Zum Inhalt springen

Briceni

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (rum.)
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (russ.)
Wappen Datei:Flag of Briceni.svg
Flagge
Staat: Moldau Republik Moldau
Verwaltungseinheit: Rajon Briceni
Gegründet: 1562
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in der Republik Moldau/adm2iso_type:city(9900) 48° 22′ N, 27° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in der Republik Moldau/adm2iso_type:city(9900) 48° 22′ N, 27° 5′ O
 {{#coordinates:48,361388888889|27,0825|primary
dim= globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in der Republik Moldau/adm2iso type=city
  }}
Höhe: 220 m. ü. M.
Fläche: 5,13 km²
Einwohner: 9.900 (2014<ref name="pop">Numărul preliminar al populaţiei stabile în Republica Moldova la 1 ianuarie 2014. National bureau of statistics of the Republic of Moldova, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. April 2015; abgerufen am 28. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/statbank.statistica.md</ref>)
Bevölkerungsdichte: 1.930 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: +373 247 2
Postleitzahl: MD-4700
Bürgermeister: Mihail Gnatiuc
Briceni (Republik Moldau)
Briceni (Republik Moldau)
Briceni

Briceni (in kyrillischer Schrift Бричень, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Kleinstadt im äußersten Norden der Republik Moldau an der ukrainischen Grenze. Sie ist Verwaltungssitz des Rajon Briceni und liegt am Bach Lopatinka, der hier künstlich aufgestaut wird.

Datei:HOTIN 1844.png
Bevölkerungsgruppen in Briceni und Umgebung im Jahr 1844. In etwa denselben ethnischen Charakter behielt die Region bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges.

Geschichte[Bearbeiten]

1930 waren von 5625 Einwohnern der Stadt Briceni (Briceni Târg) 5346 Juden (95,2 %), die beinahe ausnahmslos Jiddisch als Muttersprache angaben. Damit hatte die Stadt eine der größten jüdischen Gemeinden in Bessarabien und verfügte unter anderem über eine Synagoge, mehrere jüdische Schulen und ein jüdisches Krankenhaus.

Am 8. Juli 1941 wurde Briceni, das seit dem Vorjahr unter sowjetischer Verwaltung gestanden hatte, von deutschen und rumänischen Truppen besetzt. In der Folge wurden Ende Juli alle Juden – also beinahe die gesamte Bevölkerung – hinter den Dnister und damit aus Bessarabien hinaus vertrieben und zum größten Teil ermordet. Nach dem Krieg kehrten nur 1000 Juden nach Briceni zurück.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Beim letzten moldauischen Zensus 2004 hatte die Stadt 8765 Einwohner. Davon bezeichneten sich 4271 als Ukrainer (48,7 %), 3411 als Moldauer (38,9 %), 737 als Russen (8,4 %), 185 als Zigeuner und 52 als Juden.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Briceni Jewish Cemetery 5.JPG
Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof

Der jüdische Friedhof umfasst etwa 5000 Grabsteine und ist heute zwar größtenteils von Vegetation überwuchert, jedoch insgesamt relativ gut erhalten. Er befindet sich am östlichen Stadtausgang auf der linken Seite der nach Ocnița führenden Straße R11.

Verkehr[Bearbeiten]

Drei Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums befindet sich ein kleiner internationaler Grenzübergang zur Ukraine. Die Fernstraße M14 führt in südliche Richtung zur 240 Kilometer entfernten Hauptstadt Chișinău und nach Westen ebenfalls zu einem moldauisch-ukrainischen Grenzübergang und weiter nach Czernowitz.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Briceni – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />