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Bornholte-Bahnhof

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Bornholte-Bahnhof
Stadt Verl
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2528)&title=Bornholte-Bahnhof 51° 53′ N, 8° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2528) 51° 52′ 34″ N, 8° 32′ 15″ O
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Höhe: 95 m
Fläche: 17,8 km²
Einwohner: 2528 (2020)<ref name="einwohner-2020" />
Bevölkerungsdichte: 142 Einwohner/km²
Postleitzahl: 33415
Vorwahl: 05246
Datei:Bornholte in Verl.svg
Karte
Lage von Bornholte in Verl. (Teile des Ortsteils Verl befinden sich in der Altgemeinde Bornholte)
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Bornholte-Bahnhof ist ein Ortsteil der ostwestfälischen Stadt Verl im Kreis Gütersloh im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Ort ist um das Jahr 1807 entstanden und zählte im Jahr 2020 bei einer steigenden Einwohnerzahl 2528 Einwohner.<ref name="einwohner-2020">

LP Institut für Wohnen

und Stadtentwicklung GmbH: Wohnraumbedarfsanalyse und -konzept für die Stadt Verl. (PDF) Stadt Verl, 2022, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref> Bornholte-Bahnhof liegt im Zentrum von Verl.

Die Hauptsatzung der Stadt Verl legt keine Ortsteile fest, dennoch findet der Ort als Bornholte Erwähnung.

Geographie[Bearbeiten]

Im Zentrum von Verl liegend, grenzt Bornholte-Bahnhof im Südwesten an Rietberg und im Süden an Kaunitz. In dem Ortsteil entspringt der Große Bastergraben.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bauerschaft Bornholte gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Grafschaft Rietberg. Von 1807 bis 1813 bildete Bornholte eine Gemeinde im Kanton Neuenkirchen des Departements der Fulda im Königreich Westphalen. Nach der Franzosenzeit wurde Bornholte preußisch und kam 1816 zum neuen Kreis Wiedenbrück in der preußischen Provinz Westfalen. Dort bildete Bornholte bis 1969 eine Gemeinde im Amt Verl.

Von 1922 (vermutlich) bis zur Auflösung im Jahr 1945 befand sich in Bornholte (Bornholte 81, später Paderborner Straße 185) eine Außenstelle des Strafgefangenenlager Oberems.<ref>Karina Isernhinke: Das Strafgefangenenlager Oberems. In: Veröffentlichungen aus dem Kreisarchiv Gütersloh. Band, Nr. 13. Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-89534-893-8, S. 66–67.</ref>

Durch das Gesetz zur Neugliederung des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld wurde Bornholte am 1. Januar 1970 ein Ortsteil der neuen Gemeinde Verl.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 111.</ref> Das Amt Verl wurde aufgelöst.<ref>Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgerservice: Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Kreises Wiedenbrück und von Teilen des Kreises Bielefeld</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Siedlungsschwerpunkt in Bornholte-Bahnhof verläuft die 1903 eröffnete Nebenbahnstrecke Gütersloh–Verl–Kaunitz–Hövelhof der Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE). Die Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1978 hatte die Stilllegung des Haltepunktes Bornholte zur Folge. Am ersten Sonntag im Dezember verkehrt jedes Jahr auf der Bahnstrecke der historische Teuto-Express im Museumsbahnverkehr zum Hövelhofer Nikolausmarkt.

Innerhalb der Stadt wurde bereits in den 1970er Jahren damit begenonnen, in jedem Ortsteil Straßennamen nach einer bestimmten Ordnung zu vergeben. So wurde Bornholte-Bahnhof zum "Blumenviertel".<ref>Annette Huss: Verl in den 1970er Jahren. In: verl.de. Stadtarchiv, Verl, abgerufen am 10. August 2026.</ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Bildung[Bearbeiten]

In Bornholte-Bahnhof befindet sich einer der fünf Grundschulstandorte der Stadt Verl. Die seit 1892 bestehende Grundschule wird seit 2011 nur noch als Zweigstelle des Grundschulverbunds Kaunitz-Bornholte betrieben, da die Schülerzahlen in Bornholte nicht mehr ausreichten, um die Schule eigenständig betreiben zu können. Ende 2018 besuchten 83 Schüler und Schülerinnen den Standort in Bornholte.<ref>Andreas Berenbrinker und Kerstin Eigendorf: »Pieksbrinkschule« wird 126. In: Westfalen-Blatt. 28. September 2018, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 31. Oktober 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.westfalen-blatt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Umspannwerk[Bearbeiten]

An der Paderborner Straße befindet sich das 110/10-kV-Umspannwerk von Westnetz, welches im Jahr 2024 modernisiert wurde.<ref>Für die Energiewende: Westnetz aus Dortmund modernisiert die Umspannanlage in Verl. 4. August 2026, abgerufen am 4. August 2026.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten]

  • Bürgerverein Bornholte Bahnhof e. V.
  • Bürgerschützenverein Verl, Bornholte und Sende e. V.
  • Grün-Weiß 80 Bornholte Feld e. V.
  • Hof Diekämper – natürlich leben und lernen e. V.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bornholte-Bahnhof – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende