Brandhalde
Vogelschutzgebiet „Brandhalde“
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Das Vogelschutzgebiet „Brandhalde“ ist ein bedeutendes Brutgebiet für Wanderfalken in Baden-Württemberg. | ||||||
| Lage | Oberndorf am Neckar im Landkreis Rottweil, Baden-Württemberg, Deutschland | |||||
| WDPA-ID | 555537909 | |||||
| Natura-2000-ID | DE-7617-401 | |||||
| Vogelschutzgebiet | 9,879 ha | |||||
| Geographische Lage | 48° 19′ N, 8° 35′ O
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| Einrichtungsdatum | 5. Februar 2010 | |||||
| Verwaltung | Regierungspräsidium Freiburg | |||||
Naturschutzgebiet
„Brandhalde“ | ||||||
| Lage | Baden-Württemberg, Deutschland | |||||
| Fläche | 9,881 ha | |||||
| Kennung | 3116 | |||||
| WDPA-ID | 81449 | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 48° 19′ N, 8° 35′ O
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| Einrichtungsdatum | 10. November 1981 | |||||
| Verwaltung | Regierungspräsidium Freiburg | |||||
Das Gebiet Brandhalde ist ein 2007 eingerichtetes und mit Verordnung vom 5. Februar 2010 durch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum<ref Name="VSG-VO">Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO). Abgerufen am 8. Februar 2022.</ref> festgelegtes Vogelschutzgebiet im baden-württembergischen Landkreis Rottweil in Deutschland.<ref>Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO) vom 5. Februar 2010</ref> Das deckungsgleiche Naturschutzgebiet entstand bereits durch Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg vom 10. November 1981.
Lage[Bearbeiten]
Das rund zehn Hektar (ha) große Natur- und Vogelschutzgebiet „Brandhalde“ liegt 2,4 Kilometer nördlich der Oberndorfer Stadtmitte. Die Gebiete sind deckungsgleich und erstrecken sich östlich des Stadtteils Aistaig und südöstlich des Neckars.
Beschreibung[Bearbeiten]
Das Vogelschutzgebiet wird beschrieben als „Teilbereich des oberen Neckartals mit einer naturhaften Landschaft von besonderer Eigenart und Schönheit, Lebensraum einer typischen Flora und Fauna, Bollerfelsen mit Steppenheidevegatationen, Magerrasenresten und ausgedehnten Wäldern“.
Bedeutung[Bearbeiten]
Das Vogelschutzgebiet „Brandhalde“ ist ein bedeutendes Brutgebiet für Wanderfalken in Baden-Württemberg.
Lebensraumklassen[Bearbeiten]
| Mischwald | 92 % | |||
| Binnenlandfelsen, Geröll- und Schutthalden, Sandflächen | 8 % | |||
Schutzzweck[Bearbeiten]
Wesentlicher Schutzzweck des Naturschutzgebiets ist die Erhaltung der geschützten Teile der Brandhalde als Lebensraum einer für das obere Neckartal typischen Flora und Fauna mit zum Teil vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten und als naturhafte Landschaft von besonderer Eigenart und Schönheit.
Die gebietsbezogenen Erhaltungsziele sind je nach Art unterschiedlich beschrieben:<ref>Anlage 1 der Verordnung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten (VSG-VO) vom 5. Februar 2010. Abgerufen am 8. Februar 2022.</ref>
Brutvögel[Bearbeiten]
Brutvogelarten, die im Anhang I der Vogelschutzrichtlinie aufgelistet und für die in ganz Europa besondere Maßnahmen anzuwenden sind. In diese Kategorie fallen in Baden-Württemberg insgesamt 39 Arten, im Schutzgebiet „Brandhalde“ lediglich eine Art.
Wanderfalke (Falco peregrinus)[Bearbeiten]

Erhaltung der offenen Felswände und von Steinbrüchen jeweils mit Höhlen, Nischen und Felsbändern, Erhaltung der Lebensräume ohne Gefahrenquellen wie nicht vogelsichere Freileitungen und ungesicherte Schornsteine sowie Erhaltung störungsfreier oder zumindest störungsarmer Fortpflanzungsstätten während der Fortpflanzung in der Zeit vom 15. Februar bis 30. Juli.
Zugvögel[Bearbeiten]
Weitere, nicht in Anhang I aufgelistete Zugvogelarten, die im Land brüten und für die Schutzgebiete ausgewählt wurden. In diese Kategorie fallen in Baden-Württemberg insgesamt 36 Arten, im Schutzgebiet „Brandhalde“ ist davon keine Art erfasst.
Zusammenhängende Schutzgebiete[Bearbeiten]
Das Naturschutzgebiet und das Vogelschutzgebiet sind deckungsgleich. als zusammenhängende Schutzgebiete ausgewiesen sind das 2.203 Hektar große FFH-Gebiet „Neckartal zwischen Rottweil und Sulz“ sowie das Landschaftsschutzgebiet „Neckartal mit Seitentälern von Rottweil bis Aistaig“, das 1.598 Hektar groß ist.
Siehe auch[Bearbeiten]
- Liste der EU-Vogelschutzgebiete in Baden-Württemberg
- Liste der Naturschutzgebiete im Landkreis Rottweil
Literatur[Bearbeiten]
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783799551748 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an. S. 509–511
Weblinks[Bearbeiten]
- Verordnung, Datenauswertebogen und Karte im Steckbrief des SPA-Gebietes im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
- Steckbrief des Naturschutzgebietes im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Albeck | Brandhalde | Kälberhalde | Mittlere Bollerhalde | Neckarburg | Schlichemtal | Hungerbühl-Weiherwiesen | Schwarzenbach | Dießener Tal und Seitentäler | Linsenbergweiher
Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Navigationsleiste Vogelschutzgebiete im Regierungsbezirk Freiburg
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Schutzgebiet/IUCN-Kategorie fehlt
- Schutzgebiet der IUCN-Kategorie IV
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Schutzgebiet/Bild unpassend
- Wikipedia:Bilderwunsch unterdrückt
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BibISBN
- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Naturschutzgebiet im Landkreis Rottweil
- Europäisches Vogelschutzgebiet in Baden-Württemberg
- Geographie (Oberndorf am Neckar)
- Schutzgebietsgründung 1981

