Bromiskos
Bromiskos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) oder Bormiskos ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) war eine antike griechische Stadt. Sie befand sich in Mygdonia im Tal Aulon (heute Rentina-Tal) am Richeios, dem Fluss, der vom Bolbesee in den Strymonischen Golf mündet. Sie lag nördlich des modernen Stavros. Die genaue Lage ist nicht bekannt.
Im Winter 424/3 kam Brasidas mit seinem Heer auf dem Weg nach Amphipolis hier her und lagerte kurz hier. Nach dem Abendessen zog er in der Nacht weiter.<ref>Thukydides, Geschichte des Peloponnesischen Krieges 4,104.</ref> Bromiskos zahlte 422/421 v. Chr. an Athen Tribut.<ref>Inscriptiones Graecae, Band I³, Nummer 77.</ref> Sehr wahrscheinlich nahm sie auch schon an der Schatzung des Kleon im Jahre 425 v. Chr. teil.<ref>Robert Malcolm Errington: Geschichte Makedoniens. Von den Anfängen bis zum Untergang des Königreiches. Beck, München 1986, ISBN 3-406-31412-0, S. 30.</ref> Stephanos von Byzanz berichtet, dass Euripides in der Stadt von Molosserhunden getötet und zerfleischt wurde.<ref>Stephanos von Byzanz, Ethnika s. v. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).</ref> Er soll im Nachbarort Arethusa begraben worden sein. Arethusa wird zuweilen auch mit Bromiskos identifiziert,<ref>Z. B. von Gustav Hirschfeld: Arethusa 8. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band II,1, Stuttgart 1895, Sp. 679 f.</ref> dies ist aber nicht zwingend.<ref>Eugen Oberhummer: Bromiskos. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band III,1, Stuttgart 1897, Sp. 889.</ref>
Bromiskos könnte dem heutigen Dorf Rentina entsprechen.
Literatur[Bearbeiten]
- Dietram Müller: Bromiskos. In: Siegfried Lauffer (Hrsg.): Griechenland. Lexikon der historischen Stätten. C. H. Beck, München 1989, S. 159.
- Eugen Oberhummer: Bromiskos. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band III,1, Stuttgart 1897, Sp. 889.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 40° 41′ N, 23° 41′ O
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