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Breezy Johnson

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Breezy Johnson Vorlage:SportPicto
Breezy Johnson (2017)
Voller Name Breanna Noble Johnson
Nation Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 19. Januar 1996 (30 Jahre)
Geburtsort Jackson, Wyoming, Vereinigte Staaten
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Kombination
Verein Rowmark Ski Academy
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Gold Mailand-Cortina 2026 Abfahrt
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Gold Saalbach 2025 Abfahrt
Gold Saalbach 2025 Team-Kombination
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 4. Dezember 2015
 Gesamtweltcup 16. (2025/26)
 Abfahrtsweltcup 3. (2025/26)
 Super-G-Weltcup 21. (2025/26)
 Kombinationsweltcup 30. (2019/20)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 4 6
 Super-G 0 0 1
letzte Änderung: 9. April 2026

Breanna Noble „Breezy“ Johnson (* 19. Januar 1996 in Jackson, Wyoming) ist eine US-amerikanische Skirennläuferin. Sie ist auf die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert. 2025 wurde sie Doppelweltmeisterin in der Abfahrt und in der Team-Kombination sowie 2026 Olympiasiegerin in der Abfahrt.

Biografie[Bearbeiten]

Breezy Johnson kam 1996 in Jackson, Wyoming, zur Welt und wuchs im nahegelegenen Victor auf. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Skifahren und absolvierte, trainiert von ihrem Vater, im Kindergarten erste Rennen. Als 13-Jährige wechselte sie nach einigen Jahren im Jackson Hole Ski Club an die Rowmark Ski Academy in Salt Lake City.<ref>US Ski Team – Breezy Johnson. USSA, abgerufen am 12. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Alter von 15 Jahren bestritt sie ihre ersten FIS-Rennen und feierte noch vor dem 16. Geburtstag ihren ersten Sieg in einem Riesenslalom. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2014 in Jasná erreichte Johnson Rang 15 in der Abfahrt und schaffte damit das beste Resultat in der Klasse U18. Bei zwei weiteren Juniorentitelkämpfen blieb ihr bestes Ergebnis ein vierter Rang 2016 in der Abfahrt von Sotschi. Im Nor-Am Cup konnte sie sich bereits in der Saison 2013/14 mit einem fünften Gesamtrang in der Abfahrtswertung etablieren. Nach zwei Siegen in dieser Rennserie gewann sie die Abfahrtswertung der Saison 2015/16 und erhielt damit einen fixen Startplatz für den kommenden Weltcupwinter.

Datei:2017 Audi FIS Ski Weltcup Garmisch-Partenkirchen Damen - Breezy Johnson - by 2eight - 8SC8834.jpg
Kandahar-Abfahrt 2017

Ihr Weltcup-Debüt gab Johnson am 4. Dezember 2015 in der Abfahrt von Lake Louise. Ebendort gewann sie ein Jahr später mit einem überraschenden elften Platz in der Abfahrt sowie einem 16. Rang im Super-G erstmals Weltcuppunkte. Im Januar 2017 konnte sie das Abfahrtsergebnis in Garmisch-Partenkirchen wiederholen und qualifizierte sich mit einem starken zehnten Platz in Cortina d’Ampezzo für die Weltmeisterschaften 2017 in St. Moritz. Dort belegte sie die Ränge 15 und 28 in Abfahrt und Super-G, in der Kombination schied sie aus. Mit drei Top-10-Platzierungen, darunter Rang vier in der Abfahrt von Garmisch, reiste sie zu den Olympischen Winterspielen 2018 nach Pyeongchang und erreichte neben einem siebenten Rang in der Abfahrt Platz 14 im Super-G.

Im September 2018 erlitt sie im Training in El Colorado einen Kreuzbandriss im rechten Knie und fiel für die gesamte WM-Saison aus.<ref>Schock für US-Amerikanerin Breezy Johnson: Saisonaus nach Kreuzbandriss. Skiweltcup.tv, 14. September 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Januar 2022; abgerufen am 2. Dezember 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/skiweltcup.tv</ref> Nachdem sie im folgenden Winter ihr Comeback gegeben hatte, erreichte sie im Dezember 2020 mit zwei dritten Rängen in den Abfahrten von Val-d’Isère ihre ersten Weltcup-Podestplätze. Zwei weitere dritte Plätze folgten im Januar 2021 in St. Anton am Arlberg und Crans-Montana. Bei den Weltmeisterschaften 2021 in Cortina d’Ampezzo ging sie erstmals als Mitfavoritin an den Start, musste sich in der Abfahrt nach einem Fehler im oberen Streckenteil aber mit Rang neun begnügen. Bei einem Sturz im Training zur Abfahrt in Cortina d’Ampezzo erlitt Johnson am 25. Januar 2022 einen Knorpelschaden und verpasste den Rest der Saison.<ref>Breezy Johnson muss auf Olympia-Start verzichten. Blick, 22. Januar 2022, abgerufen am 30. März 2022.</ref>

Im November 2022 outete sich Johnson als erste aktive alpine Skirennläuferin als bisexuell.<ref>US-Ski-Ass outet sich als bisexuell. In: Blick.ch. 8. November 2022, abgerufen am 8. November 2022.</ref>

Am 14. Mai 2024 wurde Johnson rückwirkend für 14 Monate gesperrt, nachdem sie innerhalb eines Jahres dreimal nicht für Dopingtests anwesend gewesen war. Die Dopingsperre endete am 10. Dezember 2024.<ref>ORF at/Agenturen red: US-Abfahrerin Johnson gesperrt. 14. Mai 2024, abgerufen am 14. Mai 2024.</ref> Nach dem Comeback fuhr sie auf Anhieb wieder in die Punkteränge und erreichte als Abfahrtsvierte in Garmisch ein Spitzenergebnis. Bei den Weltmeisterschaften in Saalbach gewann sie nach Rang 19 im Super-G überraschend die Goldmedaille in der Abfahrt. Drei Tage später holte sie nach der drittbesten Abfahrtszeit gemeinsam mit Mikaela Shiffrin auch Gold in der erstmals ausgetragenen Team-Kombination. Wenige Wochen danach fuhr sie als Dritte in Kvitfjell erstmals seit mehr als drei Jahren wieder auf ein Weltcup-Podest.

