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Brenles

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Brenles
Datei:Blason commune CH Brenles (Vaud).svg
Wappen von Brenles
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton WaadtDatei:Wappen Waadt matt.svg Waadt (VD)
Bezirk: Broye-Vully
Gemeinde: Lucensi2
Postleitzahl: 1683
frühere BFS-Nr.: 5662
Koordinaten: 555254 / 169043Koordinaten: 46° 40′ 16″ N, 6° 51′ 14″ O; CH1903: 555254 / 169043
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Höhe: 765 m ü. M.
Höhenbereich: 659–847 m ü. M.
Fläche: 3,85 km²
Einwohner: 137 (31. Dezember 2016)
Einwohnerdichte: 36 Einw. pro km²
Website: www.lucens.ch
Datei:Brenles1.JPG
Brenles
Brenles
Karte
Brenles (Schweiz)
Brenles (Schweiz)
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Datei:Karte Gemeinde Brenles 2016.png
Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2017

Brenles [Die Seite Vorlage:IPA/styles.css hat keinen Inhalt.bʁɑ̃l] war bis zum 31. Dezember 2016 eine politische Gemeinde im Distrikt Broye-Vully des Kantons Waadt in der Schweiz. Am 1. Januar 2017 fusionierte Brenles mit den ehemaligen Gemeinden Chesalles-sur-Moudon, Cremin, Forel-sur-Lucens und Sarzens zur neuen Gemeinde Lucens.

Geographie[Bearbeiten]

Brenles liegt auf 765 m ü. M., 18 km südsüdwestlich des Bezirkshauptortes Payerne (Luftlinie). Das Strassenzeilendorf erstreckt sich am westlichen Talhang des Baches Ruisseau des Vaux, östlich der Broye, im Molassehügelland des östlichen Waadtländer Mittellandes.

Die Fläche des 3,9 km² grossen ehemaligen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Hügellandes zwischen dem Broyetal und dem Oberlauf der Glâne. Das Gebiet wird von der Talsenke des Ruisseau des Vaux eingenommen, die im Westen von der Höhe Brûle Fer (mit 848 m ü. M. der höchste Punkt von Brenles), im Osten vom Bois Giquet und der Höhe von Les Dailles (bis 820 m ü. M.) begrenzt wird. Nach Osten erstreckte sich der Gemeindeboden auf die Hochfläche der Montagne de Brenles (830 m ü. M.). Ganz im Süden reicht Brenles in das Quellgebiet des Ruisseau des Vaux. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 3 % auf Siedlungen, 30 % auf Wald und Gehölze, 66 % auf Landwirtschaft, und etwas weniger als 1 % war unproduktives Land.

Zu Brenles gehören zahlreiche Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Brenles waren Lovatens, Sarzens, Chesalles-sur-Moudon und Chavannes-sur-Moudon im Kanton Waadt sowie Ursy, Siviriez und Billens-Hennens im Kanton Freiburg.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Mit 137 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) gehörte Brenles zu den kleinen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 91,4 % französischsprachig, 6,1 % deutschsprachig und 1,2 % italienischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Brenles belief sich 1850 auf 232 Einwohner, 1900 auf 234 Einwohner. Danach wurde aufgrund starker Abwanderung bis 1980 eine Abnahme um fast 50 % auf 123 Einwohner verzeichnet; seither hat die Bevölkerung wieder leicht zugenommen.

Vorlage:ChartDirektEW

Wirtschaft[Bearbeiten]

Brenles war bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Noch heute haben der Ackerbau, der Obstbau und die Viehzucht eine wichtige Bedeutung in der Erwerbsstruktur der Bevölkerung. Weitere Arbeitsplätze sind im lokalen Kleingewerbe und im Dienstleistungssektor vorhanden. In Brenles befindet sich seit 1994 die Westschweizer Schule für Blindenführhunde (Fondation école romande pour chiens-guides d'aveugles). 2004 wurde die neue Mehrzweckhalle in Brenles eröffnet, die auch den Nachbarorten Chesalles-sur-Moudon und Sarzens dient. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Dorf auch zu einer Wohngemeinde entwickelt. Einige Erwerbstätige sind Wegpendler, die in den umliegenden grösseren Ortschaften arbeiten.

Verkehr[Bearbeiten]

Brenles liegt abseits der grösseren Durchgangsstrassen an einer Verbindungsstrasse von Moudon nach Siviriez. Durch einen Postautokurs, der von Moudon nach Lucens verkehrt, ist Brenles an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.<ref>10.475 Lucens - Chesalles - Moudon. In: oev-info.ch. 27. Oktober 2025, abgerufen am 23. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Auf dem Gemeindegebiet von Brenles wurden Überreste eines römischen Gutshofes gefunden. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1247 bereits unter dem heutigen Namen. Im Mittelalter gehörte Brenles dem Bischof von Lausanne, bevor es zu Beginn des 15. Jahrhunderts in den Einflussbereich von Savoyen kam.

Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 gelangte Brenles unter die Verwaltung der Landvogtei Moudon. Auf der Montagne de Brenles befanden sich im 18. Jahrhundert eine Mühle und ein Sägewerk, die durch einen eigens dafür angelegten Wasserkanal (teilweise unterirdisch geführt) betrieben wurden. Nach dem Zusammenbruch des Ancien Régime gehörte Brenles von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Moudon zugeteilt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die Kirche von Brenles stammt von 1740, der Glockenturm wurde um 1840 hinzugefügt. Im Ort sind einige charakteristische Bauernhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.

Literatur[Bearbeiten]

  • Monique Fontannaz, Brigitte Pradervand: ‘’Le district de la Broye-Vully 1.’’ (= Die Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 128). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte SKG. Bern 2015, S. 252–255, ISBN 978-3-03797-180-2.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Brenles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende