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Bruce Babbitt

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Datei:Bruce babbitt.jpg
Bruce Babbitt

Bruce Edward Babbitt (* 27. Juni 1938 in Los Angeles, Kalifornien)<ref name="apna"/> ist ein ehemaliger US-amerikanischer Politiker (Demokratische Partei). Er war von 1978 bis 1987 Gouverneur des Bundesstaates Arizona und von 1993 bis 2001 US-Innenminister im Kabinett Clinton.

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Babbitt wurde am 27. Juni 1938 in Los Angeles, Kalifornien, als Sohn von Frances B. (geb. Perry) und Paul James Babbitt sen. geboren, einer angesehenen römisch-katholischen Familie aus Flagstaff, Arizona<ref name="apna">Candidate's Father Dies in Flagstaff. In: Associated Press News Archive. 25. Januar 1988, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. November 2018; abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Governor Bruce Babbitt Papers 1978-1988. Arizona State Library, abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werdegang[Bearbeiten]

Babbitt erhielt an der University of Notre Dame ein undergraduate Degree, mit einem Marshall-Stipendium an der Newcastle University in England einen Master und anschließend an der Harvard University sein Law Degree.<ref name="nga">Arizona Governor Bruce Edward Babbitt. National Governors Association, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juni 2011; abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach seinem Abschluss war er als Jurist für das Justizministerium in Washington, D.C. tätig. 1967 kehrte er nach Arizona zurück, wo er einer Anwaltskanzlei in Phoenix beitrat. Einige Jahre später wurde er 1974 zum Attorney General seines Staates gewählt.<ref>Arizona Voting. In: The Gallup Independent. Associated Press, 6. November 1974, abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), via Newspapers.com, frei zugänglich).</ref>

Als der Gouverneur von Arizona, Wesley Bolin, 1978 im Amt verstarb, folgte Babbitt ihm als sein Nachfolger ins Amt. Offiziell wurde er 1978 für eine vierjährige Amtszeit gewählt sowie 1982 wiedergewählt.<ref>Bruce Babbitt – Bio, Fotos, Oral History. In: Historical League. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. März 2023; abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Babbitt bewarb sich 1988 um die Kandidatur der Demokraten für das Amt des US-Präsidenten. Nachdem er jedoch schlechte Ergebnisse bei den Vorwahlen in Iowa und New Hampshire erzielt hatte, zog er sich aus dem Rennen zurück. Demokratischer Bewerber wurde schließlich Michael Dukakis, der wiederum dem Republikaner George Bush unterlag.

Babbitt war in vielen ökologischen Verbänden tätig und erhielt mehrere Auszeichnungen von nationalen Umweltschutzgruppen. Präsident Bill Clinton ernannte ihn dann 1993 zum Innenminister der Vereinigten Staaten. Diesen Posten bekleidete er acht Jahre lang, also während Clintons gesamter Präsidentschaft.

1998 war Babbitt Gegenstand einer Untersuchung einer Bundes-Grand-Jury, die klären sollte, ob er den Kongress belogen hatte, als er bestritt, eine Indianer-Kasinolizenz in Wisconsin im Gegenzug für Parteispenden abgelehnt zu haben. Die Kontroverse wurde als Wampumgate bekannt. Im darauffolgenden Jahr wurde Babbitt im Abschlussbericht des Sonderermittlers zu dieser Untersuchung von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen.<ref>Bill Miller, David A. Vise: Babbitt Cleared in Casino Probe. In: The Washington Post. 14. Oktober 1999, S. A1, abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben nach der politischen Karriere[Bearbeiten]

Nach seinem Ausscheiden aus dem Innenministerium übernahm Babbitt die Position des Chefsyndikus (Chief Counsel) der Abteilung für Umweltrechtsstreitigkeiten bei Latham & Watkins, einer internationalen Anwaltskanzlei.<ref name="NYTHEARST">James Sterngold: Former Interior Secretary to Develop Water Projects in the Middle East. In: The New York Times. 13. März 2002, abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Während seiner Zeit bei Latham & Watkins verärgerte Babbitt viele Umweltschützer, da er zwei Mandanten vertrat, die große Bauprojekte in Küstennähe realisieren wollten. Babbitt verteidigte beide Projekte, eines auf einem Grundstück der Hearst Corporation in Zentralkalifornien und das andere auf der Ahmanson Ranch nördlich von Los Angeles.<ref name="NYTHEARST"/>

Babbitt zog sich den Unmut einiger Umweltschützer und indianischer Gruppen zu, da er das Skigebiet Arizona Snowbowl bei dessen Bemühen vertrat, das Resort zu erweitern und Abwasser zur Herstellung von Kunstschnee einzusetzen.<ref>Can anyone really trust Bruce Babbitt? Savethepeaks.org, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2006; abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Er ist Treuhänder (Trustee) des US-amerikanischen Kuratoriums des World Wildlife Fund und war bis 2012 Mitglied des Council on Foreign Relations.<ref>Membership Roster – Council on Foreign Relations. Council on Foreign Relations, 6. Januar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2012; abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2009 gehört er zudem dem Vorstand der Amazon Conservation Association an, deren Ziel der Erhalt der biologischen Vielfalt des Amazonasgebiets ist.<ref>Amazon Conservation Association. Amazon Conservation Association, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. März 2012; abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Babbitt ist außerdem Mitglied des ReFormers Caucus von Issue One.<ref>ReFormers Caucus. In: Issue One. Abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Privatleben[Bearbeiten]

1968 heiratete er Harriet Coons (genannt Hattie). Sie arbeitete als Rechtsanwältin in Arizona und in Washington, D.C. und war von 1993 bis 1997 Botschafterin der Vereinigten Staaten bei der Organisation Amerikanischer Staaten sowie von 1997 bis 2001, während der Regierung Clinton, stellvertretende Administratorin der United States Agency for International Development.<ref>Harriet C. Babbitt. Jennings, Strouss & Salmon, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Januar 2013; abgerufen am 13. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bruce Babbitt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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