Browary
| Browary | ||
|---|---|---|
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| Wappen von Browary |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Ukraine | |
| Oblast: | Oblast Kiew | |
| Rajon: | Rajon Browary | |
| Höhe: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m | |
| Fläche: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km² | |
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)
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| Postleitzahlen: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Vorwahl: | +380 Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Geographische Lage: | Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KATOTTH: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KOATUU: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Verwaltungsgliederung: | 1 Stadt, 3 Dörfer | |
| Verwaltung | ||
| Adresse: | вул. Героїв України 15 07400 м. Бровари | |
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Browary ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) = „die Bierbrauer“) ist eine Großstadt in der ukrainischen Oblast Kiew mit etwa 100.000 Einwohnern (2024).<ref>Чисельність населення Бровари на 2024 рік | Населення Бровари - статистика. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. August 2024; abgerufen am 30. Oktober 2024. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Browary liegt zwölf Kilometer nordöstlich von Kiew und ist das Verwaltungszentrum des gleichnamigen Rajons Browary, war jedoch verwaltungstechnisch bis Juli 2020 selbst kein Teil desselben.
Geschichte[Bearbeiten]
Erstmals erwähnt wurde die Stadt im Jahre 1630. Nach dem Bau der Eisenbahn und eines Bahnhofes 1868 wurde Browary zu einem wichtigen Transportzentrum. Von 1934 bis 1941 verkehrte im Ort die elektrisch betriebene Straßenbahn Browary, diese ging aus der vorher schon existierenden Benzolstraßenbahn Kiew hervor.
Heute ist Browary ein bedeutender Industriestandort (Metallurgie, Brauereiwesen, Schuhindustrie). Die Stadt verfügt über eine entwickelte Sportinfrastruktur. Viele bekannte ukrainische Sportler und Olympiasieger studierten an der dortigen Berufsschule für Körperkultur, unter anderem die vom Boxsport bekannten Brüder Vitali und Wladimir Klitschko.
Im März 2022 wurde Browary zum Schauplatz schwerer Kämpfe beim Russischen Überfall auf die Ukraine.<ref>Tagesspiegel.de: Russische Truppen offenbar 25 Kilometer vor Stadtzentrum von Kiew, März 2022</ref>
Am 18. Januar 2023 kamen bei dem Absturz eines Hubschrauber vom Typ Airbus Helicopters H225 des Staatlichen Dienstes für Notfallsituationen 18 Menschen ums Leben, darunter der ukrainische Innenminister Denys Monastyrskyj, sein Stellvertreter und ein Staatssekretär.<ref>svs/AFP/Reuters/dpa: Nahe Kiew - Ukrainischer Innenminister stirbt bei Hubschrauberabsturz. In: spiegel.de. 18. Januar 2023, abgerufen am 21. Januar 2023.</ref><ref>tagesschau.de: Ukrainischer Innenminister stirbt bei Hubschrauberabsturz. 18. Januar 2023, abgerufen am 18. Januar 2023.</ref><ref>Ukraine crash: Ministers killed as helicopter comes down near nursery. In: bbc.com. British Broadcasting Corporation, 18. Januar 2022, abgerufen am 18. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Ukraine: Innenminister stirbt bei Hubschrauberabsturz mit 14 Toten. In: welt.de. 18. Januar 2023, abgerufen am 18. Januar 2023.</ref> Die Ursache ist unklar.<ref>tagesschau.de: Tod des ukrainischen Innenministers - Kommission soll Hubschrauberabsturz untersuchen. 18. Januar 2023, abgerufen am 18. Januar 2023.</ref>
Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Browary (Броварська міська громада/Browarska miska hromada). Zu dieser zählen auch die drei in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 715-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Київської області"</ref>, bis dahin bildete sie die gleichnamige Stadtratsgemeinde Browary (Броварська міська рада/Browarska miska rada) unter Oblastverwaltung stehend im Südwesten des ihn umgebenden Rajons Browary.
Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon Browary<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX Про утворення та ліквідацію районів</ref>.
