vorinstallierter Software auf Rechnern oder Smartphones Anwendung, die zusammen mit einem Betriebssystem gekauft wurden. In diesem Fall kann Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. abgespeckte Versionen oder Demoversionen kommerzieller Programmpakete umfassen oder Links zu Reklameseiten oder -foren. Oft gehen derlei Vorinstallationen mit einer Vielzahl beim Systemstart zu ladender Zusatzprogramme einher, die den Start und das Arbeitsverhalten des Computers verlangsamen.<ref name="heiseonline_4630516">Vorlage:Heise online</ref> Es gibt jedoch keine klare Trennlinie zwischen Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. und Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden..
Weiterhin wird Software als Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. bezeichnet, die, verglichen mit Programmen ähnlicher Funktionalität, wesentlich mehr Systemressourcen beansprucht.<ref name="heiseonline_1792736">Vorlage:Heise online</ref>
Neben der Beanspruchung von Systemressourcen kann Bloatware den Computer erheblichen Sicherheitsrisiken aussetzen. So installierte Lenovo im vierten Quartal 2014 auf zahlreichen Laptops die Adware Superfish, das zur zweiten der oben genannten Kategorien zählt und Werbung auf Internetseiten einblendet. Da die Veränderung einer SSL-verschlüsselten Website vom Browser erkannt worden wäre, wurde auf den betroffenen Rechnern ein Zertifikat von Superfish installiert, mit dem die veränderte Website neu signiert wurde. Der Schlüssel zur Signierung war stets gleich und in Superfish integriert. Er konnte somit einfach ausgelesen und für einen unbemerkten Man-in-the-Middle-Angriff auf betreffende Notebooks genutzt werden.<ref name="heiseonline_2554455">Vorlage:Heise online</ref>
Gründe für das Entstehen von Bloatware[Bearbeiten]
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. entsteht in der Regel aus Marketinggründen oder – auch angeblichen – Anwenderwünschen. Die Softwareentwicklung ist oft durch einen Prozess gekennzeichnet, der im Englischen als creeping featurism (als Anglizismus auch (creeping) Featuritis, sinngemäß „schleichende Funktionenzunahmekrankheit“ aus engl. feature ‚Funktion‘ und der Endung -itis vieler Krankheitsnamen) bezeichnet wird: Nach und nach werden immer neue Zusatzfunktionen angeboten, um den Grad der Beliebtheit bzw. Verbreitung zu halten oder zu steigern. Als Nebeneffekt erhöhen sich die Anforderungen an die Hardware, die Bedienung wird komplizierter und die Wahrscheinlichkeit, dass Fehler auftreten, wächst. Dennoch ist nicht jedes (kommerzielle) Programm, das viele Funktionen hat oder nach und nach erhält, von Featuritis betroffen.
Besonders anfällig für eine solche Entwicklung ist kommerzielle Software, bei der es einerseits immer wieder werbewirksame Gründe zum Kauf einer neuen Version geben muss und andererseits bezüglich des Auslieferungsdatums häufig Termindruck besteht, so dass nicht jede neue Funktion hinreichend getestet wird.
Vermeidungsstrategien[Bearbeiten]
Eine Möglichkeit, um das schleichende Aufblähen eines Programms zu verhindern, ist die Bereitstellung einer Plug-in-Schnittstelle. Diese erlaubt es, Funktionalität in Plug-ins auszulagern, die nur von den Nutzern eingebunden werden, die die Funktionen tatsächlich nutzen. Dadurch wird das eigentliche Programm schlank gehalten.
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Scott Berkun: Die Kunst des IT-Projektmanagements. O’Reilly Inc., Köln 2009, ISBN 978-3-89721-921-2
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Beleg zum Bezeichner ‚Fatware‘"> Niklaus Wirth (Wirthsches Gesetz): A Plea for Lean Software (englisch; PDF, ≈ 516 kB), E. Perratore, T. Thompson, J. Udell and R. Malloy: „Fighting fatware“ (im genannten PDF auf Seite 68, im dortigen Abschnitt unter ‚References‘), Byte, Vol. 18, No. 4, April 1993, S. 98–108; siehe auch Byte-Ausgabe 1993-04, ab Seite 113 im Textarchiv – Internet ArchiveSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> </references>