In der Saison 2025/26 gelangen ihr mehrere Platzierungen unter den besten zehn, darunter ein dritter Rang im Super-G von Crans-Montana. Bei ihren zweiten Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo gewann sie die Goldmedaille in der Abfahrt.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 36 Platzierungen unter den besten zehn, davon 11 Podestplätze

Weltcupwertungen[Bearbeiten]

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/16 125. 3 50. 3 – – – –
2016/17 53. 146 18. 119 36. 27 – –
2017/18 39. 191 11. 178 44. 13 – –
2018/19 verletzungsbedingt keine Ergebnisse
2019/20 38. 162 20. 136 41. 14 30. 12
2020/21 17. 367 4. 330 30. 37 – –
2021/22 28. 322 9. 240 24. 82 – –
2022/23 35. 249 11. 222 38. 27 – –
2024/25 39. 213 7. 189 33. 24 – –
2025/26 16. 505 3. 413 21. 92 – –

Nor-Am Cup[Bearbeiten]

  • Saison 2013/14: 5. Abfahrtswertung
  • Saison 2014/15: 5. Abfahrtswertung, 6. Super-G-Wertung
  • Saison 2015/16: 6. Gesamtwertung, 1. Abfahrtswertung, 4. Super-G-Wertung, 6. Kombinationswertung
  • 4 Podestplätze, davon 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
11. Dezember 2015 Lake Louise Kanada Abfahrt
13. März 2016 Aspen USA Abfahrt

Europacup[Bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
14. Januar 2016 Zauchensee Österreich Abfahrt
19. Februar 2025 Sarntal Italien Super-G

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

  • Jasná 2014: 15. Abfahrt, 31. Super-G, 51. Super-Kombination
  • Hafjell 2015: 13. Abfahrt, 27. Super-G, 38. Super-Kombination
  • Sotschi 2016: 4. Abfahrt, DNF Super-G, DNF Riesenslalom, DNF Alpine Kombination

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Breezy Johnson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1948: Schweiz Hedy Schlunegger | 1952: OsterreichÖsterreich Trude Jochum-Beiser | 1956: Schweiz Madeleine Berthod | 1960: Deutschland Mannschaft Gesamtdeutsch Heidi Biebl | 1964: OsterreichÖsterreich Christl Haas | 1968: OsterreichÖsterreich Olga Pall | 1972: Schweiz Marie-Theres Nadig | 1976: Deutschland Bundesrepublik Rosi Mittermaier | 1980: OsterreichÖsterreich Annemarie Moser-Pröll | 1984: Schweiz Michela Figini | 1988: Deutschland Bundesrepublik Marina Kiehl | 1992: Kanada Kerrin Lee-Gartner | 1994: DeutschlandDeutschland Katja Seizinger | 1998: DeutschlandDeutschland Katja Seizinger | 2002: FrankreichFrankreich Carole Montillet | 2006: OsterreichÖsterreich Michaela Dorfmeister | 2010: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsey Vonn | 2014: Slowenien Tina Maze und Schweiz Dominique Gisin | 2018: ItalienItalien Sofia Goggia | 2022: Schweiz Corinne Suter | 2026: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Breezy Johnson Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1931: Esmé MacKinnon | 1932: Paula Wiesinger | 1933: Inge Wersin-Lantschner | 1934: Anny Rüegg | 1935: Christl Cranz | 1936: Evelyn Pinching | 1937: Christl Cranz | 1938: Lisa Resch | 1939: Christl Cranz | 1948: Hedy Schlunegger | 1950: Trude Jochum-Beiser | 1952: Trude Jochum-Beiser | 1954: Ida Schöpfer | 1956: Madeleine Berthod | 1958: Lucille Wheeler | 1960: Heidi Biebl | 1962: Christl Haas | 1964: Christl Haas | 1966: Marielle Goitschel | 1968: Olga Pall | 1970: Annerösli Zryd | 1972: Marie-Theres Nadig | 1974: Annemarie Moser-Pröll | 1976: Rosi Mittermaier | 1978: Annemarie Moser-Pröll | 1980: Annemarie Moser-Pröll | 1982: Gerry Sorensen | 1985: Michela Figini | 1987: Maria Walliser | 1989: Maria Walliser | 1991: Petra Kronberger | 1993: Kate Pace | 1996: Picabo Street | 1997: Hilary Lindh | 1999: Renate Götschl | 2001: Michaela Dorfmeister | 2003: Mélanie Turgeon | 2005: Janica Kostelić | 2007: Anja Pärson | 2009: Lindsey Vonn | 2011: Elisabeth Görgl | 2013: Marion Rolland | 2015: Tina Maze | 2017: Ilka Štuhec | 2019: Ilka Štuhec | 2021: Corinne Suter | 2023: Jasmine Flury | 2025: Breezy Johnson Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Weltmeisterinnen in der Team-Kombination (Ski Alpin)