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Browary Teil der Gemeinde:
| Name | ||
|---|---|---|
| ukrainisch transkribiert | ukrainisch | russisch |
| Knjaschytschi | Княжичі | Княжичи (Knjaschitschi) |
| Sotnyzke (bis 2024 Peremoschez<ref>Верховна Рада України; Постанова від 19.09.2024 № 3984-IX Про перейменування окремих населених пунктів та районів</ref>) | Сотницьке (Переможець) | Сотницкое (Sotnizkoje)/Переможец |
| Trebuchiw | Требухів | Требухов (Trebuchow) |
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl<ref name="pop-stat">Städte und Ortschaften der Ukraine auf pop-stat.mashke.org</ref>
- 1923 – 4.856
- 1926 – 5.258
- 1939 – 8.889
- 1959 – 17.824
- 1970 – 39.104
- 1979 – 58.554
- 1989 – 82.042
- 2005 – 89.384
- 2010 – 94.968
- 2015 – 99.623
- 2020 – 108.349
Partnerstädte[Bearbeiten]
Browary unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
| Stadt | Land | seit |
|---|---|---|
| Fontenay-sous-Bois | 1986 | |
| Schtscholkowo | 1992 | |
| Sluzk | Datei:Flag of Belarus.svg Belarus | 1992 |
| Rockford | 1995 | |
| Erlangen | 2022<ref>Solidarpartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Browary. Abgerufen am 18. Januar 2023.</ref> | |
| Jena | 2022<ref> Stadtrat stimmt für Partnerschaft mit ukrainischer Stadt Browary. Abgerufen am 15. Oktober 2022.</ref> |
Sendeanlage[Bearbeiten]
In Browary befand sich die Sendeanlage des auf der Frequenz 207 kHz arbeitenden Langwellensenders Kiew, der 1972 errichtet wurde und als Sendeantenne zwei 257 Meter hohe, gegen Erde isolierte Sendemasten, deren unterer Teil mit einer Reusenantenne ausgestattet war, verwendete (ARRT-Typ). Die Langwellensendungen wurden Ende 2010 eingestellt und die ehemals dafür verwendete Sendeanlage in einen Mittelwellensender umgebaut, der vom 15. Mai 2012 bis zum 1. Januar 2013 auf 549 kHz betrieben wurde. Bis Dezember 2012 gab es auf dem Sendergelände auch mehrere Vorhangantennen für Kurzwelle und einen 180 Meter hohen Sendemast für Mittelwelle, der von 2011 bis 2012 als Ersatz für die Langwellenausstrahlungen auf der Frequenz 783 kHz in Betrieb war; die regulären Kurzwellensendungen waren bereits im Herbst 2002 aufgrund von Sparmaßnahmen des ukrainischen Auslandsdienstes Radio Ukraine International aufgegeben worden. Von 2008 bis 2010 wurde auf der Kurzwellenfrequenz 5970 kHz von diesem Standort stundenweise wieder ein Programm ausgestrahlt, das allerdings aufgrund der schlechten finanziellen Situation der ukrainischen Rundfunkanstalt Natsionalna Radiokompanya Ukraïny (NRKU) wieder abgeschaltet wurde. Nach dem Abriss der Kurzwellensendeanlage und eines Mittelwellenmastes stand auf dem Sendergelände somit nur noch die ehemalige Langwellensendeanlage (zuletzt Mittelwellensendeanlage), die im Oktober 2013 ebenfalls abgerissen wurde. Bis zum Inkrafttreten der Sparmaßnahmen des BBC World Service, bei denen auch der Sender Orfordness abgeschaltet wurde, strahlte dieser auf der Frequenz 594 kHz von diesem Standort auch ein Mittelwellenprogramm aus.<ref>Kai Ludwig: Sendeanlagen in Browary weitgehend abgerissen. In: radioeins.de. 8. November 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Dezember 2013; abgerufen am 29. Juni 2013.</ref>
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Leo Motzkin (1867–1933), zionistischer Führer und ein Vorkämpfer des modernen Minderheitenrechts
- Walentyna Trehubowa (1926–2010), Bildhauerin der kleinen Form und Porzellanbildnerin
- Natalija Ljapina (* 1976), Handballspielerin und -trainerin
- Oleg Velyky (1977–2010), deutscher Handballspieler
- Oleh Lissohor (* 1979), Schwimmsportler
- Schanna Kadyrowa (* 1981), Künstlerin und Bildhauerin
- Serhij Breus (* 1983), Schwimmsportler
- Iwan Lossew (* 1986), Leichtathlet
- Oleksandra Kononowa (* 1991), Behindertensportlerin
- Serhij Nykyforow (* 1994), Weitspringer
- Dmytro Horiha (* 1997), Handballspieler
- Alina Schuch (* 1999), Siebenkämpferin
- Ihor Turtschenko (* 2000), Handballspieler
Weblinks[Bearbeiten]
- Geschichte des Rundfunksenders Browary (ukrainisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
