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Bouar

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Bouar
Bouar (Zentralafrikanische Republik)
Bouar (Zentralafrikanische Republik)
Bouar
Koordinaten 5° 56′ N, 15° 36′ OKoordinaten: 5° 56′ N, 15° 36′ O
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Basisdaten
Staat Zentralafrikanische Republik
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Nana-Mambéré
Höhe 950 m
Einwohner 71.680 (2022)
Blick über Bouar
Blick über Bouar
Blick über Bouar

Bouar ist die Hauptstadt der Präfektur Nana-Mambéré in der Zentralafrikanischen Republik. In der Stadt leben 71.680 Einwohner (2022).<ref>Nana-Mambéré auf der Seite des Statistikinstitutes der Zentralafrikanischen Republik</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Bouar liegt auf knapp 950 m Höhe im Westen der Zentralafrikanischen Republik nahe Kamerun, wozu Bouar früher gehörte. Der Lobaye durchfließt Bouar.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Bouar führt die Route Nationale 3, die bei Béloko an der Grenze zu Kamerun beginnt und über Bouar nach Bossembélé führt. Von dort führt die Route Nationale 1 weiter in Richtung Bangui. Die Nationalstraßen sind gleichzeitig Teil der zwei transafrikanischen Straßenrouten Tripolis-Windhoek-(Kapstadt)-Highway und Lagos-Mombasa-Highway.

Der Flugplatz Bouar liegt einige Kilometer östlich der Stadt.

Geschichte[Bearbeiten]

In dem Ort und der Präfektur Nana-Mambéré herrscht seit dem Jahr 2012 ein Bürgerkrieg<ref>French journalist Camille Lepage killed in CAR</ref>, in dem bis zum Dezember 2013 mehr als 1000 Menschen starben.<ref>Massacre evidence found in CAR Al Jazeera. 8. November 2013.</ref>

Tod von Camille Lepage[Bearbeiten]

Am 13. Mai 2014 starb zudem bei einem Zwischenfall in Bouar, die 26-jährige französische freie Fotojournalistin Camille Lepage. Die Journalistin wurde Opfer eines gezielten Anschlages der christlichen Miliz Anti-Balaka.<ref>RIP Camille Lepage, French photojournalist killed in Central African Republic</ref> Die junge Journalistin hatte bis zu ihrem Tod als Kriegsreporterin für die US-amerikanischen Zeitungen The New York Times, The Wall Street Journal, The Washington Post und The Los Angeles Times sowie die französischen Zeitungen Le Monde und Liberation gearbeitet.<ref>French photographer Camille Lepage killed in Central African Republic</ref>

Andachtsorte[Bearbeiten]

Die Gotteshäuser sind überwiegend christliche Kirchen und Tempel, so etwa der Evangelisch-Lutherischen Kirche der Zentralafrikanischen Republik (Lutherischer Weltbund), der Evangelisch-Baptistischen Kirche der Zentralafrikanischen Republik (Baptist World Alliance) und des Römisch-katholischen Bistums Bouar.<ref>J. Gordon Melton, Martin Baumann, ‘‘Religions of the World: A Comprehensive Encyclopedia of Beliefs and Practices’’, ABC-CLIO, USA, 2010, p. 531-532</ref> Geringer ist die Zahl der Moscheen.

Militär[Bearbeiten]

In Bouar gibt es seit 1960 eine Kaserne, das Camp Leclerc. Es wurde vom Französischen Streitkräfte gebaut und, mit Unterbrechungen, seitdem genutzt. Außerdem nutzen auch die Zentralafrikanischen Streitkräfte die Kaserne.<ref>Bouar, base arrière du Tchad. In: Le Monde. 30. November 1980, abgerufen am 14. Juni 2021 (französisch).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bouar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />