Zum Inhalt springen

Brinkerhof

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Brinkerhof
Gemeinde Schalksmühle
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Brinkerhof 51° 16′ N, 7° 34′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 15′ 34″ N, 7° 34′ 29″ O
 {{#coordinates:51,259416666667|7,5746666666667|primary
dim=10000 globe= name=Brinkerhof region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 406 m
Postleitzahl: 58579
Vorwahl: 02351
Brinkerhof (Schalksmühle)
Brinkerhof (Schalksmühle)
Lage von Brinkerhof in Schalksmühle
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Brinkerhof ist ein Ortsteil in der Gemeinde Schalksmühle im Märkischen Kreis im Regierungsbezirk Arnsberg in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung[Bearbeiten]

Der Wohnplatz befindet sich am südlichen Ortsrand von Hülscheid und bildet, wie auch das direkt benachbarte Schmermbecke, mit diesem heute einen gemeinsamen geschlossenen Siedlungsbereich, war aber bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts von Hülscheid getrennt und als eigenständige Siedlung wahrnehmbar. Die Ursprungssiedlung befand sich an der gleichnamigen Straße Brinkerhof.

Weitere Nachbarorte auf dem Schalksmühler Gemeindegebiet sind Altenhülscheid, Ramsloh, Westhöhe, Spormecke, Siepen, Berkey, Mummeshohl, Davidshöhe, Felde, Mesewinkel, Eichholz, Heedfeld, Lauenscheidermühle und die Wüstung Hilmecke.

Geschichte[Bearbeiten]

Brinkerhof entstand erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und war Teil der Gemeinde Hülscheid im Amt Lüdenscheid im Kreis Altena. Ab der Preußischen Neuaufnahme von 1892 ist der Ort auf Messtischblättern der TK25 als Brinkerhof verzeichnet.

Die Gemeinde- und Gutbezirksstatistik der Provinz Westfalen führt 1871 den Ort als Kotten unter dem Namen Brinkerhof mit zwei Wohnhäusern und 13 Einwohnern auf.<ref>Königliches Statistisches Bureau Preußen (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke des Preussischen Staats und ihre Bevölkerung. Die Provinz Westfalen, Nr. IX. Berlin 1874.</ref> Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen gibt 1885 für Brinkerhof eine Zahl von zwölf Einwohnern an, die in einem Wohnhaus lebten.<ref name="Gemeindelexikon1887">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.</ref> 1895 besitzt der Ort ebenfalls ein Wohnhaus mit neun Einwohnern,<ref name="Gemeindelexikon1897">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1895 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1897.</ref> 1905 werden ein Wohnhaus und sechs Einwohner angegeben.<ref name="Gemeindelexikon1909">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1909.</ref>

1969 wurden die Gemeinden Hülscheid und Schalksmühle zur amtsfreien Großgemeinde (Einheitsgemeinde) Schalksmühle im Kreis Altena zusammengeschlossen und Brinkerhof gehört seitdem politisch zu Schalksmühle, das 1975 auf Grund des Sauerland/Paderborn-Gesetzes Teil des neu geschaffenen Märkischen Kreises wurde.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitete sich die Hülscheider Wohnbebauung nach Süden aus und erreichte den Wohnplatz, so das Brinkerhof heute als Ortslage von Hülscheid zählt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

Albringwerde | Altenhorst | Altenhülscheid | Am Alten Hammer | Am Hagen | Am Neuenhaus | Am Schwarzen Paul | Auf dem Mühlenfeld | Amphop | Asenbach | Berkey | Brake | Brinkerhof | Buchholz | Dahlerbrück | Dahlhausen | Davidshöhe | Dornbusch | Eichholz | Everinghausen | Everinghauserheide | Felde | Flaßkamp | Gelstern | Glör | Golsberg | Grünental | Häuschen | Halverscheiderohl | Haselnbruch | Harrenscheid | Haue | Heedfeld | Hellhof | Herbecke | Herberge | Hermannshöh | Holthausen | Horst | Hülscheid | Hütte | Huxhardt | Im Dahl | Kamp | Kämpershof | Klagebach | Krampenhammer | Kuhlenhagen | Kuhlenkeppig | Lauenscheid | Lauenscheidermühle | Lauenscheiderohl | Linscheid | Linscheiderbecke | Linscheiderschule | Löh | Mathagen | Mesekendahl | Mesewinkel | Mollsiepen | Muhle | Muhlerhagen | Mummeshohl | Niederwippekühl | Niederworth | Neuenbrücke | Nöllenhammer | Oberklagebach | Ölken | Ohlerberg | Pulvermühle | Ramsloh | Reeswinkel (Ober- Mittel- und Niederreeswinkel) | Rehweg | Reineberge | Rölvede | Rölveder Mühle | Rosenhagen | Rotthausen | Schalksmühle (Ortskern) | Schlöten | Schlüchtern | Schmermbecke | Schnarüm | Siepen | Sonnenscheid | Spormecke | Stallhaus | Stephansohl | Sterbecke | Strücken | Twieströmen | Ufer | Vormwald | Waldesruh | Walze | Wersbecke | Westhöhe | Wilfesche | Winkeln | Winklerheide | Wippekühl | Worth

Wüstungen:  Hälver | Hilmecke | Kragelohshammer | Worth

Vorlage:Klappleiste/Ende