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Brave (Browser)

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Brave

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Wikipedia in Brave, auf dem Desktop und Handy
Wikipedia in Brave, auf dem Desktop und Smartphone
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
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Betriebssystem Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Webbrowser
Lizenz Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
deutschsprachig ja
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Brave ist ein auf Chromium basierender, quelloffener Webbrowser, der kostenlos für alle gängigen Plattformen verfügbar ist. Sein Fokus liegt auf dem Schutz der Privatsphäre des Nutzers, indem Phishing, Tracking und Fingerprinting gezielt blockiert werden.<ref>Was ist der Brave Browser. In: chip.de. Abgerufen am 27. März 2025.</ref> Das 2015 gegründete US-amerikanische Unternehmen Brave Software Inc. dahinter wird von Brendan Eich geleitet.<ref>Brave Software | About. Website brave.com. Abgerufen am 21. November 2017 (englisch).</ref><ref name="heise1">Adblocking-Browser „Brave“ von Ex-Mozilla-Chef vorgestellt | heise online. Website heise.de. Abgerufen am 10. April 2016.</ref> Die deutsche Zeitschrift c’t prüfte im Juni 2021 den Schutz der Privatsphäre in mehreren Browsern. Dabei schnitt Brave mit Abstand am besten ab.<ref>heise online: Browser im Privacy-Check: Vorbild Brave, Mogelpackung Edge. Abgerufen am 18. Juni 2021.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Version des Browsers wurde am 20. Januar 2016 veröffentlicht.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mozilla cofounder Brendan Eich’s startup, Brave, launches browser for Mac, Windows, iOS, Android | VentureBeat | Dev | by Jordan Novet (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. März 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/venturebeat.com. Website venturebeat.com. Abgerufen am 21. November 2017 (englisch).</ref>

Bis August 2016 erhielt das Unternehmen Investitionen von mindestens 7 Millionen Dollar von Risikokapitalunternehmen wie Peter Thiels Founders Fund, Propel Venture Partners, Pantera Capital, Foundation Capital und die Digital Currency Group.<ref>Brave, the ad-blocking browser from former Mozilla CEO, grabs $4.5 million. In: TechCrunch. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 2. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/social.techcrunch.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Im November 2019 startete Brave das Werbenetzwerk Brave Ads, das Nutzern einen Umsatzanteil von 70 % zurückgibt. Zu den Anzeigenkunden gehörten die Partner des Unternehmens wie Vice, Home Chef, ConsenSys, eToro und andere.<ref>Blockchain browser Brave makes push to reward content makers and YouTubers. In: TechCrunch. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 6. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/social.techcrunch.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Im November 2020 gab Brave an, 20 Millionen monatliche Benutzer zu haben,<ref>Catalin Cimpanu: Brave becomes first browser to add native support for the IPFS protocol. Abgerufen am 6. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Billy Bambrough: Millions Of Google Chrome Users Are Suddenly Making A Surprising Switch Because Of One Critical Feature. Abgerufen am 6. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und im Februar 2021, die Marke von 25 Millionen monatlichen aktiven Benutzern überschritten zu haben.<ref>Brave: Brave Passes 25M MAUs and 8M DAUs. 2. Februar 2021, abgerufen am 6. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 3. März 2021 gab Brave bekannt, die Suchmaschinentechnologie des ehemaligen Browserherstellers Cliqz für die eigene Suchmaschine Brave Search erworben zu haben. Der ehemalige Inhaber, das deutsche Verlagshaus Hubert Burda Media, besitzt seitdem Anteile an Brave.<ref>Stephen Shankland: Brave takes on Google with privacy-focused search engine. In: CNET. Microsoft, 3. März 2021, abgerufen am 5. März 2021.</ref>

Im Januar 2022 erreichte Brave 50 Millionen aktive Nutzer.<ref>Brave Browser erreicht 50 Millionen aktive Nutzer. 6. Januar 2022, abgerufen am 28. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Oktober 2025 wurde die Grenze von 100 Millionen aktiven Nutzern überschritten.<ref>Brave browser passes 100 million monthly active users. 1. Oktober 2025, abgerufen am 28. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Technologie[Bearbeiten]

Brave basiert seit 2018<ref>Brave browser moves to Chromium codebase, now supports Chrome extensions. Abgerufen am 13. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> auf Chromium und blockiert Werbung und Tracker.<ref>Marvin Strathmann: Brave: Ein Browser fordert die Netzwirtschaft heraus. In: Die Zeit. 21. Januar 2016, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 6. Oktober 2017]).</ref> Auf iOS basiert der Browser zwar auf Chromium, verwendet zur Darstellung von Webseiten jedoch noch WebKit.<ref>Chromium rebases. Abgerufen am 14. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Manual test run for `1.69.x - Release #7` on `iPhone` running `iOS 18` · Issue #41160 · brave/brave-browser. Abgerufen am 14. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Dies könnte sich jedoch womöglich in näherer Zukunft durch die Auflagen der EU an Apple ändern, seine Schnittstellen zu öffnen.<ref>Thomas Rudl: Apple soll echte Interoperabilität umsetzen. In: netzpolitik.org. 16. Januar 2025, abgerufen am 27. März 2025.</ref>

Philosophie zu Werbeinhalten[Bearbeiten]

Eich, der auch Projektleiter des Browsers ist, kritisiert das Versäumnis, dass Werbeinhalte nicht von zum Betrieb der Webseiten notwendigen Inhalten getrennt werden. Ziel des Browsers sei es, Werbung und alles im Web zu blockieren, was die Privatsphäre gefährde.<ref name="heise3" /> Dafür bringt Brave eine neue Philosophie zu Werbeinhalten mit: Anstatt, wie andere Browser es tun, einfach alle Werbeinhalte zu blockieren, versucht Brave einen Kompromiss mit Werbetreibenden zu erreichen, indem ein faireres Werbemodell etabliert werden soll, das die Privatsphäre der Nutzer respektiert, während es gleichzeitig den Werbetreibenden und Inhalteanbietern eine Plattform bietet. So können sich Nutzer freiwillig dafür entscheiden, Brave-eigene Werbung zu sehen, bei der keine Nutzerdaten gesammelt werden. Für das Ansehen von Brave-Werbung erhalten Nutzer sogenannte Basic Attention Tokens (BAT) als Belohnung.<ref name=":0">Alexander Bürgin: Der Brave Browser und das neue Verständnis von Internet-Werbung. In: we dot. 19. Mai 2023, abgerufen am 27. März 2025.</ref> Ihre verdienten BAT können die Nutzer an Websitebetreiber und Content-Ersteller spenden. Die für die Werbung relevanten Daten bleiben jedoch lokal im Browser, um dessen Privatsphäre zu wahren.<ref name=":0" />

Leistungsumfang[Bearbeiten]

Datenschutz und Sicherheit[Bearbeiten]

Brave blockiert Werbeanzeigen, Tracker, Cookies von Drittanbietern und schützt vor Phishing und Malware durch seine „Brave Shields“:

  • Tracker: Brave blockiert Technologien wie z. B. Zählpixel, mit denen unbemerkt das Nutzerverhalten verfolgt werden kann.
  • Javascript: Weil die Browser-interne Programmiersprache Javascript neben nützlichen Seitenfunktionen auch schädliche Inhalte nachladen kann, erlaubt Brave, Javascript sowohl für einzelne Webseiten als auch komplett abzuschalten.<ref name=":1">Brave Shields. In: Brave. Brave, abgerufen am 27. März 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Fingerprinting: Brave schützt den Nutzer vor Fingerprinting, indem die entsprechenden nutzerspezifischen Metadaten wie Betriebssystem, Browserkennung usw. randomisiert werden.<ref name=":1" />
  • Cookies: Da Cookies nicht nur nützliche Inhalte wie z. B. Warenkörbe, sondern auch schädliche Inhalte beinhalten können, erlaubt Brave, diese entweder von Drittanbietern oder auch komplett zu blockieren.<ref name=":1" />
  • Safe Browsing: Brave erlaubt durch das sogenannte Safe Browsing, die URLs vor dem Laden gegen eine Liste unsicherer URLs zu prüfen, die von Google bereitgestellt wird.<ref name=":1" />
  • DNS-Anbieter: Weil einige Internet-Anbieter DNS-Sperren verhängen, erlaubt Brave, für das Surfen einen eigenen DNS Resolver zu bestimmen, der von dem des Betriebssystems abweicht. Dabei werden auch DNS-Protokolle wie DoT und DoH unterstützt, die den DNS-Verkehr verschlüsseln.<ref name=":1" /> Der reguläre DNS-Verkehr zum Internet-Anbieter ist meist noch unverschlüsselt, weil sowohl die Internet-Anbieter als auch die Betriebssysteme es nur rudimentär unterstützen.
  • HTTPS Everywhere: Durch HTTPS Everywhere garantiert der Browser, dass immer zuerst versucht wird, eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung anstatt einer unverschlüsselten HTTP-Verbindung aufzubauen, selbst wenn der angeklickte Link oder die eingegebene URL dies nicht enthalten.
  • Browser-Cache: Einige Browser behalten nach dem Schließen die Nutzer-Informationen, darunter auch die Cookies, im Dateisystem. Brave erlaubt eine detaillierte Entscheidung darüber, welche Nutzerdaten bei jedem Schließen des Browsers bereinigt werden sollen. Dadurch erhält der Benutzer die Kontrolle, wie und wo er wiedererkannt wird.<ref name=":1" />
  • Einbettung von Social-Media-Inhalten: Einige Webseiten betten interaktive Social-Media-Inhalte von Facebook oder YouTube ein. Brave kann diese wahlweise blockieren, um eine unnötige Sichtbarkeit unter diesen Big-Tech-Konzernen zu verhindern.<ref name=":1" />
  • Inhaltsfilterung: Der Browser enthält einen Werbeblocker, der von Hause aus eine Reihe von Blacklists für DNS-Anfragen bereitstellt, und ermöglicht es, eigene solcher schwarzen Listen per Web-URL einzubinden, wie sie vielzählig in öffentlichen Versionsverwaltungs-Systemen wie Github, Gitlab oder Bitbucket von datenschutzbewussten Anwendern zur Verfügung gestellt werden.<ref name=":1" />
  • Tor-Fenster: Brave ist in der Lage, .onion-Webadressen des anonymen Tor-Netzwerks zu öffnen, wofür normalerweise ein eigener Tor-Browser nötig ist.<ref name=":1" /><ref>Sebastian Kolar: Brave Browser: Tutorial zum Chromium-basierten Browser, der anonym mit Tor surft. In: computerbild.de. Computerbild Digital GmbH, 26. Juli 2023, abgerufen am 18. August 2023.</ref>

Brave Rewards[Bearbeiten]

Brave bietet eine Option, um bestimmte Anzeigen des eigenen Werbedienstes „Brave Rewards“ einzublenden, die das Nutzungsverhalten nicht verfolgen, um somit die Privatsphäre des Nutzers zu schützen. Für die Einblendung erhalten dann Browsernutzer und Browser-Anbieter jeweils 15 %, die Websitebetreiber bis zu 70 % der Einnahmen. Die Vergütung erfolgt mittels Basic Attention Token.<ref name="heise2">Hersteller des Werbeblock-Browsers Brave kontert Anschuldigungen von Zeitungsverlagen | heise online. Website heise.de. Abgerufen am 10. April 2016.</ref> Dadurch kann der Nutzer über das faire Anzeigen von Werbung entscheiden.<ref name="heise1" /><ref name="heise3">Torsten Kleinz: Geschäftsmodell Adblocker: Brave: Wenn der Browser das Werbegeld einsammelt. In: c’t. Band 2018, Nr. 19, 31. August 2018, ISSN 0724-8679, S. 24 (heise.de [abgerufen am 17. August 2023]).</ref>

Integrierte Wallet[Bearbeiten]

Mit Brave Payments wird mittels des Basic Attention Token (BAT, ein ERC20-Token auf Basis der Ethereum-Blockchain) monatlich ein festgelegtes Budget an Websitebetreiber und seit November 2017<ref>Brave expands Basic Attention Token platform to YouTube Website basicattentiontoken.org. Abgerufen am 21. November 2017 (englisch).</ref> YouTube-Kanäle auf Basis der Aufrufdauer ausgezahlt.

VPN[Bearbeiten]

Brave bietet optional einen eigenen Private-VPN-Dienst an, mit dem der gesamte Netzwerkverkehr vom Benutzer bis zum VPN-Server von Brave verschlüsselt wird. Dieser Dienst ist jedoch kostenpflichtig.

Schwächen und Kritik[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Brave – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />