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Blons

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Blons
Wappen Österreichkarte
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land:
Politischer Bezirk: Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Bezirk unbekannt
Kfz-Kennzeichen:
Fläche: Vorlage:RundenDez km²
Koordinaten: Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden._type:city&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 47° 13′ N, 9° 50′ OKoordinaten: Skriptfehler: Ein solches Modul „Str“ ist nicht vorhanden._type:city 47° 13′ 23″ N, 9° 50′ 0″ O
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Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m ü. A.
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Bevölkerungsdichte: Vorlage:FormatNum Einw. pro km²
Postleitzahl: 6723
Vorwahl: 05553
Gemeindekennziffer: 8 01 02
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Blons 9
6723 Blons
Website: www.blons.at
Politik
Bürgermeister: Erich Kaufmann
Gemeinderat:

9 Mitglieder (durch Mehrheitswahl 2025)

Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Bezirk unbekanntVorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Blons ist eine Gemeinde im Großen Walsertal in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit Vorlage:FormatNum Einwohnern (Stand ). Diese wurde nach dem gleichnamigen Dorf benannt, der der Hauptort ist und in dem sich die Gemeindeverwaltung befindet.

Geografie[Bearbeiten]

Blons liegt auf der Nordseite des Großen Walsertals. Die Grenze im Süden bildet die Lutz, im Osten der Ladritschbach, im Westen der Rüffibach und der Höhenrücken zwischen Rüffibach und Mühletobel. Von der Lutz, deren tiefster Punkt in der Gemeinde etwa 700 Meter hoch liegt, steigt das Land nach Norden bis auf knapp 2000 Meter an. Die höchsten Berge sind die Löffelspitze mit 1962 Meter Höhe im Nordwesten und das Pfrondhorn mit 1949 Meter im Norden.

Die Gemeinde hat eine Fläche von fünfzehn Quadratkilometer. Davon sind siebzehn Prozent landwirtschaftliche Nutzfläche, 44 Prozent Wald und 32 Prozent Almen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Statistik Austria; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Blons.

Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Blons
  • Oberblons
  • Valentschina
  • Walkenbach
Datei:PANORAMA BLONS GROSSES WALSERTAL 11 2011.jpg
Panorama von Blons und dem Großen Walsertal (Blick von Raggal) im November 2011

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Laterns (FK) Damüls (B)
St. Gerold Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Fontanella
Raggal Sonntag

Geschichte[Bearbeiten]

Die Erstbesiedlung erfolgte im 11. oder im 12. Jahrhundert durch Rätoromanen. Im 14. Jahrhundert verdrängten deutschsprechende Walser die romanische Bevölkerung. Die herrschenden Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich.

Zum Bundesland Vorarlberg gehört Blons seit dessen Gründung 1861. Der Ort war von 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Lawinenwinter 1954[Bearbeiten]

Zwischen dem 10. und 12. Jänner 1954 gingen in Blons 13 Lawinen ab, die 57 Menschen das Leben kosteten. Ein Denkmal von Eugen Jussel erinnert heute noch daran. Die Opfer wurden in einem Gemeinschaftsgrab beim Kirchhof bestattet.

Frühere verheerende Lawinen gingen in den Jahren 1497, 1689, 1717, 1806, 1808 und 1853 in Blons nieder.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Vorlage:Einwohner B Diagramm Zwischen 1951 und 1961 verlor Blons mehr als ein Drittel seiner Einwohner. Auch nach 1991 war die Wanderungsbilanz negativ. Bis 2001 konnte dies durch eine stark positive Geburtenbilanz ausgeglichen werden. Der Anteil nicht österreichischer Staatsbürger lag Ende 2002 bei 5,2 Prozent und 2018 bei 13,2 Prozent. Davon kam etwa die Hälfte aus Asien und ein Drittel aus EU-Staaten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Von 2001 bis 2011 nahm die Abwanderung zu, sodass es trotz positiver Geburtenbilanz zu einer Abnahme der Bevölkerungszahl kam.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Danach stieg sie wieder.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:PfarrkircheBlons.jpg
Pfarrkirche Blons
  • Katholische Pfarrkirche Blons Unsere Liebe Frau Unbefleckte Empfängnis
  • Lawinendokumentationszentrum zur Lawinenkatastrophe in Blons
  • Puppenmuseum Blons – Spielzeuge und Kinderbücher von 1860 bis 1960

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Es gibt in Blons insgesamt 40 Unternehmen mit 43 Arbeitsstätten (Stand 2020).In diesen Arbeitsstätten sind insgesamt 99 Arbeitnehmer beschäftigt. Blons verfügt über ein Glasfasernetz,<ref>www.blons.net (Verein Telekommunikation Blons)</ref> das etwa 70 Haushalte mit FTTH erschließt.

Im Ort gibt es einen Dorfladen, in dem man Lebensmittel und regionale Produkte aus dem Großen Walsertal kaufen kann. Außerdem gibt es eine Arztpraxis<ref>https://www.dr-fabianek.at/</ref>, die die medizinische Versorgung der Einwohner abdeckt.

Blons verfügt über einen Kindergarten, eine Volksschule<ref>https://vs-blons.vobs.at/ (Website der Volksschule Blons)</ref> sowie eine Mittelschule<ref>https://ms-grosseswalsertal.vobs.at (Website der Mittelschule Großes Walsertal)</ref> mit (Stand 2023/24) 163 Schüler.

  • Auf der Alpe Hügga oberhalb der Gemeinde Blons befindet sich eine Photovoltaikanlage, die 2003 errichtet und am 24. August 2003 in Betrieb genommen wurde. Die Anlage wird von der Interessengemeinschaft IG Solarstrom Blons betrieben und verfügt über eine installierte Leistung von rund 420 kWp. Die Solarmodule sind auf einer Fläche von etwa 5000 Quadratmeter auf alpinem Gelände installiert. Zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme galt die Anlage als die größte Photovoltaikanlage Europas. Auch heute noch stellt sie die größte zweiachsig nachgeführte Photovoltaikanlage in Österreich dar.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Politik[Bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten]

Datei:GemeindeamtBlons.jpg
Gemeindezentrum Blons

In Vorarlberg wählen die Bürger alle fünf Jahre die Mitglieder der Gemeindevertretung durch Ankreuzen eines Listen-Wahlvorschlages bzw. durch Mehrheitswahl wenn kein Listenvorschlag vorliegt.<ref name="GWG">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. §§ 59–63 Wahlen in die Gemeindevertretung in Ermangelung von WahlvorschlägenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Vorarlberger Landtag; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Der Wähler trägt bis zu doppelt so viele Namen, als Gemeindevertreter zu wählen sind, in die Stimmliste ein.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Weiters den Bürgermeister durch Ankreuzen eines Wahlvorschlages.

Die Gemeindevertretung wählt in der konstituierenden Sitzung aus ihrer Mitte – sofern keine Wahl durch die Bürger zustande kam – gemäß § 61 Gemeindegesetz<ref name="GG">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2. Abschnitt Gemeindevertretung (ab § 33), 3. Abschnitt Gemeindevorstand (ab § 54), 4. Abschnitt Bürgermeister (ab § 61)Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Vorarlberger Landtag; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> einen Bürgermeister und dann einen mindestens dreiköpfigen Gemeindevorstand. Die Zahl dieser „Gemeinderäte“ darf aber gemäß § 55 den vierten Teil der Zahl der Gemeindevertreter nicht übersteigen.

Der Bürgermeister führt den Vorsitz bei den generell öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung, in denen kommunale Belange besprochen und Beschlüsse gefasst werden. Beobachter haben kein Mitspracherecht und kein Stimmrecht. Die Gemeindevertretung kann nach Bedarf Ausschüsse bestellen. Sitzungen des Gemeindevorstandes und der Ausschüsse sind nicht öffentlich.

Sitzverteilung nach den Wahlen[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Vorlage:Mehrspaltige Liste

Wappen[Bearbeiten]

Der Gemeinde wurde 1969 folgendes Wappen verliehen: Im schräg geteilten Schild im oberen blauen Feld ein fünfzackiger silberner Walliserstern, im unteren silbernen Feld eine grüne Tanne in der Form einer alten Hausmarke.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) Vorarlberger Landesarchiv, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., S. 20; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Martin von Lorenz (1748–1828), geadelter kaiserlicher Staatsrat für kirchliche Belange und Unterricht, Rektor der Universität Wien und Schöpfer der österreichischen Schulreform von 1804
  • Johann Müller (1868–1949), Pfarrer und Schipionier am Tannberg, Direktor der Wohltätigkeitsanstalt Valduna (1903–1938)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung