Zum Inhalt springen

Bonnier-Syndrom

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Bonnier-Syndrom ist eine von Pierre Bonnier (1861–1918) im Jahre 1903 beschriebene Störung mit Schwindelgefühl, Nausea, Ängstlichkeit, Nystagmus und Hörstörungen, eventuell auch Okulomotoriusausfällen und Trigeminusneuralgie bei Schädigung der bulbopontinen Region, insbesondere des Nucleus Deiters bzw. des Nucleus vestibularis lateralis.<ref>Norbert Boss (Hrsg.): Roche Lexikon Medizin. 2. Auflage. Hoffmann-La Roche AG und Urban & Schwarzenberg, München 1987, ISBN 3-541-13191-8; Lexikon-Lemmata: „Bonnier Syndrom“ und „Deiters“ S. 228 und 372.</ref><ref>Deiters (syndrome du noyau de). In: Marcel Garnier: Dictionnaire des Termes techniques de Médecine. 18. Auflage. Lib. Maloine, Paris, 1965</ref>

Abzugrenzen ist das Paratrigeminale Syndrom.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />